ESTRELLA – Come Out And Play

Band: Estrella
Album: Come Out To Play
Spielzeit: 54:80 min
Plattenfirma: Eigenvertrieb
Veröffentlichung: bereits veröffentlicht
Homepage: www.estrellarocks.com

ESTRELLA kommen, nicht wie ihr spanischer Name aus dem Süden, aus dem Norden Schottlands. Während eines gemütlichen Trinkabends wurde eine DVD eingelegt mit spanischen Untertiteln und das Wort ESTRELLA (deutsch: Stern; englisch: Star) gefiel dem Quartett so gut, dass es der Bandname wurde. Die Gründung fand übrigens 2004 statt, auch, wenn das Debut-Album („Come Out To Play“) Jahre später erschien. Der Stern besteht aus den drei musikalischen Brüdern Paul Gunn (Gesang), Luke Gunn (Gitarre) und Nathan Gunn (Bass und Keyboard) sowie Leo McPherson (Schlagzeug).
Ein einfaches Cover: ESTRELLA in einem heruntergekommenen Proberaum in Action.

Stimmlich ist Paul Gunn stark und lässt sich auch hervorragend von seinen Mitstreitern unterstützen, die ebenfalls wissen, wie sie mit ihren Instrumenten umzugehen haben.

Ein vielversprechender Beginn mit „Chance Of A Lifetime“. Ist bereits ein Song, der gute Laune rüberbringt, man freut sich auf das weitere Album. Der Titelsong „Come Out To Play“ ist mit Fug und Recht der Titelsong, denn er ist tatsächlich wie eine Aufforderung: Kommt doch raus und spielt! Beginnt mit Bass und Schlagzeug, danach setzt Paul Gunn mit seiner herausragenden Stimme ein. Zwischendurch gibt man der Gitarre eine Stimme, was auch sehr gekonnt ist. „Party“ ist ein echt witziger Partyknüller, der mitreißt. Auch hier lässt man die Gitarren dudeln und der guten Laune, die versprüht wird, nimmt man ESTRELLA ab, wenn sie singen „I wanna party“. Auch bei „Mona Lisa Smile“ kommen die instrumentalen Parts schön zur Geltung zwischendurch.  „Do It `Til We Drop“ klingt von Anfang an sympathisch machohaft mit der Aufforderung „Let’s do it“ und der Bass dröhnt sehr passend und unterstreicht die Attitüde. „One Love“ – ein Love-Song! Allerdings ein paar Takte schneller gespielt als die klassische Balladen-Variante. Sehr süß gesungen. „Rocker Lily“ – der Beginn erinnert mich an Hunderte ähnlicher Rock-Songs – man geht sofort mit. Das Stück „Last Mohican“ ist recht ruhig und mit Keyboardparts gespielt. Man kommt wieder ein wenig runter, nachdem man von der Musik vorher auf „Come Out And Play“ kontinuierlich high wurde. „Whatever It Is“, ein Keyboard- und Gitarrenbeginn und auch dieses Stück lässt es ruhiger angehen. Mit „What You See“ und „I’d Give It All” geht es dann wieder schneller weiter und in der gewohnten Manier. Speziell bei „I’d Give It All“ kreischt die Gitarre wieder so herrlich. „Don’t Forget Me“ ist der letzte Song und sicherlich wird man ESTRELLA nicht so schnell vergessen, wäre wirklich schade! Eine schöne, klassische Ballade, die darf ja auch nicht fehlen. Der Song ist von Keyboard und Gitarren im Akkustikstil geprägt sowie den typischen Schlagzeug-Rhythem, die man bei Balladen erwartet. Paul Gunn schreit sich die Seele aus dem Leib und dann übernimmt den Seelenschmerz die Gitarre… Erinnert mich ein wenig an eine Aerosmith-Ballade. Sehr gelungen.

Ein Album, dass einfach gute Laune macht und von dem es Spaß macht, eine Rezension zu schreiben. Kann man getrost auf einer Party einlegen, ohne das jemand den Raum verlassen würde. Könnte ich mir wunderbar an einer Strandbar vorstellen mit einem kühlen Campari-O, unter dem Sternenzelt des Südens…

Anspieltipps: „Come Out To Play“, „Party“, “Do It `Til We Drop”, “One Love”, “Rocker Lily”, “Don’t Forget Me” – ich würde Euch gern alle ans Herz legen…

Fazit :  Eine herrliche Scheibe, deren Kauf sich lohnt! Hoffentlich kommt noch mehr von den Schotten!

WERTUNG:

Trackliste:

1.Chance Of A Lifetime 3:36
2.Come Out To Play 4:25
3.Party 3:20
4.Mona Lisa Smile 3:49
5.Shout – I Wanna Here You 2:53
6.Do It ‘Til We Drop 4:06
7.One Love 4:36
8.Rocker Lily 4:09
9.She’s Got It 3:48
10. Last Mohican 4:54
11. Whatever It Is 3:44
12. What You See 4:49
13. I’d Give It All 4:26
14. Don’t Forget Me 5:25

Sandra

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