WAIT OF THE WORLD Interview

Inspiriert von der TV Show X Factor haben wir kurzerhand mit den dortigen Teilnehmern und Finalisten WAIT OF THE WORLD per Facebook Kontakt aufgenommen, um dieser großartigen Alternative, Post-Rock Newcomerband eine Plattform zu geben um sich vorzustellen und bekannter zu machen.
Das Interview fand mit Mike und Marco von Wait of the World statt und passenderweise übernahm unsere Social Media Mitarbeiterin Christina die Fragestellungen.

C.P: Hallo Jungs, schön das es mit dem Interview so spontan geklappt hat. Facebook sei Dank ging die „Interviewverabredung“ ja ganz schnell :-). Da euch viele Leute noch nicht kennen, stellt euch und die Band doch einfach mal kurz vor und gebt uns einen kurzen Überblick zu eurer Bandgeschichte?

WOTW: Also wir machen Post Rock/Alternative Rock und sind zu fünft. Seit 2013 sind wir aktiv, kennen uns aber schon seit der Schulzeit. Die Band besteht aus Ben Hutchison-Bird (Vocals), Mike Sigl (Guitar, Vocals, Keys), Tom Patchett (Bass), Marco Eckl (Guitar), Elias „Push“ Bohatsch (Drums)

C.P: Bevor wir zu eurer aktuellen Situation kommen, erzählt doch mal rückblickend, wie seid ihr denn zu X Factor gekommen?

WOTW: Wir sind über die Plattform Artistpool zu X Factor gekommen. Die haben uns darauf aufmerksam gemacht, dass X Factor wieder nach Deutschland kommt. Danach haben wir uns dann zu den Castings in Stuttgart angemeldet. Tja und da hat man ja dann unsere Audition im Fernsehen gesehen.

C.P: Apropos Audition, habt ihr euch euren ersten Auftritt eigentlich nochmal angeschaut?

WOTW: Ja natürlich! Da haben wir schon festgestellt, insbesondere wenn man sich unseren letzten Auftritt angeschaut hat, dass wir live technisch echt zugelegt haben und erfahrener geworden sind. Die Aufregung spielte natürlich in den Anfängen auch eine große Rolle.

C.P: Die Entwicklung die ihr bei X Factor genommen habt war aber schon in eurem Sinne oder?

WOTW: Ja natürlich, das sind 1:1 wir. Wir haben uns da nichts aufdrängen lassen. Wir haben halt nur etwas Starthilfe gebraucht, vor allem bei Live Auftritten, also Choreo und so. Einfach herauszufinden was möglich ist wenn man etwas professioneller arbeitet. Unsere Identität wurde auf jeden Fall gefestigt und wir wissen jetzt wer wir sind. Auch die ganzen Vorurteile die man so gegenüber Castingshows hat können wir nicht bestätigen. Für uns war es ganz klar das Beste was uns passieren konnte.

C.P: Als Rock und Metalact hat man es vermutlich eh noch schwerer in Castingshows, weil das ja ein Genre ist was nicht die breite Masse anspricht. Von daher kann man es denke ich als großen Erfolg sehen, dass ihr es bis ins Finale geschafft habt, oder?

WOTW: X Factor hebt sich da wirklich etwas ab. Hier haben Bands eine definitive Chance und man wird auch nicht unbedingt in eine Richtung oder Ecke gedrängt. Wir konnten uns relativ frei entfalten und einfach unser Ding durchziehen.

C.P: Was nehmt ihr denn am ehesten aus der X Factor Zeit mit?

WOTW: Also erstmal die gesamte Erfahrung natürlich. Dann im speziellen die Bühnenerfahrung. Wir haben einfach super viel gelernt in der Zeit von den Coaches. Vor der Zeit waren wir auch was das Thema Interviews und Kameraaktivitäten angeht einfach nur schlecht! Das hat sich nun auf jeden Fall stark verbessert.

C.P: Hat sich euer Alltag nach der Show groß verändert?

WOTW: Also wir bekommen auf jeden Fall unglaublich viel Feedback. Auf Facebook bekommen wir jeden Tag Nachrichten und auch Anfragen. So viele Interviews wie jetzt haben wir in der ganzen letzten Zeit nicht gegeben. Wir werden einfach wahrgenommen und das freut uns natürlich sehr!
Unser normaler Alltag hat sich aber nicht groß verändert. Wir sind in unsere normalen Jobs oder an die Uni zurückgekehrt. Aber wir müssen jetzt natürlich schauen das wir nun direkt an X Factor anknüpfen, Songs schreiben und uns mit dem ersten Album beschäftigen. Sonst vergessen uns die Leute wieder. Und natürlich wollen wir auch wieder viel live spielen.

