CHILDREN OF BODOM – Holiday At Lake Bodom (Best Of)

Band: Children Of Bodom
Album: Holiday At Lake Bodom (15 Years Of Wasted Youth) – Best Of
Spielzeit: 78:42 min
Plattenfirma: Spinefarm Records
Veröffentlichung: 18.05.2012
Homepage: www.cobhc.com

Eine Best Of Platte mitten unterm Jahr? Wo gibt’s denn sowas? Solche Produkte sind doch eher für´s Weihnachtsgeschäft oder wenn den Bands nichts mehr einfällt. Beides dürfte bei den Finnen CHILDREN OF BODOM aber nicht zutreffen, denn mit ihren mittlerweile sieben Studioalben zwischen 1997 und 2011 hat sich die Band um Sänger und Gitarrist Alexi Laiho immer auf hohem Niveau bewegt und ist nie stehengeblieben. Und von Weihnachten sind wir ja zum Glück noch etwas entfernt. Aber im Falle von COB ist es das 15-jährige Bandjubiläum, weshalb mit „Holiday At Lake Bodom – 15 Years Of Wasted Youth“ das Licht der Welt erblickt.

Sind solche Compilationen gut gemacht, sind sie durchaus auch für die eingefleischten Fans interessant, denn vielleicht befinden sich auf einer eventuellen Bonus-CD unveröffentlichte Songs, Demos, Outtakes oder ähnliches sammelnswertes Material. Im Falle dieses Vetreters hat man den Zwischenweg gewählt, denn bis auf zwei bisher nicht erhältliche Coverversionen bekommt der Hörer „nur“ die Hits der finnischen Melodic Deather vor den Latz geknallt. Das ist wiederum kein Kaufanreiz für alle Fans, die die regulären Scheiben sowieso schon im Regal stehen haben, gibt aber Neulingen die Chance, fast alle Sahnestücke der Band auf einmal verspeisen zu können. Auf „Holiday At Lake Bodom“ sind alle Schaffensphasen berücksichtigt, auch neue Songs kommen nicht zu kurz. Natürlich wird es immer Nörgler geben, die den ein oder anderen Song vermissen, ich sehe die Zusammenstellung aber als relativ komplett an. Sieben Alben unter einen Hut zu bekommen ist von vorneherein kein allzu leichtes Unterfangen. Die beiden neuen Coverversionen hinterlassen allerdings ein zwiegespaltenes Verhältnis zu den Jungs, denn die DROPKICK MURPHYS Adaption „I´m Shipping Up To Boston“ ist wirklich super gelungen während die Version von ROCK SPRINGFIELD´s „Jessie´s Girl“ eher mau daherkommt.

Was bleibt zusammenfassend zu sagen? Für Fans – wie fast immer – ungeeignet, für COB-Anfänger allerdings essentiell. Ein dickes CHEERZ auf die ersten 15 Jahre! 

WERTUNG: ohne Wertung

Trackliste:

1.Hate Crew Deathroll
2.Shovel Knockout
3.Hate Me
4.Everytime I Die
5.Needled 24/7
6.I´m Shipping Up To Boston (Unreleased)
7.Sixpounder
8.Warheart
9.Roundtrip To Hell And Back
10.Trashed, Lost & Strungout
11.Living Dead Beat
12.Deadnight Warrior
13.Blooddrunk
14.Follow The Reaper
15.Are You Dead Yet?
16.Silent Night, Bodom Night
17.Jessie´s Girl (Unreleased)
18.In Your Face
19.Angels Don´t Kill
20.Downfall

Stefan

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