THE SUICIDER – Four Reasons To Die

Band: The Suicider
Album: Four Reasons To Die
Spielzeit: 27:34 min
Plattenfirma: RDM Studios
Veröffentlichung: 2011
Homepage: www. suicider.ru

Die Band THE SUICIDER besteht aus  Michail „Veincutter“ Tatarinov (Gesang), Anton „Poisondrinker“ Brovkin (Gitarre), Ilya „Selfhanger“ MorozOFF (Gitarre),  Artem „Deepdrowner“ Averin (Bass) und Pavel „Selfshooter“ Polyanskiy (Schlagzeug). Die Gruppe kommt aus Russland.

Ein faszinierendes Cover haben sie geliefert mit den Schatten und ihren persönlichen vier Gründen zu sterben (nämlich vier bekannten Whiskey-Sorten). Diese vier Gründe zu sterben würden viele andere vermutlich eher als vier Gründe für eine Party ansehen. Es scheint, als hätten THE SUICIDER nicht die positivste Lebenseinstellung. Aber auch ihre selbstgewählten Nicknamen sagen ja schon viel aus.

Die Stimme von Michail „Veincutter“ Tatarinov hört sich sehr gut an. Von Zeit zu Zeit auch herrlich rau. Die Instrumente klingen insgesamt gut. Allerdings scheint es, als ob sich noch irgendwo zwischendrin ein weiteres versteckt, dass die Töne nicht richtig trifft und auch teilweise sehr schrill klingt. Das mysteriöse Instrument könnte durchaus etwas wie ein Synthesizer sein, der in dieser Musik wenig zu suchen hätte. Auch ein Keyboard wäre eine Option. Ansonsten klingt alles recht gut.

„The Sky“ zieht richtig rein, das ist ein geiler Opener. Das ist Rock n’ Roll! Die Stimme von Tatarinov röhrt sehr gut während des Songs. „Away“ fängt stark an. Nach einer Weile beginnt das „mysteriöse“ Instrument sehr schrill zu spielen und reisst etwas am Trommelfell, aber das ist nur eine kurze Zeit. Ein tolles Gitarrensolo schließt sich auch an. „These Days“ ist ein ruhiger Song und die Instrumente hört man schön raus (aber auch das „mysteriöse wieder, dass stellenweise begleitet). Einen tollen Bass- und Gitarrenbeginn hat „Empty Shell“. Der Bass haut machohaft rein und dröhnt wunderbar. Bei „The Suicider“ spielt Tatarinov mit seiner Stimme und probiert eine weitere Stimmlage aus, was gut gelingt. Beim letzten Song „ Cross My Heart And Hope To Die” klingt am Anfang stark das mysteriöse Instrument durch. Klingt für mich ein wenig wie eine Mischung aus DEPECHE MODE oder THE CURE. Trotzdem ist er durchaus ein Ohrwurm.

Etwas origineller und weniger depressiv darf es ja schon mal sein – hey, so schlimm ist das Leben doch gar nicht (!), aber ein guter Anfang ist es auf jeden Fall! Zu der Stimme und den Instrumenten würden Rock n’ Rolligere Texte besser passen als nur Depri.

Anspieltipps: „The Sky“, „Empty Shell“, „The Suicider“, „Cross My Heart And Hope To Die“

Fazit :  Eine gute und solide Scheibe. Trotz alledem wäre es interessant, was sich hinter dem  mysteriösen Instrument verbirgt und wer es spielt.

WERTUNG:

Trackliste:

1.    To The Sky 3:41
2.    Away 5:33
3.    These Days 6:06
4.    Empty Shell 5:01
5.    The Suicider 3:36
6.    Cross My Heart And Hope To Die 4:17

Sandra

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