01. Nothing can keep Us Apart
02. Into my Life
03. Gathering of Dreams
04. Dawn with no Return
05. I Remain I won`t Die
06. Never Give Up
07. Amen
08. Shadows of Love
09. Falling Deeper
10. Time won`t Wait
11. Restless Storm
Spielzeit: 47:14 min – Genre: Melodic Power Metal – Label: Eigenveröffentlichung – VÖ: 18.09.2026 – Page: www.facebook.com/FallenSanctuaryMetal
2022 erschien das Debütalbum „Terranova“ des Bandzusammenschlusses FALLEN SANCTUARY von Sänger Georg Neuhauser (SERENITY) und Gitarrist Marco Pastorino (TEMPERANCE) welches ordentlich Staub in der Szene aufwirbelte und auch bei uns gut einschlug.
Mit Einflüssen von ANGRA, RHAPSODY aber auch einen Schluss ECLIPSE ist auch das neue Album „The Gathering of Dreams“ wieder ausgestattet welches dieses Mal komplett in Eigenregie veröffentlicht wird, nachdem das alte Label AFM Records ja den Dienst eingestellt hat.
Natürlich sollten auch die Fans der Stammbands der beiden beim neuen Album voll auf ihre Kosten kommen, es soll aber auch alles etwas runder sein als noch auf dem Debütalbum, na schauen wir mal, ob das auch so stimmt?
Als Albumopener gibt es direkt die Vorabsingle „Nothing can keep Us Apart” auf die Ohren. Und was soll man groß sagen, die Nummer ist bestens als Opener geeignet, bietet wie schon gewohnt ein tolles gesangliches Zusammenspiel zwischen Georg und Marco und die Band zeigt direkt das sie den Faden des Vorgängeralbums gekonnt aufnehmen will.
Richtige Ohrbomben sind dann auch die beiden anschließenden Tracks „Into my Life“ und das Titelstück „Gathering of Dreams“ geworden. Kein Wunder, wenn man mit den zwei Frontmänner absolut Songwriting Cracks hat, die auch in ihren Stammbands das Zepter voll in der Hand haben.
Ein paar Folk und symphonische Einflüsse hat „Dawn with no Return“ abbekommen, bevor wir mit dem Albumteiler „I Remain I won`t Die“ wieder den gewohnt melodischen Power Metal haben.
Die nächste Ohrbombe ist dann „Amen“ welches über einen tollen Chorus verfügt der sich einfach metertief in die Gehörgänge gräbt und auch schön über mehrstimmige Gesangspassagen verfügt.
Das Level bleibt aber auch in der Folge hoch, „Shadows of Love“ reiht sich genauso in die bisherigen Hitriege ein wie die Songs im letzten Drittel wo vielleicht ein bisschen „Time won`t Wait“ aufgrund seines Chorus etwas hervorsticht.
Nach dem Erfolg des Debütalbums des Bandzusammenschlusses FALLEN SANCTUARY war es nur eine Frage der Zeit bis Album Nummero Zwo folgt. Und das ist auch gut so!
Für Fans von melodischen Power Metals ist das Ganze hier eine einzige Offenbarung. Georg und Marco harmonieren stimmlich so perfekt und auch die Songs sind alle auf einem ähnlich hohen durchgängigen Level und wirken auch etwas kompakter, auch wenn einige etwas ähnlich klingen.
Das ist auch ein bisschen der Grund warum ich hier keine 9 Punkte zücke, etwas mehr Abwechlsung auf dem hoffentlich folgenden dritten Album und dann ist der Topbereich aber auf jeden Fall drin!
So bleibt es aber trotzdem bei der glasklaren Kaufempfehlung für die angesprochen Zielgruppe.
Julian





