IRON MASK – Master of Masters

Band: Iron Mask
Album: Master of Masters
Spielzeit: 61:05 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: AFM Records
Veröffentlichung: 04.12.2020
Homepage: www.iron-mask.com

Vier Jahre sind seit dem letzten Album „Diabolica“ vergangen, Zeit für Neues aus dem Hause der Power/Neo Classic Metaller von IRON MASK.
Angeführt von Mastermind Dushan Petrossi veröffentlicht die Band dieser Tage das 7. Album mit dem klangvollen Namen „Master of Masters“.
Zwischenzeitlich war man nach dem letzten Album auch auf einer längeren Tour unterwegs die erst 2019 beendet wurde. Von daher ist die Veröffentlichung des Albums in so kurzer Zeit nach der Tour dann doch eine kleine Überraschung.
Und noch etwas ist überraschend, der „neue“ Fronter Diego Valdez (HELKER) ist schon wieder raus aus der Band! Warum, darüber hüllt man den Mantel des Schweigens.
Neu hinter dem Mikro steht ein Landsmann von Dushan. Ein Belgier mit Namen Mike Slembrouck, ein relativ unbeschriebenes Blatt in der Szene und laut Promo wohl ein kleines Juwel. Na, schauen wir mal später was der Gute so draufhat?!
Die restliche Mannschaft ist übrigens unverändert und auch ansonsten darf man sich denke ich wieder auf ein episches neues Werk mit tollen Orchestrierungen aus dem Hause IRON MASK freuen!
Wir starten mit dem Opener „Never Kiss the Ring“. Episch und neoklassisch bahnt sich die Nummer ziemlich schnell ihren Weg in die Gehörgänge und bleibt dort direkt haften. Mastermind Dushan hat hier Songwriting technisch direkt mal ins obere Regal gegriffen. Ein Einstand nach Maß würde ich sagen!
Ein Wort noch zum neuen Fronter Mike. Der Junge macht seine Sache wirklich gut, nicht zu hoch, nicht zu tief und mit genug Ausdruck in der Stimme. Warum sucht man die ganze Zeit in der weiten Welt nach einem geeigneten Fronter für IRON MASK wenn das Gute direkt vor der Tür liegt? Eine super Wahl!
Ab zum zweiten Song „Tree of the World“. Dieser kann vor allem im Refrain ordentlich glänzen und begeistern, bleibt ansonsten aber ein wenig blass.
„Revolution Rise“ im Anschluss ist dann wieder von einem ganz anderen Kaliber und vor allem Neusänger Mike ist hier mal ganz anders unterwegs und drückt der Nummer voll seinen, ja fast schon rockigen, Stempel auf. Ein toller Song!
„One Against All“ ist dann ein erdiger Midtemposong geworden der nicht großartig auffällt und sich eher im Bereich Standardmetal bewegt. Weiter geht es dann im Mittelteil mit dem überlangen, epischen und sehr ordentlichen „Nothing Last Forever“, dem langsamen, „Dance with the Beast“ was einem nur im Refrain etwas mitreißen kann und dem definitiven Gewinnersong dieses Abschnitts „Wild and Lethal“. Dieser geht schön nach vorne und kann von vorne bis hinten komplett begeistern!
Leider trifft das auf die nachfolgenden Songs nicht so zu und inklusive des Zwischenstücks „Sagittarius A“ ist man hier wieder eher nur im Standardmetalbereich unterwegs.
Der einzige Lichtblick ist dann das abschließende Titelstück „Master of Masters“ wo die Band wieder zeigt zu was sie fähig ist!

Anspieltipps:

„Never Kiss the Ring“, „Revolution Rise“, Nothing Last Forever“ „Wild and Lethal“ und „Master of Masters“

Fazit :

Puh, also ganz hat man dem Erwartungsdruck, den man auch selbst geschürt hat, nicht standgehalten würde ich sagen!
Viele Songs auf „Master of Masters“ sind zwar weit entfernt von Ausfällen, aber auch nicht die absolute Metalperle.
Natürlich gibt es auch den ein oder anderen Hit zu bestaunen, aber insgesamt reicht es leider „nur“ für eine sehr starke Leistung! Bandfans werden definitiv nicht enttäuscht werden, das ist klar.
Neufronter Mike macht seine Sache aber sehr gut und sollte auf jeden Fall weiter an Bord bleiben!

WERTUNG: 

 

 

Trackliste:

01. Never Kiss the Ring
02. Tree of the World
03. Revolution Rise
04. One Against All
05. Nothing Lasts Forever
06. Dance with the Beast
07. Wild and Lethal
08. Mist of Loch Ness
09. My One and Only
10. A Mother Loved Blue
11. Sagittarius A
12. Master of Masters

Video zu “Tree if the World”:

Julian

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