NIVA – Magnitude

Band: Niva
Album: Magnitude
Spielzeit: 41:00 min.
Stilrichtung: AOR, Hardrock
Plattenfirma: AOR Heaven
Veröffentlichung: 30.08.2013
Homepage: www.facebook.com/nivasweden

Für manche ist der Schwede Tony Niva ein altbekannter Rumtreiber, der seine ersten Sporen mit einer Combo namens ZANITY verdiente. Das war 1987, kurz bevor er zu SWEDISH EROTICA stieß, wo er für Backing Vocals auf dem selbstbetitelten Überhammer zuständig war. Weiter ging es mit Bands wie AXIA oder LION´S SHARE, wo er an der Seite von Pontus Egberg (THE POODLES) zwei Alben einsang. Aber auch Solo war der Schwede schon das ein oder andere Mal zugange. Sein erstes Album „No Capitulation“ erschien 1994 u.a. mit EUROPE Drummer Ian Haughland, 2011 wagte er sich mit „Gold From The Future“ ein zweites Mal an eine Soloscheibe. Beide wurden nur in Japan veröffentlicht. Das letzte Bandprojekt „Final Warning“ von OXYGEN erschien vor gut einem Jahr, konnte aber nicht so ganz überzeugen.

Jetzt steht mit „Magnitude“ sein erster internationaler sprich europäischer Auftritt ins Haus. Zusammen mit Roger Ljunggren und Marcus Persson entstanden 11 Songs im klassischen AOR Gewand, die ansehnlich produziert wurden.

Der Opener „Never Too Late“ erinnert stark an den letzten Output der Landsmänner H.E.A.T. – hochmelodischer AOR/Hardrock mit aalglattem Sound. Schön schön und auch einprägsam. Aber auch lange haltbar? Das wird die Zeit zeigen, auf jeden Fall machen Songs wie „Perfect Life“ echt Laune. Im Verlauf gibt es mit „Just Another Heartache“, „I Feel So Alone“ oder „My First And Only One“ echte Hingucker bzw. Hinhörer, aber auch den ein oder anderen Song, der einfach zu gleich klingt. Das wird vor allem in der zweiten Hälfte des Albums klar. Da würde etwas mehr Abwechslung nicht schaden.

Für Fans von H.E.A.T. und Kollegen ist „Magnitude“ sicher ein gefundenes Fresschen. Hier und da klingen die Songs ein bisschen zu konstruiert und sind dabei immer auf Melodie getrimmt. Unterm Strich ist die neue aus dem Hause NIVA aber durchaus empfehlenswert. Typischer kann Scandi-AOR nicht klingen.

WERTUNG:

 Trackliste:

1.Never Too Late
2.Perfect Life
3.My First And Only One
4.Just Another Heartache
5.In A Misty Light
6.Always Somewhere
7.Let It Shine
8.Spanish Lullaby
9.Do It Again
10.Never Say Goodbye
11.Feel So Alone

Stefan

Bookmark the permalink.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.