MERENDINE – New World Disorder

Band: Merendine
Album: New World Disorder
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Flying Dolphin Entertainment Group
Veröffentlichung: 29.06.2012
Die 1995 als MEREDINE ATOMICHE gegründeten Melodic Trash Metaller MEREDINE sind nun wahrlich auch keine Unbekannten mehr in unserem schönen Metalkosmos. Die Italiener sind zwar, was die Labels angeht kleine Wandervögel, drei Alben und drei Labels, auf ihren musikalischen Stil gesehen trifft das aber nicht zu. Dort bleiben sie ihrer Linie treu und präsentieren uns nun ihr neues Werk „New World Disorder“. In Deutschland wird die Scheibe von einem Ableger der Labels Metalville veröffentlicht. Die Jungs bei Metalville mausern sich aktuell ziemlich, in der nächsten Zeit stehen dort einige starke Veröffentlichungen an, soviel sei schon mal verraten!
Zurück zur Band. Die Jungs schafften es bisher wie kaum eine Trash Metalband, die typische Härte mit gelungen Melodien und Chören zu mischen. Ich war gespannt ob das auch auf dem neuen Output wieder der Fall sein wird.
Zuvor noch ein kurzer Blick auf die aktuelle Bandzusammensetzung. Luca Zandarin (Gesang), Luca Cerardi (Schlagzeug), Luca Securo (Gitarre) und Dario Bianchi (Bass) bilden heute die Band.
Als Opener für das neue Album hat man „The new Rebels“ gewählt. Nach einem etwas langsameren Start, geht es recht krachend und gleich mit vollem Einsatz los. Bei aller Härte vergessen die Jungs aber nicht die Melodie, die kommt nämlich im einfachen aber packenden Chorus gut zur Geltung. Ein gelungener Auftakt.
Das folgende „Revolution“ ist eine Spur härter ausgefallen und bietet uns nicht gerade die Melodien die noch im Opener vorherrschten. Trotzdem reiht sich die Nummer gut ein und ist für Trash Anhänger auf jeden Fall ein gefundenes Fressen.
Die gute Mischung zwischen trashiger Härte und feinen Melodien gelingt erst wieder bei „Stand up and Fight“. So gefallen mir die Jungs auf jeden Fall besser und man hebt sich dadurch auch schön von dem sonstigen Einheitsbrei der Trash Kapellen ab.
Auch der folgenden Mittelteil hat mit dem melodischen „Declaration“, dem krachenden Titeltrack „New World Disorder“ und dem recht modernen „Blind People“ gute Tracks zu bieten.
Den letzten Teil der Platte darf „Freedom“ einläuten. Hier fahren die Jungs die Geschwindigkeit ordentlich zurück und das Ganze klingt schon fast, wäre da nicht die schneidende Stimme von Fronter Lucas, nach einem gewöhnlichen Heavy Metal Track : – ).
Danach drücken MERENDINE aber wieder ordentlich aufs Gaspedal und kehren mit  „Spin Doctors“ sowie „Bandits“ zurück in ihr gewohntes Metier.
Das (teilweise) gefühlvolle „Self Destruction“ beschließt die Platte wirklich recht gut. Hier zeigen MERENDINE das sie auch mit den etwas langsameren und ruhigeren Tönen zu Recht kommen.
Anspieltipps:
“The new Rebel”, “Stand up and fight”, “Declaration”, “Blind People“ und „Bandits“ sind hier auf jeden Fall zu nennen.
Fazit :
Ich bin zwar kein ausgewiesener Trash Experte. Aber die angekündigte Mischung die die Jungs von MERENDINE hier auffahren hat mich interessiert. Die Jungs verstehen es auf jeden Fall Melodien mit Härte zu mischen, sie verleugnen aber zu keiner Zeit ihre Wurzeln die natürlich im Trash Bereich liegen.
Der Gesang von Fronter Luca passt auch perfekt zu den Nummern, egal ob sie melodisch oder trashig sind.
So kann ich den Jungs von MERENDINE nur eine gute Leistung auf ihrem neuen Album bescheinigen, auch wenn es ruhig ein paar melodische Noten mehr hätten sein können. Freunde von etwas melodischeren Trash ist “New World Disorder” auf jeden Fall zu empfehlen.
WERTUNG:
Trackliste:
01. The new Rebels
02. Revolution
03. We know the Trick
04. Stand up and Fight
05. Declaration
06. New World Disorder
07. Servants
08. Blind People
09. Freedom
10. Spin Doctors
11. Bandits
12. Self Distruction
Julian
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