HARTMANN – The Best Is Yet To Come (Best Of)

Band: Hartmann
Album: The Best Is Yet To Come (Best Of)
Spielzeit: 78:04 min.
Stilrichtung: AOR/Hardrock
Plattenfirma: Avenue Of Allies
Veröffentlichung: 20.09.2013
Homepage: www.oliverhartmann.com

Oliver HARTMANN hat noch einiges vor – anders kann ich den Titel seiner aktuellen Best-Of-Compilation nicht deuten. „The Best Is Yet To Come“ enthält 16 Stücke aus 5 Alben oder anders ausgedrückt aus den ersten 9 Jahren seiner Solokarriere (2004-2013).

Nach dem überraschenden und äußerst starken Debüt „Out In The Cold“ 2005 hat der Mann mit der großen Stimme sofort klargemacht, dass er weg will vom Heavy Metal und eher in die Hardrock-Richtung musiziert – zumindest was seine Soloausflüge angeht. 2007 erschien das Zweitwerk „Home“, 2008 schon das Livealbum „Handmade“. Nach der Gründung eines eigenen Labels (SONIC 11) wurde 2009 das Album „3“ veröffentlicht. Ein weiteres Album folgte 2012 mit „Balance“.

Zwischendurch hat der ehemalige AT VANCE Frontmann immer wieder mit EDGUY´s Tobias Sammet zusammengearbeitet, sei es als Support seiner Stammband oder auch als Gastsänger beim Megaprojekt AVANTASIA. Tourneen mit TOTO, HOUSE OF LORDS, Y&T oder URIAH HEEP waren ebenso an der Tagesordnung sowie ein Ausflug mit dem Projekt „Rock Meets Classic“, bei dem weitere namhafte Künstler wie JIMI JAMISON, IAN GILLAN, ROBIN BECK oder STEVE LUKATHER zugegen waren.

Während die Band schon an einem neuen Album schraubt, gibt es mit „The Best Is Yet To Come“ eine Werkschau über komplette HARTMANN-Discographie. Auch das 2005er Debüt erscheint dieser Tage als Re-Release (HIER geht´s zur Rezi), also konzentrieren wir uns auf die übrigen Songs:

Das 2007er Zweitwerk „Home“ ist mit den Songs „Crying“, „The Sun´s Still Rising“ und „Coming Home To You“ vertreten. Letzterer Song ist ein Musterbeispiel für den HARTMANN Stil und einer meiner Faves überhaupt. Die perfekte Mischung aus AOR und Hardrock mit knackigem Sound, einfach ein genialer Song.

Vom 2009er Studioalbum Nummer „3“ gibt es „Right Here Right Now“, „“Don´t Give Up Your Dream“, Suddenly“ sowie eine Liveversion von „Brothers“ im Duett mit Tobi Sammet.

Aber auch das bis dato letzte Werk „Balance“ wurde mit „All My Life“, „Like A River“, „Save Me“ und einer Remixversion des TEARS FOR FEARS Covers „Shout“ als Digitalbonustrack gut berücksichtigt. Außerdem gibt es noch eine Liveversion des JOHN MILES-Gassenhauers „Music“ vom Livealbum „Handmade“ oben drauf.

Alle bisherigen Alben kommen gleichberechtigt zum Zug, und das ist auch gut so, sind sie doch allesamt gut ausgefallen, die Highlights bekommt man jetzt zusammen auf diesem Silberling angeboten. Leider fehlen unveröffentlichte Songs, was etwas schade ist. Denn irgendwo schlummert bei Oliver Hartmann sicher noch das ein oder andere Schmankerl, das sich für den Fan im Zuge dieser Best Of hätte hübsch machen können. Insgesamt bekommt man überdurchschnittlich guten Hardrock geboten, die Trackliste ist wohl über jeden Zweifel erhaben.

WERTUNG: ohne Wertung

Trackliste:

1.All My Life
2.Alive Again
3.Right Here Right Now
4.Out In The Cold
5.Crying
6.After The Love Is Gone
7.Like A River
8.The Sun´s Still Rising
9.What If I
10.Don´t Give Up Your Dream
11.Suddenly
12.Save Me
13.Coming Home To You
14.Into The Light
15.Brothers (Live)
16.Music (Live)
17.Shout (Remix – Digital Bonus Track)

Stefan

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