C.P: Live spielen, ein gutes Stichwort. Am 17.11 spielt ihr in München, wollt ihr dazu vielleicht noch kurz etwas sagen?

WOTW: Der Auftritt ist auf einem Festival in München im Muffatwerk (Ampere). Der Eintritt ist frei und es ist ein monatlich wiederkehrendes Festival. Dort werden wir einige Bands wiedertreffen die wir schon länger kennen. Was uns auch sehr freut ist das wir schon viele Nachrichten bekommen haben von Fans und Besuchern die extra wegen uns zum Festival kommen und von weit her anreisen.

C.P: Gibt es denn noch mehr was für euch dieses Jahr noch ansteht, oder ist das erstmal das Einzige?

WOTW: Also es sind noch ein paar mehr Auftritte geplant, aber noch ist nichts spruchreif. Aber wir werden definitiv noch mehrmals live spielen.

C.P: Wie war das so für euch mit dem Songs schreiben bei X Factor? Da musstet ihr ja pro Woche einen neuen Song schreiben. Da lastete doch bestimmt ein gewisser Druck auf euch oder?

WOTW: Ja uns hat es selbst etwas überrascht das uns das so leicht gefallen ist. Aber man muss schon sagen dass wir einen ganz anderen Bezug zu den Songs aus der X Factor Zeit haben als zu den anderen Songs. Denn zu einem Song den man in einer Woche geschrieben hat, baut man halt auch eine ganz andere Bindung auf wie zu einem der über einen längeren Zeitraum entstanden ist.
Trotz allem werden wir die Songs natürlich mit in unser Liveset aufnehmen auch wenn sie sich schon zu unseren alten Songs unterscheiden. Die Identifikation damit war schon nicht ganz einfach.

C.P: Kommen wir zum Songwriting, wie läuft das normalerweise bei euch ab?

WOTW: Also generell war das schon schwieriger für uns. Einfach auch mal fertig zu werden und nicht ewig an den Songs zu feilen und zu basteln. Von daher war es denke ich auch mal nicht schlecht mit ein bisschen Druck schreiben zu müssen und einfach ein konkretes Zeitfenster gehabt zu haben wie in der Show.
Unsere Texte schreibt zum Großteil unser Sänger Ben. Als Native Speaker bietet sich das ja quasi auch an.

C.P: Habt ihr jetzt denn noch Songs in der Pipeline oder habt ihr erstmal alle Ideen aufgebraucht?

WOTW: Also wir haben noch Ideen und schon Songfragmente in der Hinterhand und schreiben gerade auch schon fleißig. Noch ist nichts komplett fertig aber wir sind auf jeden Fall dran. Material ist also da.

C.P: Habt ihr jetzt nach X Factor konkrete Angebote von Plattenfirmen oder ähnliches bekommen? Habt ihr Angebote für eine CD Aufnahme?

WOTW: Also noch ist nichts sicher, aber wir haben auf jeden Fall neue Optionen bekommen. Wir müssen auch erstmal abwägen was wir machen wollen und welche Möglichkeiten wir haben.

C.P: Setzt ihr denn eigentlich komplett auf die Karte Musik, oder macht ihr erstmal ganz normal weiter?

WOTW: Also wir setzen natürlich viel auf die Karte Musik. Aber nicht nur. Jeder macht seinen Daily Job oder sein Studium weiter. Denn das Musikgeschäft ist so schnelllebig geworden und um sich richtig festzusetzen benötigt man einen langen Atem. Es kann auch schnell wieder vorbei sein.

C.P: Habt ihr eigentliche musikalische Vorbilder oder Bands die ihr einfach schon seit Jahren oder seit Kindertagen verfolgt?

WOTW: Wir sind da alle recht breit aufgestellt aber ich denke wo wir aller einer Meinung sind ist dass die RED HOT CHILLI PEPPERS einen großen Einfluss auf uns genommen haben.

C.P: Vielen Dank Jungs für eure Zeit und die interessanten Antworten im Zuge dieses Interviews! Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft, die letzten Worte gehören natürlich euch.

WOTW: Wir möchten uns nochmal ganz herzlich für das Interview bedanken und hört euch gerne unsere neue Single „Glacier“ https://waitoftheworld.lnk.to/Glacier an!
Und wir geben gerne unsere Erfahrungen weiter das junge Bands sich auf jeden Fall mal den Artistpool https://www.facebook.com/artistpool.music/ anschauen sollten. Das ist eine tolle Plattform die junge Bands gut unterstützt! Es gibt jedes Jahr eine Art Bandcamp wo es dann auch Kurse gibt die man belegen kann. Eine wirklich tolle Möglichkeit auf die wir gerne verweisen und ein bisschen Werbung machen. An alle Fans, schaut doch mal auf unserer Homepage www.waitoftheworldmusic.com vorbei!

Christina

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