DOGS N‘ BONES – In your Face


Band: Dogs n’ Bones
Album: In Your Face
Spielzeit: 41:28 min
Plattenfirma: My Graveyard Productions
Veröffentlichung: b. v.
 
Hier stellt eine Band aus der Lombardei, nämlich aus Brescia, unter Beweis, was sie so kann. DOGS N’ BONES wurden 2004 gegründet, allerdings unter anderem Namen. Während sie ihr erstes Album einspielten, sagten die anderen Studio-Mieter, sie seien „dirty fuckin’ loud“. „In Your Face“ ist nun das dritte Album, das Mauro Maccarini (Gesang und manchmal Gitarre), Andrea Tinnirello (Gitarre), Manuel Gatti (Bass) und Simone Oldofredi (Schlagzeug) der Welt präsentieren.
Ein interessant gestaltetes Cover mit seinem dunklen Hintergrund, der grauen Dame mit einer Pistole in der Hand, die gerade die CD-Hülle zerschossen hat. Witzig gemacht.
Vorab schicken muss ich, dass mich sowohl Musik als auch Stimme sehr ansprechen. Meiner Meinung nach absolut gekonnt und zusammen passend. Instrumentalisch absolut rund, jedes Instrument ist klar herauszuhören und keins wird irgendwie unterdrückt.
Der erste Song, der das Album eröffnet, ist „Run Away“. Einer, der Lust auf mehr macht. Der Chorus ist eingängig, musikalisch rockig und alle Instrumente sind gut zu hören. Auch das folgende Stück, „Sometimes“ ist ein insgesamt passender Song. „Nobody“ wird anfänglich mit cooler, tiefer Stimme gesungen. Hier wird der Bass hervorgehoben. Unterstreicht Maccarinis Stimme sehr gut. Zum Schluss gefällt mir der vernehmliche Schlagzeug-Crash. Schön zum Mitsingen ist auch „Bring Me“. Wunderschöne zart gespielte Gitarre bei „Time Has Gone“ und auch Maccarini stellt unter Beweis, dass er sich stimmlich auf Balladen einstellen kann. Einfach ein starkes Stück Musik! Das kommt der romantischen Ader zugute! „Faith“ rockt wieder los. „So Far“ beginnt mit Gitarren-Geschrammel und Mauro Maccarinis Stimme, die ein wenig hölzern klingt zu Beginn. Legt sich aber schnell. Zwischendurch klingt der Backgroundgesang ziemlich mitreißend. Bei „The Game“ wird zwischendurch eine roboterhafte Stimme genutzt. Nicht so mein Fall. Das macht ein schönes Gitarrenspiel dann aber wieder wett. Ein herrlich mitreißendes und lustiges Gedudel wird bei „Song 41“ gespielt. Warum der Song diesen merkwürdigen Namen hat, daran rätsel ich noch immer herum. Er handelt eigentlich davon, dass man nicht länger belogen werden möchte von einer Dame, die ein hübsch ist, aber letztlich ein hübsches Gift. „Who You Are“, das letzte Lied, beginnt mit Husten. Das ganze Stück wirkt bei der ersten Strophe ein wenig wie Stalking auf mich, aber zum Schluss verabschiedet man sich ja von der Dame tränenreich. Wunderbare Gitarreneinlage. Auch ein Stück, dass man sehr gut mitsingen kann.
Von vorn bis hinten ein Album, dass mir sehr gut gefällt. Sämtliche Zutaten passen zusammen und ergeben ein wunderbares Stew. Es enthält wirklich alles, was ich von einer guten Scheibe erwarte.
Anspieltipps: „Run Away“, “Nobody”, “Time Has Gone”, “Who You Are”
Fazit :  Kauft sie ruhig, meinen Segen habt Ihr!
WERTUNG:
Trackliste:
  1. Run Away 4:38
  2. Sometimes 3:25
  3. Nobody 3:32
  4. Taste Me 3:52
  5. Bring Me 3:28
  6. Time Has Gone 4:38
  7. Faith 4:05
  8. So Far 4:05
  9. The Game 3:36
  10. Song 41 3:39
  11. Who You Are 4:30
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