HARSH – FEELS

Trackliste:

01. Break Your Way
02. All I Ever Wanted
03. Fuel To The Fire
04. Offer You A Rome
05. Don’t Mess With Me
06. Forever Yesterday
07. Maniac
08. Back To Life
09. Losing My Mind
10. Dancing Dancing
11. Never Gonna See Me Fall
12. When We’re Together

Spielzeit: 48:38 min – Genre: Hard Rock – Label: Fireflash Records – VÖ: 03.07.2026 – Page: www.facebook.com/bandHARSH

 

Das nenne ich mal wagemutig, HARSH werden als die neuen aufstrebenden Shooting-Stars der Hard Rock Szene angekündigt. Das will was heißen, und befindet sich im Grenzland zwischen gesundem Selbstvertrauen, Wagemut, Arroganz oder riesigen Dummheit eine noch unbekannte Band so anzukündigen, also mal sehen was die Pariser drauf haben.

Zur Besetzung gehören Albert Arnold an Mikrofon und Gitarre, Séverin Piozzoli an Gitarre, Julien Martin an Bass und Léo Löwenthal an den Drums. Die Backing Vocals wurden von der Truppe übernommen und gemischt sowie gemastert wurde „Feels“ von Hannes Braun (Kissin’ Dynamite). Alberts Stimme erinnert an eine Mixtur aus Michael Hutchence, Hannes Braun und Jess Harnell, was sehr gut zur Mucke von HARSH passt. Die Gitarren sorgen für die richtige Härte in den Gehörgängen und geizen weder mit Riffeinlagen noch mit Akzenten. Der Bass lässt die tiefen Töne beeindruckend ab und die Drums treiben wie Sau.

Die Franzosen zelebrieren Hard Rock der alten Schule, wie er ab der zweiten Hälfte der 1980er auch von ganz großen Namen geboten wurde, durch Mitwirkung von Hannes schwingen auch KISSIN’ DYNAMITE Vibes im Sound mit. Die Band lässt nichts vermissen, es ist alles da was da sein sollte. Es gibt eine coole Stimme, Melodien, den richtigen Härtegrad, eine versierte Instrumentierung, eine Produktion die Druck besitzt und dies ergibt ein verdammt geiles Gesamtkonzept. Also übertrieben war das mit aufstrebenden Shooting-Stars in der Einleitung nicht wirklich. Vergleichen kann man mit Hard Rock Kombos ab Mitte der 80er bis in die frühen 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Als direkte Vergleiche kann man bedingt AEROSMITH, BABYLON A.D., BEAU NASTY, BLACK N BLUE, BLUE TEARS, BURN, HARDLINE und von der Gitarrenarbeit vielleicht ein kleiner Blick hin zu AC DC nehmen um nur ein paar zu nennen wo die Reise hingeht. Alles keine schlechten Bands die ihre Erfolge vorzuweisen haben, mal sehen ob HARSH auch mal im Zusammenhang mit den Bands in einem Atemzug genannt werden. Das Potential haben sie auf jeden Fall.

„Break Your Way“ wird von einem Intro eingeleitet, wenn das beendet ist geht die Post ab, „All I Ever Wanted“ ein melodisches Highlight zum mit grölen. „Fuel To The Fire“ kommt mit Rock N Roll Vibes, „Offer You A Rome“ das nächste Highlight kündigt sich mit viel Melodie an. „Don’t Mess With Me“ und es folgt mit diesem Rocker gleich der nächste Hit in Folge, „Forever Yesterday“ ein Rocker der mit viel Gefühl kommt. „Maniac“ ob dieser alte Schinken unbedingt sein muss der schon X-1000 Mal verwurstelt wurde, „Back To Life“ kommt mit angefunkter Gitarre was sich in der ersten Bridge und Refrain aber auflöst. „Losing My Mind“ wirkt chaotisch und schlecht zugänglich, „Dancing Dancing“ es wird wieder eine Spur eingängiger. „Never Gonna See Me Fall“ fängt ruhig und behutsam an ab dem ersten Refrain wird ein ausgewachsener Rocker draus, „When We’re Together“ zum Abschluss gibt es noch ein Schmankerl als Zugabe.

Balle