JETTBLACK – Black Gold

Band: Jettblack
Album: Black Gold
Spielzeit: 57:31 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Spinefarm Records
Veröffentlichung: 19.08.2013
Homepage: www.jettblackuk.com

Wer jetzt gleich einen feuchten Schlüpfer bekommt, weil er hier ein neues Album der Briten JETTBLACK vermutet, den muss ich gleich etwas bremsen. „Black Gold“ ist eine Überbrückung zum dritten Studioalbum der Jungs und hat neben ein paar Outtakes, ein paar Coverversionen und Accoustic-Nummern parat.

Ganz nebenbei haben Will Stapleton (vocals, guitars), Jon Dow (vocals, guitars), Tom Wright (bass) und Matt Oliver (drums) mit Damon Johnson (THIN LIZZY, BLACK STAR RIDERS) und Ian Paice (DEEP PURPLE) zwei äußerst bekannte Gäste für sich gewonnen, die sofort bei den ersten beiden Stücken zu ihren Ehren kommen. Den Anfang macht eine neue Version von „Black Gold“ vom letzten Album „Raining Rock“, das mit dem Beitrag von Damon Johnson an der Gitarre glänzt. „Feel The Love“ – ein Überbleibsel der Sessions zum gleichen Album – wurde von Ian Paice hinter der Schießbude eingespielt.

Damit aber nicht genug, denn mit „Weapon“ gibt es noch einen wirklich hochwertigen Song aus denselben Sessions obendrauf. Etwas weiter zurück geht die Entstehungsgeschichte von „Fade Away“, denn diese Ballade entstand während den Aufnahmen zum Debüt „Get Your Hands Dirty“. Zum Schluß hin schießen die Briten aus allen Rohren und nichts ist mehr zu hören vom leisen Einstieg des Stücks.

Mit „Let Me Put My Love Into You“ gibt es die erste von drei Coverversionen auf die Ohren. Der Song war schon immer geil, aber JETTBLACK machen ihre Sache recht gut. Gleich im Anschluß bringen die Briten den neuen Song „Red Horizon“ ins Spiel – allerdings in einer Accoustic-Version. Bin schon gespannt auf die elektrische Variante. Mit „Barracuda“ und „Name In Vain“ folgen zwei weitere Adaptionen von HEART bzw. MOTÖRHEAD, beide sind gut umgesetzt und machen Spaß.

Danach folgen 4 weitere Accoustic-Versionen von „War Between Us“ und „Not Even Love“ vom Debüt sowie „Sunshine“ und „Prison Of Love“ vom Zweitwerk. Diese sind erfreulich abwechslungsreich vorgetragen und beleuchten eine komplett andere Seite der Band. Den Abschluß macht die Albumversion von „Black Gold“.

Was also anfangs wie eine lockere EP mit ein paar zusammengewürfelten Stücken ausgesehen hat, mausert sich im Laufe der Spielzeit zu einem handfesten und interessanten Longplayer. Ganz anders als viele ähnliche Zusammenstellungen. Eine schöne Abwechslung, die das Warten auf das nächste Studioalbum aber nicht unbedingt leichter macht.

WERTUNG: ohne Wertung

Trackliste:

1.Black Gold
2.Feel The Love
3.Weapon
4.Fade Away
5.Let Me Put My Love Into You (AC/DC Cover)
6.Red Horizon (Accoustic)
7.Barracuda (HEART Cover)
8.Name In Vain (MOTÖRHEAD Cover)
9.War Between Us (Accoustic)
10.Not Even Love (Accoustic)
11.Sunshine (Accoustic)
12.Prison Of Love (Accoustic)
13.Black Gold (Full Version)

Stefan

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