BOMBAY BLACK – Bullets & Booze

Band: Bombay Black
Album: Bullets And Booze
Spielzeit: 58:32 min
Plattenfirma: Triage Records
Veröffentlichung: Mai 2012
Homepage: www.bombayblackmusic.com

BOMBAY BLACK… Im Frühjahr 2003 wurde die Band ins Leben gerufen. Mitglieder der Formation sind Erik Johnson (Gesang), Ty Sims (Bass), Jim Perry (Gitarre) und Rob McCauly (Schlagzeug). Seitdem sind vier Alben von ihnen erschienen, „Bullets And Booze“ ist das fünfte. Bisher waren sie für viele berühmte Bands Vorgruppe.
Ihr Cover verkörpert den Rock n’ Roll in einer bestimmten Form: Name der Band und des Albums sind auf das Etikett einer berühmten Whiskey-Marke geschrieben.

Die Stimme von Erik Johnson hat das gewisse Etwas, was mir immer gut gefällt. Auch seine musikalischen Mannen unterstützen ihn mit passenden Klängen.

Der erste Song „Queen Of Denial“ haut schon richtig rein – sowohl stimmlich als auch musikalisch lässt er kaum Wünsche offen. Eingängiger Gesang und dazu passende Gitarren-, Drum- und Bassklänge. Bei „Rock n’ Roll Pain Train“ startet anfangs zwar ein Auto-Motor anstatt eines Zuges, aber man will ja nicht kleinkariert sein… Es schließen sich wunderbare Gitarrenlaute an. Und dann steigt Johnson ein mit  ernster Stimme und versucht uns davon zu überzeugen, dass es nicht immer einfach ist im Rock n’ Roll-Geschäft. Ein Stück weiter, bei „Helluva Time“, ist nun schon wieder Party-Zeit. Beginnt mit ordentlichem Bass-Bamm-Bamm und der Chorus ist absolut merkenswert. „Hey yeah, it must have been a helluva party, hey yeah, it must have been a helluva time…“ – Erik Johnson erinnert sich an nicht allzuviel von besagter Party. Zwischendurch kleine Gitarrensoli, schön knarrzend. Alles, was ein Rock-Song an Zutaten braucht! „Bad Boy“ ist ein regelrechtes Zusammenspiel aus Gitarre im Bassbereich und dem Gesang. „Honey Lemon Kisses“, das klingt nach Urlaub! Honig- und Limonenküsse! Ist das nicht der Süden pur? Nicht nur der Titel, auch vertont ein schönes Stück! „No Room For Emotion“ klingt vom Titel etwas traurig. Ist es textlich im Grunde auch. Kann man sich gut merken, den Song; hat einen hohen Wiedererkennungswert. „Let Me Be“ ist eine nette Ballade. Hört sich nett an, kein Meisterstück, aber eben wirklich nett. Die Gitarrenparts – bestimmt schon hundertmal in der Rockgeschichte gehört, aber alles war schon mal, alles kommt mal wieder. Macht das Lied nicht schlechter. „Love Like This“ hat mehrere gekonnte Gitarrensoli. „Dragon Tattoo“ – das berühmte Drachentattoo, dass früher jeder bad boy hatte und das inzwischen so salonfähig ist, dass es so ziemlich jeder hat. Einen Song darüber zu schreiben, das hat was. In diesem Fall ist es ein junges Mädchen, dass sich eins machen lässt, und das sich mit dem Tattoo für nahezu unangreifbar hält. Auch hier einige sehr schöne Gitarrenklänge. „Bullets And Booze“, der Titel-Song. Ein wunderbar „dudeliger“ Beginn und dann steigt Erik Johnson mit seiner phantastischen Stimme ein. Irgendwie passt auch hier alles zusammen. Ein Ohrwürmchen – kein richtiger Ohrwurm, aber nahe dran. „The One You Love“ ist entgegen der Ahnung aufgrund des Titels keine Ballade, sondern ein Stück, bei dem das Schlagzeug unter anderem gut zur Geltung kommt und auch die Gitarren rockige Klänge spielen, der Bass dröhnt herrlich dazu. „That’s The Way It Is (At A Rock N’ Roll Show)” – wie empfindet ein Musiker also eine solche? Hört Euch den Song an, der sich auch gut einprägt! „One Single Drop“ mit Piano-/Keyboardbeginn, klingt mitklatschenswert und dann geht es ab! Zwischendurch ruhige instrumentale Klänge, sehr melodisch. Und schließlich wird wieder gerockt. Geiles Stück! Und damit verklingt das Album dann auch…

Eine gute Scheibe, an der viele Menschen Freude haben werden. Die Weltkugel haben BOMBAY BLACK damit nicht neu erfunden, dafür erfreut man sich, wenn man diesen Musikstil mag erst recht daran. Für sein Geld bekommt man auch viel Musik; mit 15 Songs ist die Scheibe sehr gut bestückt.

Anspieltipps: „Rock n’ Roll Pain Train“, „Helluva Time“, „Honey Lemon Kisses“, Let Me Be“, “Dragon Tattoo”, “Bullets And Booze”, “One Single Drop”

Fazit :  Eine supergute Scheibe, noch nicht perfekt. Meiner Meinung nach viel besser als billiger Schaumwein, aber eben noch nicht ganz Champagner! Weiter so!

WERTUNG:

Trackliste:

1.Queen Of Denial 3:35
2.Rock n’ Roll Pain Train 4:19
3.Helluva Time 3:30
4.All The Same In The Dark  4:35
5.Bad Boy 4:46
6.Honey Lemon Kisses 4:02
7.No Room For Emotion 3:34
8.Let Me Be 5:52
9.Love Like This 4:02
10. Dragon Tattoo 3:56
11. Bullets And Booze 4:27
12. Take Another Picture 4:21
13. The One You Love 3:16
14. That’s The Way It Is (At Rock n’ Roll Show) 3:31
15. One Single Drop 3:26

Sandra

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