TABERAH – Necromancer

Band: Taberah
Album: Necromancer
Spielzeit: 52:53 min
Stilrichtung: Heavy Metal
Plattenfirma: Dust on the Tracks Records
Veröffentlichung: 13.09.2013
Homepage: www.facebook.com/taberah.tas

Also ich glaube ich habe noch nie ein Band aus Tasmanien auf dem Rezensiertisch liegen gehabt! Ich glaube ich kenne aus dem Land überhaupt keine Bands bzw. Alben! Nun beides hat sich nun geändert, denn mit dem hoffnungsvollen Metalnewcomer TABERAH und ihrem zweiten Album „Necromancer“ hat sich beides nun geändert.
Die vier Jungs gründeten sich 2004 und bis zum Jahr 2011 beackerten sie die dortige Clubszene und erarbeiteten sich somit eine ordentlich Fanbase. Ein gewisser Lemmy Kilmister (MOTORHEAD) sah die Jungs und verpflichtete sie als Support für die damalige Australien Tour der Engländer rund um Kultbasser Lemmy.
Danach war der Bann gebrochen und man ging auch mit anderen Topacts wie BLACK MAJESTY, STEVE GRIMMETT oder LORD auf Tour.
2011 erschien dann das Debütalbum „The Light of Which I Dream“, welches den internationalen Durchbruch der jungen Band darstellte.
Nun ist man mit dem zweiten Album „Necromancer“ zurück und mit diesem und der anschließenden Tour möchte man nun auch Europa erobern!
Die Jungs zocken einen Stil der irgendwo zwischen dem Metal von IRON MAIDEN und dem Hard Rock von AC/DC angesiedelt ist.
Eine, wie ich finde, mehr als interessante Kombi, der wir uns gleich in Form des Openertracks „2012“ widmen. Mit knackigen Gitarrenriffs legen die Jungs gleich mal gut los. Mehrstimmige Gesänge erklingen und schon ist man mitten drin im Song. Es entwickelt sich ein schneller Midtemposong der auf jeden Fall mit seinem eingängigen Chorus punkten kann. Auf jeden Fall ein starker und gelungener Beginn.
Das folgende „Dying Wish“ ist mir ein bisschen zu verfahren, wesentlich besser macht man es dann wieder bei „Burning the Moonlight“, dem Titeltrack „Necromancer“ und „Warlord“. Hier trifft man die Mischung zwischen rockigen Riffs, melodisch/metallischen Melodien und deren Härte recht gut.
Die anschließende Halbballade „Don’t say you love me“ ist für mich nicht so gelungen, das habe ich woanders schon mal besser gehört!
Viel besser ist dann wieder das schnelle „For King and Country“. Hier hört man gerne genauer hin und lässt den Chorus sich seinen Weg direkt ins Hirn bahnen.
Genau das Gleiche könnte man zu „The Hammer of Hades“ sagen. Hier spielen die Jungs auch wieder ihre ganze Klasse aus und zeigen das die ganzen Vorschussloorbeeren durchaus gerechtfertigt waren!
Das abschließende „My Dear Lord“ wartet mit weiblicher Gesangsunterstützung auf und schraubt sich eigentlich ganz ordentlich in unsere Gehörgänge.
Nach dem verklingen des letzten Tons bleibt ein wohliges Gefühl zurück und die Erkenntnis das die vollmundigen Ankündigungen des Promosheets dieses Mal recht gut zugetroffen haben.

Anspieltipps:

Hier sind “2012”, “Necromancer”, “Warlord”, “For King and Country” und “The Hammer of Hades”  zu empfehlen.

Fazit :

Die Jungs von TABERAH hinterlassen auf ihrem Debütalbum wirklich einen starken Eindruck. Man merkt eigentlich nicht das es sich hier um einen Newcomer handelt, relativ routiniert zockt man sich durch die Songs. Auch wenn diese noch nicht alle direkt zünden und sofort sitzen, haben wir es doch mit durchweg guten bis starken Songmaterial zu tun. Außer dem schmissigen Opener fehlt mir aber noch der ein oder andere absolute Burnertrack der sich einfach richtig von der Masse abhebt!
Trotzdem kann man hier von einem absolut gelungenen Debütalbum sprechen und den Jungs nur gratulieren.
Hard Rock Fans mit einem Hang zu melodischen Metalklängen sollten hier auf jeden Fall mal mehr als ein Ohr riskieren!

WERTUNG: 

Trackliste:

01. 2012
02. Dying Wish
03. Burning in the Moonlight
04. Necromancer
05. Warlord
06. Don’t say you’ll love me
07. For King and Country
08. One Goon Bag later
09. The Hammer of Hades
10. My Dear Lord
11. Burn (Bonus Track)

Julian

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