CLAIRVOYANTS – The Shape of Things to come

Band: Clairvoyants
Album: The Shape of Things to come
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Valery Records
Veröffentlichung: 27.07.2012
Es gibt wohl keine berühmtere IRON MAIDEN Coverband als die CLAIRVOYANTS. Seit 2001 sind die Italiener aus Como aktiv. Recht schnell erarbeiteten sie sich einen guten Ruf und wurden über ihre Landesgrößen hinaus recht bekannt. Man spielte auch immer wieder als Backingband für so namenhafte Künstler wie  Andre Matos, Timo Kotipelto, David DeFeis, DORO oder Blaze Bayley.
Im Jahr 2007 reifte aber dann der Wunsch etwas Eigenes auf die Beine zu stellen und man begann Songs zu schreiben, die in dem ersten Album „Word to the wise“ mündeten, welches 2009 bei Valery Records erschien. Das Album bekam durchweg gute Kritiken, wurde im japanische BURN Magazin als eines der besten des Jahres bezeichnet und auch der gute IRON MAIDEN Frontman Bruce Dickison präsentierte die Platte in seiner Radio Rock Show. Man bekam auch die Möglichkeit mit AVANTASIA, HELLOWEEN oder DORO auf Tour zu gehen, es ging also steil bergauf  für die Jungs.
Die Jungs das sind übrigens, Gabriele Bernasconi (Gesang), Manuel Pisano (Schlagzeug), Luca Princiotta (Gitarre), Marco Demartini (Gitarre) und Paolo Turcati (Bass).
Nun sind die fünf also wieder ready to rock und präsentieren uns dieser Tage ihr zweites Album „The shape of Things to come“, stilistisch dürfte man sich am ersten Album orientieren. Näheres werden wir jetzt herausfinden, indem wir uns dem ersten Track „No need to surrender“ widmen.
Der Track ist schön im Midtempobereich gehalten und besitzt mit dem packenden Chorus seinen absoluten Stärkepunkt. Die Melodien passen, die Riffs sitzen. Als Opener ist der Song auf jeden Fall absolut gelungen.
Mit „I don’t believe their Lie“ geht es recht langsam, aber dafür umso groovender weiter. Ansonsten ist der Track aber leider ein wenig uninteressant und plätschert nur so dahin. Im Vergleich zum gelungenen Opener ganz klar eine Verschlechterung.
Flotter geht das folgende „Endure and survive“ wieder zu Werke. Die Nummer ist auch wieder eine Spur besser und gelungener als der Vorgänger. Der Chorus sitzt und die Melodien lassen sich ganz gut anhören. Ganz im grünen Bereich sind wir aber noch nicht wieder.
Springen wir mal schnell, in der Hoffnung das es besser wird, zum Titeltrack „The shape of things to come“. Und hier sind wir ganz klar wieder in den Gefilden des Openers. Melodisch, riffsicher und interessant rockt man sich durch die Nummer.  Sehr schön!
Danach geht es ein bisschen qualitativ auf und ab. „Promotheus“ läuft gut rein, ohne besonders auffällig zu sein, „The only way out is throught“ läuft komplett an einen vorbei und „Sinner’s Tale“ ist ein kleiner Lichtblick im ansonsten öden Mittelteil.
Bei „To Heaven and back“ horche ich aber kurz auf, die Nummer hat endlich wieder den notwendigen Biss um hervorzustechen.
Und auch „Here today gone tomorrow“ und „Horizon Calling“ sind ganz ordentlich. Warum nicht gleich so Jungs?
Anspieltipps:
Die stärksten Tracks auf dem neuen Diskus von CLAIRVOYANTS sind ganz klar “No need to surrender”, “The shape of things to come”, “Sinner’s Tale”, “To Heaven and back” und „Horizon Calling“.
Fazit :
Endlich habe ich auch mal die Gelegenheit ein Album der wohl berühmtesten IRON MAIDEN Coverband zu besprechen. Viel hörte ich schon von den Jungs, bislang sehr viel Gutes. Ich muss aber sagen das ich doch ein klein wenig enttäuscht bin vom neuen Album der CLAIRVOYANTS. Die Reise durch das neue Werk gleicht einer Achterbahnfahrt. Mal sind die Songs in Ordnung, mal zünden sie überhaupt nicht. Das ist zu wenig um in der heutigen Zeit der Veröffentlichungsflut zu überleben!
Im letzten Teil gibt man zwar nochmal ordentlich Gas und dort findet man auch mit die stärksten Tracks, aber sorry Jungs der Mittelteil ist ja mal absolut für die Füße.
Keine Frage die Jungs haben Potential, aber an den Songs muss man auf jeden Fall noch feilen. Vorher reinhören ist hier auf jeden Fall angesagt, bevor man sich die Scheibe zulegt!
WERTUNG 
Trackliste:
01. No need to surrender
02. I don’t believe their Lie
03. Endure and survive
04. Just the same story
05. The shape of things to come
06. Promotheus
07. The only way out is through
08. Sinner’s Tale
09. To Heaven and back
10. Here today gone tomorrow
11. Horizon Calling
Julian
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