PLACE CALLED RAGE – Place Called Rage (Re-Release)

Band: Place Called Rage
Album: Place Called Rage
Spielzeit: 58:99 min
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 24.08.2012
Homepage: –

PLACE CALLED RAGE bestehen aus folgenden Mitgliedern: Al Pitrelli (Gitarre), Tommy Farese (Gesang), Danny Miranda (Bass), Chuck Bonfonte (Schlagzeug) und Mark Mangold als Special Guest am Keyboard.  Alle Bandmitglieder haben bereits mit großen Bands und Künstlern gearbeitet. Die vier festen Mitglieder von PLACE CALLED RAGE haben alle etwas gemeinsam: Sie alle kommen von Long Island und haben, sowie jeder Landstrich, ihren ureigenen Sound kreiert.
Auf dem Cover ist eine leicht zerrissene US-Flagge abgebildet. Ob das nun eine tiefere Bedeutung hat oder nicht, sei einfach dahingestellt.

Eine merkenswerte Stimme hat Tommy Farese ja. Auch merkt man, dass sich die Musiker bereits lange kennen. Sie klingen soundtechnisch wie eine Einheit.

Der Opener „In Know Where You Been“ lässt auf einen locker-flockigen Party-Sound hoffen. Die Gitarren röhren am Anfang nett und Farese singt äußerst beschwingt. Das gesamte Stück dudelt vor sich hin. Dagegen steht Titelsong „Place Called Rage“. Hier ist es vorbei mit Party und rocken. Farese murmelt anfangs etwas unverständlich ins Mikro und auch die Instrumente sind ein leichter Brei. Zwischendurch mal etwas Takt zum Mittrommeln. „Trapped“, der dritte Song, na ja, man kann ihn so nebenbei hören. Stört nicht, reißt aber auch nicht gerade vom Hocker. Ebenso wie „Take It Lying Down“. Ich nehme an, dass es ein Balladen-Versuch ist. Die Gitarre klingt wunderbar dabei. Alles andere ist aber eher ein wenig matschig… „Someday“ ist ein lustiger Akkustik-Song. Ein Sound, bei dem man unwillkürlich mitgeht. „What These Eyes Have Seen“ ist so eine Grausamkeit, die den Ohren aufgenötigt wird. Eine Art Ballade und während die Instrumente herumdudeln und –fideln in den höchsten Tönen, brüllt Farese voll Inbrunst ins Mikro. Passt aber nicht so recht zusammen. „Can’t Find My Way Home“ ist ein netter Song mit Country-Sound. Recht witzig. “Jenny Doesn’t Live Here Anymore” ist sehr keyboardlastig, was ja kein Fehler sein muss. Hört sich nett an. Ein ruhiges Stück. Irgendwann steigen dann auch die Gitarren mehr ein, was dem Song mehr Würze verleiht. „Thunderbox“ ist ein hübsch lückenfüllender Song. „We’re Not Coming Home“ ist für meinen Geschmack zu sehr von Technik geprägt am Anfang. Fareses Stimme wurde irgendwie mit irgendetwas misshandelt… Es geht zwar dann normal weiter, aber der Beginn hätte nicht sein müssen. Das letzte Stück des Albums „Chained To Maniac“ rockt wieder. Ein Grund, die Scheibe doch noch mal aufzulegen. Auch das Keyboard zwischendrin hört sich nicht schlecht an. Die Bass- und Drum-Klänge gehen auch gut ab.

Der Long Island-Sound ist nicht unbedingt mein Fall. Fareses Stimme könnte ich mir aber gut mit dreckigerem Straßenrock vorstellen, mit so richtig Arschtritt-Mucke.

Anspieltipps: „I Know Where You Been“, „Someday“, “Can’t Find My Way Home”, “Chained To Maniac”

Fazit :  Nettes Scheibchen, meiner Meinung nach keine Glanzleistung, aber dennoch okay. Eben solides Handwerk und wer sich nebenbei ein wenig Dudelei anhören möchte, fährt damit nicht schlecht.

WERTUNG:

Trackliste:

1. I Know Where You Been 4:25
2. Place Called Rage 4:30
3. Trapped 5:12
4. Take It Lying Down 6:12
5. Someday 4:43
6. One Child  5:20
7. What These Eyes Have Seen 5:47
8. Can’t Find My Way Home 4:52
9. Jenny Doesn’t Live Here Anymore 5:28
10. Thunderbox 4:37
11. We’re Not Coming Home 5:57
12.Chained To Maniac 4:36

Sandra

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