SERENITY – War of Ages

Band: Serenity
Album: War of Ages
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 22.03.2013
Homepage: www.serenity.com

Die Ösis SERENTIY gehören seit ihrem zweiten Album „Fallen Sanctuary“ für mich zu den absoluten Top 5 der Symphonic Metalabands. Besonders deren Frontmann Georg Neuhauser lässt so einige Genresangeskollegen ganz klar im Regen stehen. Die Jungs hauen uns nun, zwei Jahre nach ihrem letzten Output „Death & Legacy“, ihr neues Album „ War of Ages“ um die Ohren, welches ein Konzeptalbum darstellt und sich mit so historischen Persönlichkeiten wie Heinrich VII, Napoleon oder Alexander dem Großen beschäftigt. Nachdem man die letzten Jahren mit vielen Livekonzerten verbracht hat, scheint die Truppe noch enger zusammen gerückt zu sein, was sich im Songwriting und in den Qualität der Songs widerspiegeln soll. So sagt es zumindest die Promoinfo des Labels.
Bevor wir jetzt mit dem Opener „Wings of Madness“ in die neue Platte einsteigen, sollte erwähnt werden, das seit neustem die bisherige Gast und Live Sängerin Clementine Delauney festes Bandmitglied ist, was den Songs von SERENITY bestimmt gut tun und noch mehr Tiefgang verleihen wird.
So, jetzt aber direkt zu „Wings of Madness“. Der Opener wird mit dem Gesang von Clementine und kraftvollem Schlagzeugspiel gut eingeleitet, bevor die Melodie einsetzt und Sänger Georg zum ersten Mal erklingen. Der Chorus ist super eingängig, die Nummer hat eigentlich alles was ein guter Opener braucht, ein starker Einstieg!
Das folgende „The Art of War“ wird mit lateinischen Versen eröffnet und steigert sich dann von Minute zu Minute zu einer mitreißenden Midtemponummer, die ebenfalls wieder mit ihrem melodischen Chorus und den schönen Melodien überzeugen kann. Nicht ganz so stark wie der Opener, aber trotzdem ein Song, für den andere Bands töten würden.
Mit einem packenden Groove und mit arabisch angehauchten Klängen begrüßt uns „Shining Oasis“. Eine wirklich schöne Nummer aus 1001 Nacht die zum träumen und zum Seele umschmeicheln einlädt.
Etwas ruhiger wird es dann zum ersten Mal bei „For Freedom’s Sake“. Gefühlvoll und emotional steigert sich die Nummer dann bis zum erhofften Duett mit Neusängerin Clementine, welches sich wirklich hören lassen kann. Ein schöner Track für gemütlich Stunde zu zweit : – ).
Der Mittelteil hält dann mit „Age of Glory“, „The Matricle“ und „Symphony for the Quiet“ wieder richtig kraftvolle Symphonic/Power Metal Stücke bereit die man von SERENITY so kennt und liebt. Hier zeigt die Truppe warum sie zu einer der besten Bands ihres Fachs gehören! Dem Fan wird hier definitiv nicht langweilig, das kann ich euch versprechen.
Und die Qualität der Songs sowie das Niveau der Platte bleibt auch im letzten Abschnitt absolut im hohen Bereich, erwarten uns hier mit „Tannenberg“, und „Royal Pain“ weitere Mördertracks die den Status von SERENITY nur noch weiter untermauern!

Anspieltipps:

Das Niveau des gesamtes Album ist sehr hoch, von daher sollte man das ganze Teil am Stück genießen. Einzelne Songs hier herauszupicken macht absolut keinen Sinn.

Fazit :

Ich war sehr gespannt wie das neue Album von SERENITY klingen wird, denn schon das letzte Album “Death & Legacy” hat mich absolut aus den Socken gehauen. Ich würde mal sagen “War of Ages” ist auf einem ähnlich hohen Niveau und begeistert von vorne bis hinten!
Die Hinzunahme von Clementine Delauney als feste Sängerin macht das Songspektrum auf jeden Fall noch breiter, wobei mir die Dame manchmal ein wenig zu kurz kommt. Auf jeden Fall gibt es an der Gesangsleistung von Georg und Clementine absolut nicht zu rütteln und auch der Rest der Band zeigt sich spielerisch von ihrer besten Seite.
Fans der Band sollten auf jeden Fall schnell zugreifen und sich dieses neue Machwerk von SERENITY sichern und allen anderen die die Band bis jetzt verpasst haben, rate ich das schnell nach zu holen!

WERTUNG:



 

Trackliste:

01. Wings of Madness
02. The Art of War
03. Shining Oasis
04. For Freedom’s Sake
05. Age of Glory
06. The Matricide
07. Symphony for the Quiet
08. Tannenberg
09. Legacy of Tudors
10. Royal Pain

Julian

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