DARKEST SINS – The Broken

darkest-sins-artwork-done-by-jan-yrlundBand: Darkest Sins
Album: The Broken
Spielzeit: 47:51 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma:  Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 21.10.2016
Homepage: www.facebook.com/darkestinsband

Newcomer Alarm in unserer Rock-Garage! Denn die norwegischen Power Metaller von DARKEST SINS werfen mit „The Broken“ ihr Debütalbum auf den Markt. 2009 gründete sich die Band und verfügt mit Anniken Rasmussen eine stimmgewaltige Frontfrau die den Jungs ordentlich Feuer macht! Aber nicht nur das die gute Dame bedient auch die dicken Saiten und auch Gitarrist und Gründer Marius Danielsen ist ebenfalls am Gesang vertreten. Zwei Sänger das verheißt ja schon mal richtig Gutes würde ich sagen!
Das Debütalbum wurde von Piet Sielck (IRON SAVIOR) gemischt und gemastert und die Band arbeitete drei Jahre an der Platte. Stilistisch ist man im Power/Melodic Metalsektor unterwegs und besticht dort aber mit einer stilistischen Vielseitigkeit.
Als Gastsänger ist hier, mal wieder!, Fabio Lione (RHAPSODY OF FIRE) zu finden.
Mit dem Titelstück „The Broken“ beginnt das Debütalbum erstmal etwas verhalten. Denn es braucht ein wenig bis die Nummer so richtig in Fahrt kommt. Als Opener ist das vielleicht nicht so geschickt gewählt, aber der Song kann sich definitiv im weiteren Verlauf steigern. Dazu beitragen tun natürlich der tolle Wechselgesang der zwei angesprochenen Sängern und die eingängigen Melodien und Refrains. 
Die inoffizielle Bandhymne „Darkest Sins“ folgt dann als Nächstes. Hier ist man ebenfalls schön songdienlich und nicht zu komplex unterwegs, so das auch dieser Track direkt auf die Hitliste wandert.
Nun folgt ein schöner Doppelpack bestehend aus „Fear“ und „Domineer“ die beide auch absolut qualitativ ins oberste Regal greifen. Zwar sind auch diese Tracks nicht wirklich abwechslungsreich und bewegen sich eher im Midtempobereich, aber gut gemacht ist gut gemacht!
Die nächste Power Metal Perle erwartet uns dann mit „Rough Love“ wo der Chorus zwar übelst einfach aber dermaßen kleben bleibt das es eine wahre Freude ist.
Als Abschluss hat man uns mit dem über 11 Minuten langen „Far Away“ einen richtigen Brocken gesetzt der leider nicht an die bisherigen Hits anknüpfen kann. Da hilft auch Gastsänger Fabio nicht wirklich. Interessant und abwechslungsreich ist das Ganze auf jeden Fall aber so richtig überzeugend ist halt in Summe dann nicht. Übrigens die dazwischen liegenden „World on Fire“ und „Slowly Dying“ fallen leider in die gleiche Kategorie.

Anspieltipps:

Am Ehesten sollten euch hier “The Broken”, “Darkest Sins”, “Fear” sowie “Rough Love” gefallen.

Fazit :

Schade, im letzten Abschnitt leisten sich DARKEST SIN einige Schnitzer sonst wäre die Benotung hier höher ausgefallen. Die ersten Tracks sind aber richtig stark und gepaart mit dem tollen, nicht alltäglichen männlich/weiblichen Wechselgesang haben wir ein starkes Debütalbum zu vermelden, welches sicherlich einige Fans finden wird! Ich bin gespannt was wir noch von der Band hören werden, beim nächste Mal kann man aber getrost auf Gastsänger verzichten, ihr schafft das auch ganz gut alleine!

WERTUNG:

7

 

 

Trackliste:

01. The Broken
02. Darkest Sins
03. Fear
04. Domineer
05. World on Fire
06. Rough Love
07. Slowly Dying
08. Far Away

Julian

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