01. Soul Vampires
02. Silver Demons
03. Flame of Resistance
04. Warpriest
05. Iron Hammer
06. Sons of the Damned
07. Lost Legion
08. Sent to Hell
09. Stand as One
10. Katharsis
11. Devilon (CD Bonus Track).
Spielzeit: 60:17 min – Genre: Power Metal – Label: Massacre Records – VÖ: 08.05.2026 – Page: www.torianlegion.com
2018 sind die deutschen Power Metaller aus meiner alten Heimat Paderborn das letzte Mal mit ihrem damaligen Album „God of Storms“ in Erscheinung getreten und haben einen ordentlichen Fußabdruck mit entsprechender Punktebewertung hinterlassen.
Nun kehren die Jungs wieder zurück, mit ihrem neuen, fünften Album „The Lost Legion Rising“ welches über ihr neues Label Massacre Records veröffentlicht wird.
Nach wie vor sind die Jungs im europäischen Power Metal unterwegs, beeinflusst von US und Thrash Metal.
Das Songwriting soll vielfältiger und direkter sein als auf dem letzten Album, welches ja schon recht gut war, daher war ich sehr gespannt auf das neue Album!
Gemischt wurde das neue Album von Seeb Levermann (ORDEN OGAN) der ja auch schon beim letzten Album Hand angelegt hatte.
Gestartet wird das neue Album mit der erste Videosingle „Soul Vampires“. Und die Band hält sich nicht lange mit irgendwelchem Vorgeplänkel auf sondern legen direkt los wie die Feuerwehr.
Knackiger Power Metal, mit dem Schuss Melodic versehen der so typisch für die Band ist, erwartet uns hier direkt und der mehrstimmige Chorus bläst direkt erstmal alles weg! Ein bockstarker Beginn auf dem hoffentlich noch viele Hits folgen werden?
Etwas epischer geht es zum Start bei „Silver Demons“ los und ja auch hier ist der typischen TORIAN Chorus mit ordentlich Schmackes und Mehrstimmigkeit am Start. Nächster Hit, check.
Und es geht Schlag auf Schlag weiter, die knackigen „Flame of Resistance“, „Warpriest“ und auch der Stampfer „Iron Hammer“ sind alle ähnlich stark wie schon ihre Vorgängertracks und reihen sich somit in die bisherige Hit Riege ohne Probleme ein!
Der Albumteiler hört auf den Namen „Sons of the Damned“ und wird Titeltypisch ordentlich episch eingeleitet. Und dieser „Anstrich“ bleibt dem Song eigentlich die ganze Zeit über erhalten, auch wenn es zwischenzeitlich ganz schön heftig zu geht und das Tempo massiv angezogen wird.
Der quasi Titeltrack „Lost Legion“ folgt dann als nächstes. Und ganz Titelsong like haben wir erst hier erneut mit einem absolut eingängigen, melodischen und auch epischen Ohrwurm zu tun der sich schon nach kurzem dermaßen fest in die Gehörgänge schraubt das es eine wahre Freude ist!
Das knackige „Sent To Hell“ schlägt dann die Brücke zu den beiden längsten Songs der Scheibe. Die Powerballade „Stand As One“ hat auf über 7 Minuten einiges an Emotionen zu bieten und beim über 8-minütigen „Katharsis“ fährt man fast so alles auf was der Metal zu bieten hat. Von Melodic, Epic über Power bis hin zu Thrash Metal ist hier alles am Start.
Als Bonustrack gibt es dann noch das mit ordentlichen Synthies unterlegte „Devilon“ welches aber nicht ganz an die bisherigen Hits herankommt.
Junge, Junge da haben uns die Mannen von TORIAN aber lange 8 Jahren auf ihren nächsten Diskus warten lassen, aber wenn dabei so ein bockstarkes Album herauskommt, warte ich gerne so lange!
Schon das letzte Album war ein wahres Fest für den melodischen Power Metalanhänger. Erneut sind es die Chöre, die das Salz in der Suppe ausmachen, aber auch die kompakten Songs sind nicht zu verachten. Man hat die lange Zeit zwischen den Alben auf jeden Fall sehr gut genutzt und auch die Produktion von Seeb kann wieder absolut überzeugen. Man merkt hier klar seine Handschrift.
Somit bleibt mir nur, wie auch schon beim letzten Album, eine Note in unserem Topbereich zu zücken und selbstverständlich die klare Kaufempfehlung für die angesprochenen Genrefans mitzugeben!
Julian





