01. Red Sky Remains
02. We Beneath My Skin
03. Born From Chaos
04. Sun Of A Broken God
05. Reignite Me
06. Empire Of The Fallen
07. Overmind
08. Oxygen Is Not Included
09. Grave With No Name
Spielzeit: 36:39 min – Genre: Psy-Core – Label: Reaper Entertainment – VÖ: 16.01.2026 – Page: www.facebook.com/DymytryParadox/
Die Tschechen von DYMYTRY melden sich zurück, mit neuem Label im Rücken gibt es auch eine kleine Namensänderung in DYMYTRY PARADOX. Da ich die letzten beiden Alben von DYMYTRY schon durch den Fleischwolf gezogen habe, folgt nun das dritte Album mit englischen Texten. Da ich DYMYTRY einmal Live sehen konnte und die Band mit ihren Masken und Kostümen in rot/schwarz was hermachten, haben sie mit der Namensänderung auch ihre Farben in dreckiges weiß/dunkelgrau oder schwarz geändert. Live werden sie nichts von ihrer Intensität verloren haben, ist ja immer noch dieselbe Band die nicht nur Live für ein positives Chaos sogt. Im Normalfall gehe ich bei Modern gedingsbums gekloppe in Deckung, nicht so bei DYMYTRY PARADOX, deren Sound hart und modern ist, dabei aber auch catchy und mit feinem Charme und endgeilen Refrains aus den Boxen jagd.
Zur Besetzung gehören Alen Ljubic am Mikrofon, Jan „Gorgy“ Görgel und Jirí „Dymo“ Urban an den Gitarren, Artur „R2R“ Mikhaylov am Bass und Milos „Mildor“ Meier an den Drums. Ein Line-Up das jetzt auf dem dritten Album für ordentlich Lärm im Gebälk sorgt. Live eine Einheit die positives Chaos verbreitet und auf Tonträger eine mehr als anständige Figur abgibt. Die Stimme von Alen gibt sich zu keinem Zeitpunkt eine Blöße oder gar Grund zum Meckern. Die passt sowas von zum Bandsound und sorgt mit ihrer Ausführung für Aufsehen. Die Gitarren fahren die ganz großen Geschütze und volles Modern Metal Brett auf, können aber auch dezent und gefühlvoll je nachdem wie es die Situation im Song gerade erfordert. Der Bass lässt sich nicht von den Gitarren in eine Ecke drängen, sondern hält voll dagegen, wenn die Gittis Gas geben rückt er leicht in den Hintergrund wo er sich laut Gehör verschaffen kann. Der Drumstickschwingende Held auf seinem Hocker beackert die Bespannungen wie ein wilder Stier der nur noch „Rot“ sieht. So ergibt sich ein Gesamtbild das auf drei Album eine herausragende Leistung abgegeben hat.
Trotz der sehr modernen Auslegung und sich im Psy-Core befindende Sound alles andere als Massenkompatibel ist, ist die Mucke doch für alle die auch mal über ihren Schatten springen und etwas Neues versuchen wollen einen lohnenden Blick wert. Es wird nicht nur rumgekloppt, sondern auch äußerst angenehm gerockt. Wie schon auf den beiden Vorgängeralben sorgen DYMYTRY PARADOX für ein Chaos in allen Belangen, nur das dieses von mir angesprochene Chaos sehr positiv gemeint ist und mit coolen Melodien und saugeilen Refrains daherkommt. So schafft es die Band erneut wieder mal für Aufsehen sorgen zu können. Abzug in der B-Note gibt es durch das unterschreiten der 40 Minuten Grenze.
„Red Sky Remains“ ein sehr eingängiger Einstieg in das Album, „We Beneath My Skin“ nach dem gelungenen Einstieg gibt es gleich noch einen Happen. „Born From Chaos“ ein Nackenbrecher der mit einem geilen Refrain kommt, „Sun Of A Broken God“ die Band kann es noch, kreischende Gittis, eine cooler Stimme und geniale Refrains, zum Ende hin kommt sogar noch epische Stimmung auf. „Reignite Me“ eine Powerballade mit viel Drama und Gefühl, „Empire Of The Fallen“ ein Brecher der keinen Knochen auf dem anderen lässt. „Overmind“ der nächste Knochenbrecher der mit Eingängigkeit glänzen kann, „Oxygen Is Not Included“ hier fallen mir die Modern Metaller der 90er Jahre ein – kann aber mehr als nur an diese Epoche erinnern, „Grave With No Name“ eine vor Drama triefende Ballade die durch die Stimmen und Akustikgitarre zum Leben erweckt wird.
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