DIABULUS IN MUSICA – Argia

Band: Diabulus in Musica
Album: Argia
Spielzeit: 56:34 min
Stilrichtung: Symphonic Metal
Plattenfirma: Napalm Records
Veröffentlichung: 11.04.2014
Homepage: www.diabulusinmusica.com

Die spanischen Symphonic Metalband DIABULUS IN MUSICA veröffentlicht mit „Argia“ endlich ihr heiß ersehntes drittes Album. Nach dem das 2012 Werk „The Wanderer“ Fans und Presse gleichermaßen überzeugt hatte, war nicht nur ich gespannt wie das neue Album der Band rund um die engelsgleich Frontstimme Zuberoa Aznárez klingt. Fakt ist, die Truppe hat es schon immer verstanden symphonische Elemente mit harten Riffs und gepaart mit eingängigen Refrains gut zu verbinden, schauen wir mal ob das auch auf „Argia“ zutrifft.
Mit dem obligatorischen Intro „ Et Resurrexit” wird die Scheibe standesgemäß eingeleitet. Das erste Mal so richtig in die Vollen geht es dann mit “From the Embers”. Knackige Riffs und Chorgesang gibt es direkt zum Anfang aus den Boxen. Es entwickelt sich eine flotte Nummer die immer wieder mit dem Spiel zwischen Zuberoa’s engelsgleichem Gesang und männlichen Growls aufwarten kann. Dazu noch ein Refrain der ohne Probleme im Kopf bleibt. Erster Song, erster Volltreffer würde ich sagen!
Direkt an diese starke Leistung anknüpfen kann dann das folgende „Inner Foce“, welches sich ebenfalls direkt auf die Liste der Anspieltipps setzt!
Beim spanischen „Furia de Libertad“ gibt es dann ein Duett mit SIRENIA Sängerin  Ailyn Gimenez zu bestaunen. Gut gemacht, allerdings nicht mehr mit dem notwendigen Drive der ersten Stücke ausgestattet. Definitiv aber Symphonic/Gothic und auch Epic Metal in Reinkultur und gut kombiniert.
Bei 13 Songs sind wir natürlich noch lange nicht am Ende der Platte angelangt und so haben wir noch ein Haufen Songs durch zuhören. Das gelingt mal gut, mal aber auch weniger gut. „Matagarri“ oder „Spoilt Vampire“ sind da zum Beispiel eher Vertreter der nicht so gelungen Songs. Dem entgegen stehen mit dem gefühlvollen „Eternal Breeze“, dem krachenden „Mechanical Echos“ oder auch dem epischen „Healing“ aber absolute Ohrbomben wo die Band zeigt was sie drauf hat und das sie definitiv zu den stärksten Symphonic Metalbands mit weiblichem Gesang zu zählen sind! Zu erwähnen ist natürlich auch der zweite Gastauftritt der Scheibe. Bei „Encounter at Chronos‘ Maze“ kommt THERION Fronter Thomas Vikström zum Einsatz und wertet die Nummer ganz klar auf.
Mit dem Outro „Horions“ beschließt man die Scheibe wie man sie begonnen hat und beendet die klangliche Reise in die symphonische Folkmetalwelt.

Anspieltipps:

Auf jeden Fall solltet ihr euch “From the Embers”, “Inner Force”, “Eternal Breeze” und “Healing” dieses Mal genauer zu Gemüte führen.

Fazit :

Wie schon in einer anderen Rezi gesagt, kommt das neue Album halt in einem ungünstigen Monat heraus, denn mit STREAM OF PASSION und den Labelkollegen von DELAIN veröffentlichen ähnlich gelagerte Bands ihr neues Album.
DIABULUS IN MUSICA ziehen sich im Vergleich aber sehr beachtlich aus der Affäre und punkten einfach mit ihren abwechslungsreichen Songs die immer wieder auch die spanische Musikkultur zum Vorschein kommen lässt.
Für Fans der Band und Anhänger des Symphonic Metalgenres definitiv ein Pflichtkauf!

WERTUNG:


Trackliste:

01. Et Resurrexit (Libera Me)
02. From the Embers
03. Inner Force
04. Furia de Libertad (feat. Ailyn Gimenez)
05. Matagarri
06. Sed Diabolus
07. Spoilt Vampire
08. Eternal Breeze
09. Mechanical Ethos
10. Encounter at Chronos‘ Maze (feat. Thomas Vikström)
11. Indigo
12. Healing
13. Horizons

Julian

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