GIUNTINI PROJECT – IV

Band: Giuntini Project
Album: IV
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 24.05.2013
Homepage: www.escape-music.com

Der italienische Gitarro Aldo Giuntini schreibt nach langen sechs Jahren die Geschichte seines Projektes mit dem neuen Album „IV“ weiter. Der gute Aldo ist wohl ein Perfektionist, das gibt er auf jeden Fall als Grund an, warum das neue Album so lange gebraucht hat. Zusätzlich musste Aldo auf seinen Sänger etwas warten, denn seine Wahl für die gute Stimme ist schwer beschäftigt….niemand geringerer als Ex BLACK SABBATH Fronter Tony Martin ist hier mit an Bord. Wie auch schon auf den Alben „II“ und „III“ wirkt Tony hier mit und laut Aldo wird der Stil der Vorgängeralben konsequent weiterverfolgt.
Eine musikalische Mischung aus DIO, RAINBOW und BLACK SABBATH soll uns hier erneut geboten werden und ich denke das sollte für viele Fans eine interessante Kombi sein.
Verlieren wir also nicht mehr viele Worte, sondern steigen direkt mit dem Opener „Perfect Sorrow“ in die neue Scheibe ein. Dieser beginnt mit ordentlich Druck und kurz nach dem Beginn steigt der einzigartige Gesang von Tony Martin ein und man ist mitten drin im Song. Die Nummer steigert sich von Minute zu Minute bis hin zum eingängigen Chorus, den man schon nach kurzem mitsingen kann. Ein perfekter Einstieg!
Weiter geht es mit dem langsamen, stampfenden „Born in the Underworld“ welcher uns mit seinem Rhythmus und dem klasse Chorus schnell in seinem Bann zieht. Nicht sehr innovativ das Ganze, dafür aber umso eingängiger!
Das anschließende „Shadow of the Stone“ geht aber irgendwie so gar nicht an mich ran, dafür punktet bei mir das mächtige „Cured“ wieder mehr. Hier stimmt die Mischung aus Eingängigkeit und Heavyness wieder perfekt und somit bekommt man die Nummer nach kurzem Hören nicht mehr aus den Kopf! Und genauso muss es doch sein, oder?
Das fast schon rockige „I don’t believe in Fortune“ gibt es direkt im Anschluss und hier zeigt der gute Tony das er nicht nur ein erstklassiger Metalshouter ist, nein auch die rockigen Tracks hat er perfekt drauf, eine schöne Abwechslung im bislang sehr Metallastigen Sound.
Nun wird es wieder metallischer „If the Dreams come true“, das Instrumental „The Rise and Fall of Barry Lyndon“ und „Bring on the Night“ prägen eindeutige den Mittelteil und verhelfen uns sehr gut über den selbigen.
Der letzte Abschnitt wird durch „Not the Jealous Kind“ eingeleitet, welches mich irgendwie von den Gesangslinien voll an DEEP PURPLE erinnert.
Richtig zur Sache geht es dann wieder beim anschließenden „Saint or Sinner“ bevor uns mit „Last Station:Nightmare“ erneut ein Instrumental dar geboten wird. Schon wieder….
Abgeschlossen wird das Album dann wieder recht ordentlich mit dem melodischem „Truth never lie“.

Anspieltipps:

Hier kann ich euch den Opener “Perfect Sorrow”, “Born in the Underworld”, “Cured”, “I don’t believe in Fortune” und “Truth never lie” wärmstens ans Herz legen.

Fazit :

Bislang kannte ich das GIUNTINI PROJECT von Aldo Giuntini überhaupt nicht. Natürlich zogen mich der klangvolle Name Tony Martin direkt zum neuen Album “IV” und meine Erwartungen die ich hatte wurden nicht enttäuscht! Ich bekam ein ordentliches Heavy Rock/Metal geboten, welches durch seine kraftvollen Songs besticht.
Bis zur Hälfte der Platte ist auch alles in bester Ordnung, aber dann schleichen sich ein paar Schwächen ein. Das Songmaterial ist nicht mehr ganz so griffig und man verzettelt und verliert sich ab und an in den Songs ein wenig.
Aufgrund des starken ersten Teils rettet man sich gerade aber noch mit einem ordentlich als Gesamtbewertung über die Ziellinie.
Tony Martin Fans sowie Heavy Rock/Metal Jünger sollten hier aber auf jeden Fall einmal genauer rein hören!

WERTUNG:

Trackliste:

01. Perfect Sorrow
02. Born in the Underworld
03. Shadow of the Stone
04. Cured
05. I don’t believe in Fortune
06. If the Dreams comes true
07. The Rise and Fall of Barry Lyndon
08. Bring on the Night
09. Not the Jealous Kind
10. Saint or Sinner
11. Last Station:Nightmare
12. How the Story Ends
13. Truth never lie

Julian

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