ASTRAL DOORS – Astralism (RG Zeitmaschine)

Band: Astral Doors
Album: Astralism
Spielzeit: 55:00 min
Stilrichtung: Heavy Rock/Metal
Plattenfirma: Locomotive Records
Veröffentlichung: 24.03.2006
Homepage: www.astraldoors.com

Meine Verehrung vor den Schweden von ASTRAL DOORS habe ich ja schon oft zum Ausdruck gebracht bei meinen letzten Rezis deren Alben! Es war daher definitiv an der Zeit mal einen Sprung zurück mit unserer Zeitmaschine zu machen ins Jahr 2006 wo meine Liebe zu dieser Band begann. Denn im März diesen Jahres erschien das bis dato dritte Album der Band rund um den charismatischen Fronter Nils Patrik Johannson „Astralism“. Es war mein erste Album welches ich von der Band zu Ohren bekam und es hat mich definitiv vom Hocker gehauen!
War man auf den beiden Vorgängeralben „Of the Son and the Father“ und „Evil is Forever“ noch stark DIO und BLACK SABATH lastig unterwegs, fand man hier die ersten Schritte zum ASTRAL DOORS Sound, wenn noch damals recht metallastiger als heutzutage.
Songs wie „Black Rain“, „London Caves“ „From Satan with Love“ brachten damals meine Boxen zum Beben und ich bekam einen gewaltigen Respekt vor den mir damals noch unbekannten Sänger Nils Patrik.
Aber auch die epische Fraktion war hier auf dem Album mit den Songs „Israel“, „Raiders of the Ark“, „Tears from a Titan“ oder „The Green Mile“ stark vertreten und hier zeigten die Jungs schon wie kraftvoll man rocken konnte und was sie Songwriter technisch damals schon draufhatten!
Insgesamt gesehen war „Astralism“ also die Scheibe die den heutigen Bandsound maßgeblich mitprägte und die, wie ich finde in jede Plattensammlung eines ASTRAL DOOR Fans gehört.
Kleine Notiz am Rande, im Rahmen ihrer ersten Headlinertour durfte ich die Band und vor allem Sänger Nils Patrik damals näher kennenlernen (feine total unkomplizierte und nette Musiker übrigens) und im damaligen Interview erzählte er mir das die damalige Veröffentlichung bei Locomotive Records schrecklich abgemischt war und man mit dem Ergebnis überhaupt nicht zufrieden war! Dies war auch einer der Gründe für den baldigen Wechsel zum, immer noch aktuellen Label, Metalville und dem baldigen Niedergang von Locomotive.
Wie auch immer, auf jeden Fall wurde „Astralism“ im Jahr 2012 von Metalville wiederveröffentlicht mit einem wesentlich besseren Sound. Man sollte sich also auf jeden Fall dieses Re Release zulegen, die Originalscheibe dürfte auch nur noch schwer zu bekommen sein.
Ich habe beide in meinem Schrank stehen und kann die Soundverbesserung mehr als bestätigen!

Trackliste:

01. EVP
02. Black Rain
03. London Caves
04. From Satan with Love
05. Fire in our House
06. Israel
07. Raiders of the Ark
08. Tears from a Titan
09. Oliver Twist
10. Vendetta
11. The Green Mile
12. In Rock we Trust
13. Apocalypse Revealed

Julian

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