01. Fame
02. All I Need Is A Miracle
03. When The Rain Begins To Fall
04. Maniac
05. Take On Me
06. Relax
07. What A Feeling
08. Against All Odds
09. Separate Ways
10. Suburbia
11. Here Comes The Rain Again
12. She’s Like The Wind
13. (I Just) Died In Your Arms Tonight
14. Forever Young
15. Since You Been Gone
16. Call Me
17. Catch Me I’m Falling
Spielzeit: 70:30 min – Genre: Power Metal – Label: PERCEPTION – VÖ: 27.03.2026 – Page: www.facebook.com/ironsavior1996
Bislang sind doch eine Menge Sachen passiert, die wir alle nicht auf unserer 2026-Bingokarte stehen hatten. „IRON SAVIOR veröffentlichen ein 80er-Hits-Coveralbum“ war eine davon. Aber genau das passiert nun auch und ist auf jeden Fall eine gute Sache, die passiert.
Haken wir zunächst mal die eigentlich selbstverständlichen Sachen ab: Die Hamburger Band um Sänger Piet Sielck agiert auf „Awesome Anthems Of The Galaxy“ nach wie vor auf überaus stabilem Niveau und Piet macht einen gewohnt hervorragenden Job am Mic als einer der besten Power-Metal-Sänger Deutschlands. Ich sag es wie es ist..
Die Produktion ist so, wie man sie von SAVIOR kennt. Voll, knallend, gut. An zwei drei Stellen wird es mal ein klein wenig überladen und dadurch dann etwas matschig, aber auf so hohem Niveau will ich nicht mit meckern anfangen.
Die Songauswahl ist quasi das DJ-Set auf einer richtig abgehenden 80es-Party. Ausschließlich 80er Hits (Jah okay, „Since You Been Gone“ ist von 1979), die ganz dicken Gassenhauer wie „(I Just) Died In Your Arms Tonight“, „Forever Young“ und „Take On Me“. Generationenkompatibel genug, dass auch ein in den 90ern geborener Rezensent eine gute Menge „Ja geil“-Momente hat.
Und die Umsetzung? Klanglich ist das alles 100% IRON SAVIOR, oft angereichert mit ein paar netten Synths (AORON SAVIOR lol) und dem ein oder anderen Tamburin, aber immer mit einer gewissen Grundhärte. Eine richtige Ballade fehlt und hätte bei 17 (!) Tracks eigentlich mal sein dürfen, aber was nicht ist, ist eben nicht. Kleine Details wie Backing Vocals oder Toms, die ein wenig mehr auf 80er Pop produziert sind, als man das von IRON SAVIOR gewohnt ist, tun „Awesome Anthems Of The Galaxy“ ebenfalls gut, die Kompaktheit der Songs (nur ein Song über fünf Minuten) ebenso. Und man kann es nicht anders sagen, das funktioniert in sich. Keiner der Songs wirkt gezwungen, als wäre er mehr schlecht als recht in ein Metal-Gewand gedrängt worden.
Die letztendliche Frage „Braucht es so ein Album?“ wird jeder Fan anders beantworten. Wer mit den Songs noch mehr Connection hat als „diese jungen Leute“ wie ich, der wird die Platte noch einmal anders fühlen. Ich persönlich brauche nicht häufig 70 Minuten 80er Songs in IRON-SAVIOR-Version am Stück, aber sehe kommen, dass ein überdurchschnittlich hoher Anteil der Tracks auf der Festival-Campingplatz-Playlist und den nächsten Party-Playlists landen wird.
Fazit:
Denn „Awesome Anthems Of The Galaxy“ ist einfach eine stark ausgewählte und umgesetzte Sammlung von „Ach krass, das ist ja der Song, wie cool!“-Songs, bei denen ich mir nicht vorstellen kann, dass sie auf negative Resonanz stoßen könnten.
Anspieltipps:
Je nach persönlichem Geschmack, ich werfe mal „What A Feeling“, „Take On Me“ und „Call Me“ in den Raum.
Jannis






