GHOST MACHINERY – Evil Undertow

Band: Ghost Machinery
Album: Evil Undertow
Spielzeit: 51:23 min
Stilrichtung: Melodic Metal
Plattenfirma:  Pure Legend Records
Veröffentlichung: 13.11.2015
Homepage: www.ghostmachinery.com

Die Jungs hinter der finnischen Metalband GHOST MACHINERY sind wahrlich keine Unbekannten! Da hätten wir zum einen Gitarrist und Sänger Pete Ahonen der auch bei BURNING POINT und den Pure Steel Labelgenossen STARGAZERY tätig ist, Schlagzeuger Jussi Onetro der auch bei den selben Bands aktiv ist und Basser Sami Nyman sowie Gitarrist Mikko Myllyiä die ebenfalls für eine der beiden oberen genannten Bands aktiv sind. Es bleibt also quasi alles in der Familie.
Warum erzähle ich euch das jetzt? Nun wie auch bei den genannten Bands können wir auch hier mit Qualität rechnen, nur halt von der Spielweise her etwas anders!
Es geht mehr in die Melodic Metal/Rock Ecke ala BLACK SABBATH, AXEL RUDI PELL oder auch STRATOVARIUS auf dem neuen Album „Evil Undertow“, welches das dritte Album der Band ist. Auf dem letzten Silberling „Out for Blood“ aus dem Jahre 2010 war Pete Ahonen übrigens noch nicht als Sänger zu hören, Personell hat sich also zumindestens in der Ecke auch noch etwas getan.
So genug gelabert, stürzen wir uns mit dem Opener „Arms of the Strangers“ in das neue Werk. Und dieser fällt eigentlich genauso aus wie wir es von der Band bislang gewohnt sind. Melodic Metal der immer mal wieder in die Rockschiene reinluckt, ordentliche Keyboardunterstützung und ein im angenehmen Mittelfeld angesiedelter Gesang von Fronter Pete. Alles in Butter also beim Opener!
Und genauso gut geht es direkt weiter, „Fatal“, „Kingdom of Decay“, „Go to Hell“ und auch der Titelsong „Evil Undertow“ sind Bombentracks die jedem Fan des Genre und der Band direkt zusagen sollten.
Es dürfte jetzt recht langweilig  für euch werden, denn auch in der Folge finde ich kaum schlechte Songs! „Brave Face“ hat einfach einen ganz tollen Chorus, auf ein erstklassiges Cover des ROBERT TEPPER Hits „No Easy Way Out“ warte ich schon seit Jahren und auch „Dead Inside“ sowie das ruhigere „Lost to Love“ können auf Anhieb überzeugen.
Ich hatte ja mit einem ordentlichen GHOST MACHINERY Album gerechnet, aber mit so einem Hitalbum definitiv nicht!
Denn auch beim Abschlusstrack „The Last Line of Defence“ gibt sich die Band keine Blöße und somit endet das Album wie es angefangen hat, bärenstark!

Anspieltipps:

Schlechte Songs muss man hier wirklich mit der Lupe suchen, alles wirkt wie aus einem Guss. “Arms of the Strangers”, “Fatal”, “Go to Hell”, “Evil Undertow” und das tolle Cover “No Easy Way Out” stechen vielleicht ein bisschen hervor.

Fazit :

Ich erwähnte es schon ich hätte zwar mit viel gerechnet bei GHOST MACHINERY, aber nicht das sie uns hier so ein Album hinzimmern! Die lange Wartezeit zwischen den Alben hat sich definitiv gelohnt und wer mit den anderen Bands von Pete Ahonen zu Recht kommt und Fan des Genre ist wird die neue Scheibe definitiv lieben.
Volle Punktzahl gibt es von mir und ich sende rockige Glückwünsche nach Finnland zur Band! Well done Guys!!

WERTUNG:


Trackliste:

01. Arms of the Strangers
02. Fatal
03. Kingdom of Decay
04. Go to Hell
05. Evil Undertow
06. Brave Face
07. Tools of the Trade
08. No Easy Way Out
09. Dead Inside
10. Lost ot Love
11. The Last Line of Defence
12. Fight for the Strangers (Bonustrack)
13. Never Stop Running (Bonustrack)

Julian

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