IGNORE THE SIGN – A Line to Cross

Band: Ignore The Sign
Album: A Line To Cross
Spielzeit: 59:55 min.
Plattenfirma: Steamhammer/SPV
Veröffentlichung: 23.02.2018
Homepage: www.ignorethesign.com

Was 2012 als Soloprojekt von Produzent, Multiinstrumentalist und Stadionsänger (Hannover 96) Oswald „Ossy“ Pfeiffer begann, hat sich zwischenzeitlich zu einer richtigen Band gemausert. Gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin und Sängerin/Gitarristin Anca Graterol (Rosy Vista), Gitarrist Steve Mann (MSG, The Sweet), Bassist Lars Lehmann (UFO), Drummer Kristof Hinz (Eloy) und Percussionist Momme Boe hat Pfeiffer ein Debütalbum eingenagelt, das klang- und songtechnisch kaum Wünsche offen lässt und die handwerkliche Kompetenz der Beteiligten kongenial bündelt.

A LINE TO CROSS punktet mit seiner stilistischen Offenheit und dem hohen Grad an Musikalität, die dem Hörer hier offeriert wird. Dementsprechend umfasst das Portfolio von Ignore The Sign neben breitbeinigem Stadion-Rock („Saviours Of Rock“) auch popaffinen Melodic-Rock/AOR im Fahrwasser von Toto/Survivor etc. („A Line To Cross“, Looking Into The Sun“), energetischen Hard Rock reinsten Wassers („Can’t Find The Door“, „Days Of Thunder“), groovigen Classic Rock mit dezenter Black Country Communion/Purple-Schlagseite („The Story Isn’t Over“, „God With A Million Faces“) sowie einfühlsame Pop-Balladen („Brother“, When Words Ain’t Enough“). Wobei die Balladen – drei an der Zahl – meiner Meinung nach überrepräsentiert sind und den Hörfluss immer dann bremsen, wenn einem eigentlich nach einer weiteren Brettnummer gelüstet. Anyway, das fällt unter die Kategorie „Jammern auf ganz hohem Niveau“.

Letztendlich ist es Ossy Pfeiffer & seinen Mitstreitern ganz hervorragend gelungen, den Spagat zwischen Härte und Gefühl auf spannende und höchst unterhaltsame Art und Weise über beinahe die gesamte Spielzeit zu halten. Es müsste schon mit dem Teufel zugehen, wenn A LINE TO CROSS weitestgehend unbemerkt im Äther verpufft. Dafür sind die Songs schlichtweg zu stark. Chapeau!

WERTUNG:

 

 

Trackliste:

01. Saviors Of Rock
02. A Line To Cross
03. No Way Home
04. Brother
05. The Story Isn’t Over
06. When Words Ain’t Enough
07. God With A Million Faces
08. Sweet Lady
09. Days Of Thunder
10. Behind The Wall
11. Can’t Find The Door
12. Silver Wind
13. Looking In The Sun

Marc Schipper (Gastredakteur)

Tagged . Bookmark the permalink.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.