SKELATOR – Agents of Power

Band: Skelator
Album: Agents of Power
Spielzeit: 58:52 min
Plattenfirma: Metal on Metal Records
Veröffentlichung: 27.04.2012
Die Epic Metaller SKELATOR existieren nun auch schon seit 1998. Bislang war man sehr aktiv was den Livemarkt angeht und veröffentlichte zwischendurch zwei Alben. Nun steht uns mit „Agents of Power“ das dritte Album ins Haus, welches eine Mischung aus einer Sammlung von Metalpartysongs sowie ein Konzept über Elric the Dragon Prince, welches auf den Büchern von Michael Moorcock beruht, besteht.
Die Stilausrichtung von SKELATOR dürfte für diejenigen interessant sein die auch SACRED STEEL, DOMINE, HELSTAR, IRON MAIDEN oder AGENT STEEL bevorzugen.
Tja das war es leider schon an Hintergrundinfos, viel mehr war nicht in Erfahrung zu bringen.
Naja umso besser, bleibt uns bei einem so epischen Konzeptalbum dann doch mehr Zeit für die Songs.
Gestartet wird das Album vom konzeptfreien Titelsong „Agents of Power“. Gleich fällt der absolut 80iger typisch Sound auf, der uns auf dem gesamten Album begleiten wird und eine Art Zeitreise für viele von uns bedeuten dürfte. Der Gesang ist aufgrund seiner Höhe gewöhnungsbedürftig und eventuell nicht jedermanns Sache. Damit wird man sich aber auch anfreunden müssen. Der Song an sich ist eine typischer Heavy Metal Nummer die durch ihre griffigen Riffs und dem einprägsamen Chorus besticht.
Das folgende „Gates of Thorbadin“ ist eine ganze Ecke langsamer als sein Vorgänger gehalten, überzeugt aber dafür wieder mit dem Chorus und auch der Gesang ist dieses Mal in einem angenehmen Bereich.
Als Abschluss der nicht Konzeptsongs hat man das flotte „Rythm of the Chain“ gewählt, welches sich gut in die bisherigen Songs einreiht und recht ordentlich aus den Boxen dröhnt. Hier ist wieder ganz klar der Geist des 80iger Metals erkennbar.
Nun beginnt die lange Saga von „Elric the Dragon Prince“. Hier hat man eine Mischung aus atmosphärischen Zwischeneinspielern und normalen Songs, die uns die gesamte Geschichte näher bringen.
SKELATOR machen hier vieles besser was die ach so mächtigen MANOWAR damals bei „Gods of War“ falsch gemacht haben. Die Zwischenstücke sind nicht allzu lang, können auch übersprungen werden und es geht hier immer noch mehr um die Musik als um die atmosphärische Geschichte.
Glanzpunkte dieses Gesamtkonzeptes sind auf jeden Fall das stampfende „Elric the Dragon Prince“, „The Dark Tower“, das schnelle „Rubbel and Ash“ sowie der Quasiabschluss „Bane of the black Sword“.
Anspieltipps:
Zum Antesten kann ich euch hier “Agents of Power”, “Gates of Thorbadin” und als Gesamtes die “Elric the Dragon Prince” Saga ans Herz legen.
Fazit :
Zu erst hat mich der altbackende Sound des neuen SKELATOR’S Album doch ein wenig abgeschreckt. Aber nach und nach entwickelten sich die Songs und gerade die Konzeptsaga bietet den Hörer einiges für sein Geld.
Natürlich muss man auf den stellenweise extrem hohen Gesang stehen und große Überraschungen sollte man hier auch nicht unbedingt erwarten aber die Hingabe mit denen “Agents of Power” entstanden ist und auch zelebriert wird, merkt man zu jeder Sekunde.
Fans von Michael Moorcock sowie Heavy Metal Fans alter Schule sollten sich dieses Album auf keine Fall entgehen lassen!
WERTUNG:
Trackliste:
01. Agents of Power
02. Gates of Thorbardin
03. Dream Dictator
04. Rythm of the Chain
Elric the Dragon Prince (12Parts)
05. Overture
06. Elric the Dragon Prince
07. Pulsing Cavern
08. Stormbringer and Mournblade
09. The Young Kingdoms
10. The Dark Tower
11. Cymoril
12. Rubbel an Ash
13. Fate, the dreadful Curse
14. Elric the Kinslayer
15. Bane of the Black Sword
16. Outro
Julian
Bookmark the permalink.

Kommentar verfassen