EASY TRIGGER – Bullshit

Band: Easy Trigger
Album: Bullshit
Spielzeit: 43:00 min
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Street Symphonies
Veröffentlichung: 10.12.2012
Homepage: –

EASY TRIGGER sind eine klassische 5er-Combo, die 2009 das Licht der Welt erblickte. Ursprünglich war die Intention, Cover-Versionen zu spielen. Nach einigen personellen Wechseln steht die endgültige Band, die bereits 2011 eine EP veröffentlicht hat, die übrigens recht erfolgreich war. Das Line-up der Band besteht nun aus Frenky (Gesang), Caste (Gitarre), Fedry (Gitarre), Bona (Bass) und Vinco (Schlagzeug).
Das Cover ist ein einfacher Schuh einer bekannten Marke, ziemlich angeschmuddelt, der eine Pedale bedient. Eingespielt wurde das Album in Italien (Brescia), ebenso gab es im Land des Stiefels den Feinschliff, nämlich in Verona. Die CD selbst führt  übrigens das Cover fort: Darauf ist eine Hand an einem Lenkrad zu sehen. Eine Anspielung auf den Song „911“, der mit vier anderen neu auf dem Album ist?

Vorweg kann ich sagen, dass das Album ein typisches Party-Album ist, das mit den Elementen Sex, Party und Alkohol spielt. Geile Musik, kein bisschen langweilig mit eingängigen Melodien. Frenkys Stimme klingt auch so herrlich giftig und „dreckig“. Leicht ordinärer Touch, der bei Glam Rock nicht fehlen darf.

Mit „A Good Night To Kill“, „Hatesphere“ und „Sex Sex Sex“ ist absolut deutlich, wie der Hase auf dem Album hoppelt. Es ist einfach leichte Mucke, die keinen überfordert, starke Basslines, hart gehämmerte Drums und dazu melodisch gekreischte Songs. Ein Highlight ist „Rocket Girl“. Starker Sound, rockt total. Während man noch im Rausch ist, wird man mit “Smokers Die Younger” wieder geerdet. Eine Ballade, die ein wenig zynisch ist. Das Raucher eher sterben (können) ist ja nun nicht gerade eine Enthüllung… Trotzdem mal etwas anderes als immer nur romantisches Geschwafel. Einer der neuen Songs, die nicht von der vorangegangenen EP stammen, ist „911“. Hat einen hohen Wiedererkennungswert, allein durch die Gesangs-„Duelle“. Zwischendurch wird noch mit einem starken Gitarrenriff versüßt. „The Dreamer“ hat ein puristisches Feeling, hier wird nicht mit der Stimme gespielt, sondern einfach gesungen und rhythmisch gerockt. Eine schöne Abwechslung! Der Titelsong „Bullshit“und die Hymne „Easy Trigger“ ist wieder wie gewohnt – schnell, Haarspray-Feeling. Während „Route 66“ für meine Ohren ein wenig Lückenfüller ist (kein schlechter, aber eben Lückenfüller), knallt es zum Schluss mit „Shootin’ The Fire“ noch mal so richtig. Für mich beinahe das beste Stück auf dem Album.

Nicht gerade die tiefsinnigsten Texte; aber will man immer nur den Sinn des Lebens finden?! Die Fans der 80er/90er Jahre werden begeistert ihre pinkfarbenen Leggins und ihren knallroten Lippenstift raussuchen, ihre Haare mit Haarspray toupieren und abfeiern. Es fehlt wirklich kein Glam/Sleaze-Element, weder stimmlich noch musikalisch noch lyrisch…

Anspieltipps: „Rocket Girl“, „Smokers Die Younger“, „The Dreamer “, “Shootin’ The Fire”

Fazit :  Ein Album, dessen Kauf ich empfehlen kann. Erinnerungen an die alten Britney Fox, die Anfänge von Mötley Crüe werden hier wach.

WERTUNG: 

Trackliste:

1. A Good Night to Kill 0:54
2. Hatesphere 3:44
3. Sex Sex Sex 3:01
4. Apologise 4:49
5. Rocket Girl 4:12
6. Smokers Die Younger 3:09
7. 911 3:35
8. The Dreams 4:38
9. Bullshit 4:05
10. Easy Trigger 4:33
11. Route 66 3:05
12. Shootin’ The Fire 4:11

Sandra

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