KINGDRAGON – Hide The Sun

Band: Kingdragon
Album: Hide The Sun
Spielzeit: 62:13 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Retrospect Records
Veröffentlichung: 10.10.2013
Homepage: www.kingdragon.gr

Mit „Hide The Sun“ liegt nun das erste Album der griechischen Hardrockband KINGDRAGON vor, die bereits 2006 von Sänger und Keyboarder George Aspiotis (SPITFIRE, NIGHTFALL, RAW SILK) gegründet wurden. Zusammen mit Gitarrist Anastasis F. (guitars), Mark Kontopidis (drums) und Andrew Roumeliotis (bass) ist jetzt dieses Debüt entstanden. Bereits 2008 hat die Band die selbstfinanzierte EP „Fire In The Sky“ eingespielt, jetzt war es lange Zeit recht ruhig um die Griechen.

In ihrer Heimat konnte das Quartett schon für Bands wie GOTTHARD oder FIREHOUSE eröffnen und für ihren Erstling konnten sie Retrospect Records für sich gewinnen. Das 12 Songs umfassende „Hide The Sun“ beginnt mit „Last Time“ und nach kurzem Keyboard-Intro ziemlich flott. Der Sound ist leider ziemlich dumpf und kraftlos und natürlich dominieren neben Anastasis F´s Gitarren die Keyboards von Sänger George Aspiotis. „Burn It Down“ ist ein Midtemposong, der seinem Namen nicht ganz gerecht wird, denn hier erwartet man schon einen Reißer. Der Titeltrack kann da schon mehr überzeugen. Geboten wird – wie praktisch auf dem ganzen Album – schnörkelloser und wohltemperierter Hardrock klassischer Prägung mit guten Riffs und Aspiotis´ herausstechender Stimme.

Die Single „Shout Very Loud“ entwickelt sich schon nach kurzem Hören zum Highlight des Albums. Hier wird mitreißend gerockt. Ebenfalls antesten solltet Ihr die tolle Ballade „Only Winter“. Im weiteren Verlauf fallen besonders das progressiv angehauchte „Asian Star“ sowie das abschließende „Live For Rock“ auf. Aber schön langsam geht den Griechen etwas die Puste aus und sie können die recht hohe Qualität der vorher genannten Songs nicht ganz halten. Als Beispiel möchte ich hier das gut beginnende aber mit seinen fast 7 Minuten einfach viel zu lange „Judgement Day“ nennen. Auch Songs wie „Man Of Yesterday“ oder das ruhige „Dreams Are Broken“ sind Massenware, die niemanden mehr vor dem Ofen hervorlocken dürften.

„Hide The Sun“ ist ein ambitioniertes Debütalbum, das in Sachen Sound nicht sonderlich überzeugen kann. Aber es gibt einige wirklich starke Songs zu hören, und das macht Mut, was die Zukunft dieser durchaus sehr guten Musiker angeht. Genrefans sollten „Hide The Sun“ mal antesten.

WERTUNG:


Trackliste:

1.Last Time
2.Burn It Down
3.Hide The Sun
4.Shout Very Loud
5.Only Winter
6.Victim Of Love
7.Asian Star
8.Living For Tomorrow
9.Judgement Day
10.Dreams Are Broken
11.Man Of Yesterday
12.Live For Rock

Stefan

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