UGLY KID JOE – Stairway To Hell

Band: Ugly Kid Joe
Album: Stairway to Hell
Spielzeit: 32:52 min.
Stilrichtung: Hard Rock / Alternative Rock
Plattenfirma: UKJ Records / Metalville
Veröffentlichung: 04.10.2013
Homepage: www.uglykidjoe.info

Wer kennt sie nicht?
Ugly Kid Joe gehörten Anfang der 90er sicherlich zu den erfolgreichsten Bands im Bereich des Alternative Rock. In der Hochzeit des Grunge kannte nahezu jeder Mensch den größten Hit der Band.
„Cats in the Cradle“, bezeichnenderweise eine Coverversion des Originals von Harry Chapin lief auf allen Radiostationen weltweit rauf und runter.
Etwas weniger erfolgreich, dafür aber musikalisch um Klassen besser war da schon die erste Single des Debütalbums „America’s Least Wanted“ –  „Everything about you“.
Das ist selbstredend alles Geschmacksache.

Nach zwei weiteren Alben – als der Grunge-Boom lange wieder abgeebbt war – lösten sich UKJ dann erst mal auf. Sänger Whitfield Crane versuchte sich als Quartalssänger bei LIFE OF AGONY (und erfüllte diese Aufgabe durchaus gut, hab es selber gehört!), bevor auch er in der Versenkung verschwand.

Nach 15 Jahren Abwesenheit erschien letztes Jahr die neue EP „Stairway to Hell“ als Digitaler Download, welche jetzt erneut als physikalische CD erscheint.

Geboten werden sechs Songs im typischen UKJ Gewand, das heißt irgendwo zwischen Hardrock und Alternative Rock. Die sechs neuen Songs darf man getrost in die Kategorie Ohrwurm einordnen. Besonders hervorheben kann man hier den Opener „Devil’s Paradise“ und das geile „I’m Alright“ welches mit cooler Bon-Scott-Huldigungs-Bridge daherkommt.

Als Bonustracks gibt es drei alte Songs im Akustik-Gewand, darunter das eh schon nicht besonders rockige „Cats in the Cradle“. Ob man die braucht, lass ich mal dahingestellt.

Das nett aufgemachte Digipak (das es so was mal als Promo gibt, ist sehr selten) verfügt zudem über eine Bonus-DVD mit einem kompletten Konzert vom Download-Festival in Donington. Qualität und Sound sind gut, da es sich scheinbar um einen TV-Mitschnitt handelt. Wirklich viel passieren tut auf der Bühne allerdings nichts. Eine nette aber nicht essentielle Zugabe.

Fazit: Freunde von alternativen Hardrockklängen sollten mal reinhören. Qualitativ haben die Jungs nichts verlernt.

WERTUNG: 

Trackliste:

1. Devil’s Paradise (3:37)
2. You Make Me Sick (3:42)
3. No One Survives (4:02)
4. I’m Alright (3:21)
5. Love Ain’t True!(3:28)
6. Another Beer (3:32)
7. Cat’s In the Cradle (4:10)
8. Would You Like To Be There (3:14)
9. No One Survives (3:46)

Frank

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