PERFECT CRIME (RU) – Perfect Crime

Band: Perfect Crime (Russland)
Album: Perfect Crime
Spielzeit: 45:09 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Life Music
Veröffentlichung: 25.02.2013
Homepage: www.facebook.com/perfect.crime.band

Ist da wohl ein Chucky-Fan unter den Jungs der russischen Hardrockband PERFECT CRIME (nicht zu verwechseln mit der Female Fronted US Band). Denn der Teddy auf dem Cover zerlegt anscheinend nicht nur Artgenossen. Der Mörderteddy ist sozusagen unterwegs. Ob die Musik von Ivan Noskov (vocals), Sergey Gindiya (guitars), Nikita Borovkov (guitars), Alexander Fedonin (bass) und Eugeniy Korablev (drums) wohl auch dazu passt?

Der Sound knallt schön knackig aus den Boxen, nur die Spieluhrenversion von „Freude schöner Götterfunke“ am Anfang des Intros ist so ne Sache. Überhaupt ist das Intro – obwohl äußerst kompetent vorgetragen – etwas zu lang und hätte eher als Instrumental weiter hinten auf der Playlist getaugt. „The Trap“ beginnt dann aber unerwartet stark. Die Produktion ist auf Hochglanz getrimmt, die Gitarrenarbeit ist mehr als solide und Sänger Ivan hat eine perfekte Stimme für diese Art von Musik. Auch die hohen Screams hat der Junge drauf – Respekt. „Into The Light“ sorgt für noch etwas mehr Melodie, ist aber im Schatten des Openers sowie des folgenden „Runnin´Wild“ etwas blass. Hier lebt die Zeit Ende der 1980er bzw. Anfang der 1990er noch mal schön auf. Die Ballade „Lookin´ For“ ist etwas auf GUNS´N ROSES getrimmt und der fluffige Rocker „Watch Out“ könnte als Essenz der Russen gesehen werden. Mit „One More Time“ ist noch mal eine Ballade am Start bevor „Call Of My Heart“ eine recht kurzweilige Dreiviertelstunde mit einem Riffing a´la STRYPER beschließt.

Natürlich war das hier alles schon da – Neues vernimmt man auf dem selbstbetitelten Erstling von PERFECT CRIME nicht. Aber die wirklich sehr gute Produktion sowie das weitgehend gute Songwriting machen aus diesem Silberling eine kleine Überraschung. Für alle Fans des Spät-Achtziger Hardrock aus den USA liefern diese Russen den Gegenpol – wenn auch fast 25 Jahre zu spät!

WERTUNG: 

Trackliste:

1.Intro
2.The Trap
3.Into The Light
4.Runnin´Wild
5.Lookin´ For
6.Watch Out!
7.If You Tell Me No
8.Open Your Eyes
9.One More Time
10.Call Of My Heart

Stefan

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