STERBHAUS – Angels For Breakfast…And God For Lunch

Band: Sterbhaus
Album: Angels For Breakfast… And God For Lunch
Spielzeit: 48:41 min
Plattenfirma: Killhead
Veröffentlichung: 24.08.2012
STERBHAUS… Das sind Marcus Hammarström (Gesang und Bass), Jimmy Ahovalli (Gitarre), Simon Olovsson (Gitarre) und Erik Röjås (Schlagzeug). Die schwedische Band mit dem neuen Sänger tourte zuletzt für fünf Wochen durch Chile. 2013 wird die Tour weitergehen.
Das Cover, welches von Gyula Havancák entworfen wurde, sieht aus wie das Chaos persönlich: Ein Trümmerfeld aus Einzelteilen ist aufgezeichnet.
Musikalisch sind STERBHAUS kein Chaos, im Gegenteil. Absolut geordneter Thrash Metal. Die Songtitel sehen in meinen Augen ein wenig aus, als wären sie von Teenagern, die noch in ihrer Rebellenphase stecken geschrieben worden. Ebenso der Albentitel „Angels For Breakfast… And God For Lunch”.
Insecticide“ ist ein Gedröhne aus den durch den Song hastenden Instrumenten. Dazu die Dröhne-Stimme des Sängers Hammarström. Gut, man könnte den Song mitgröhlen. Danach „Ripping The Pope“, der dem ersten nicht unähnlich klingt. Ein wenig mystischer von der Stimme her. Zumindest bemüht man sich drum, habe ich den Eindruck. „The Great Dreamasher Of Conform“ könnte durchaus die Fortsetzung seines Vorgänger-Songs „Absolutely Do Not Die“ sein. Ich habe wirklich Mühe, die beiden voneinander zu untescheiden. „Tell Them I Hate Them“ dagegen finde ich schon wieder so platt, dass der Titel mich zum grinsen bringt. Mit dem Sound kann ich mich nicht wirklich anfreunden, was soll ich sagen?! Die Instrumente dröhnen, die Stimme dröhnt… „Retardival“ erinnert mich ein kleines bisschen an „One“, der Metallica-Legende, aber nur, weil es im Gegensatz zu dem Rest viel rhythmischer ist, glaube ich, denn sonst ist kaum Gemeinsamkeit… „Frogboiler“ und „Deathwizz“, zum Sound: Siehe oben. „Projekt S. A. T. A. N.“ unterscheidet sich, weil Growls eingesetzt werden.
Mein Geschmack ist es nicht. Möglich, dass eingefleischte Thrash-Fans Gefallen an dem Album finden. Für mich ist es ein Gematsche aus Gedröhn, ziemlich einseitig und, wie ich oben ansprach pubertär.
Anspieltipps: So richtig kann ich leider keine geben…
Fazit : Empfehlen kann ich die Scheibe nicht. Vielleicht gefällt sie einigen, die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
WERTUNG:
 
Trackliste:
  1. Insecticide 3:29
  2. Ripping The Pope 3:38
  3. Absolutely Do Not Die 3:31
  4. The Great Dreamsmasher Of Conform 3:58
  5. Tell Them I Hate Them 3:13
  6. Retardival 3:57
  7. Captain Bible In The Dome Of The 4:50
  8. Faceplant Armageddon 2:32
  9. Frogboiler 2:43
  10. Deathwizz 4:08
  11. Project S. A.T.A.N 2:32
  12. Ministry 7:27

Sandra
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