REINFORCER – Ice and Death

Trackliste:

01. Heir of the Bear
02. Dead Men Tell no Tales
03. Skogamor
04. The Witch Major
05. Ice and Death
06. The Piper
07. Five Brothers
08. House of Lies
09. Bring out your Dead

 

 

Spielzeit: 37:40 min – Genre: Power Metal – Label: Scarlet Records – VÖ: 22.08.2025 – Page: www.reinforcer.de

 

2021 brachten die jungen deutschen Power Metaller REINFORCER ihr Debütalbum „Prince of the Tribes“ über Scarlet Records auf den Markt. Auf diesem wurde relativ klar dem klassischen Power Metal gefrönt.
Nun steht das zweiten Fullenght Album mit dem Titel „Ice and Death“ ins Haus, wieder über Scarlet Records und nach dem ich dem Vorgänger schon viel abgewinnen konnte, verspreche ich mir auch vom neuen Diskus so einiges!
Lyrisch sind wir hier in Skandinavien unterwegs, erzählt wird die Legende des Schneeriesens Ymir.
Personell hat sich nicht viel geändert, erneut erklingt also der schon bekannte Fronter Logan Lexi, wie auch schon auf dem Debütalbum.

Fans von so Bands wie BLIND GUARDIAN, MANOWAR oder RUNNING WILD soll-ten nun genau aufpassen, wenn wir uns dem ersten Song des Albums mit dem Titel „Heir of the Bear“ widmen. Ein flotter Midtempotrack der als Opener gut geeignet ist und mit seinem Chorus schon mal ordentlich ins Ohr geht. Fronter Logan ist nach wie vor bestens bei Stimme, ein weiterer Pluspunkt!
Mit Gangshouts und mehrstimmigen Chören ist das folgende „Dead Men Tell no Tales“ ausgestattet. Ansonsten eine recht normale Standard Power Metalnummer die nicht besonders auffällt.
Aber dieser Ausrutscher wird direkt mit dem tollen „Skogamor“, „The Witch Major“ und dem Titelstück „Ice and Death“ ausgeglichen. Ein sehr starker Mittelteil also wo jeder Song ein Volltreffer ist!
Bei nur 9 Tracks sind wir dann schon langsam im letzten Drittel der Scheibe ange-langt. Dieses wird von „The Piper“ eingeleitet, welches etwas unscheinbar daher-kommt aber doch seinen ganz eigenen Charme versprühen kann.
Mega eingängig ist dann „Five Brothers“ geworden, und auch „House of Lies“ sowie die abschließende Powerballade „Bring out your Dead halten die Qualität schön hoch, so dass der Abschluss dann doch zufrieden stellt.

So ganz hoch wie beim Debütalbum geht es punktemäßig dieses Mal leider nicht für die Jungs! Dafür ist der ein oder andere schwächere Standardsong zu viel auf der doch recht kurzen Scheibe. Aber die Hits zeigen verlernt haben die Jungs absolut nichts und ich denke mal die nächste Scheibe geht wieder mehr in Richtung geiles Debütalbum!
Aber ein bisschen ist das auch Meckern auf hohem Niveau, man hat die Latte halt direkt recht hochgelegt beim Debüt.
Eine Kaufempfehlung für die Zielgruppe und Genrefans gibt es so oder so auf jeden Fall!

Julian

 

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