ARTLANTICA – Across The Seven Seas

Band: Artlantica
Album: Across the seven seas
Spielzeit: 47:37
Plattenfirma: Steamhammer/ SPV
Stil: Melodic Power Metal
Veröffentlichung: 24.05.2013
Homepage: www.facebook.com/artlanticamusic

Mit „Across the seven seas“ legen die Melodic Power Metaler von ARTLANTICA ihren Erstling vor. Sänger John West (ex-Royal Hunt), Keyboarder Mistheria und Gitarrist Roger Staffelbach sowie Drummer John Macaluso (ex- Yngwie J. Malmsteen ) bilden die Hauptband, Unterstützung gab’s zusätzlich von Schlagzeuger Dani Löble (Helloween), Gitarrist Chris Caffery (Trans-Siberian Orchestra, ex-Savatage) und Steve DiGiorgo (Sadus, ex-Death, ex-Testament).

Eine illustre Runde, da kann man doch sicher einen richtigen Knaller erwarten?

Leider nein. Die Songs sind absolute Massenware, einzig die wirklich starken Gitarrensoli und das, angenehm und nicht überladen arrangierte, Keyboard heben sich etwas hervor. Sänger John West hat bei Royal Hunt schon deutlich bessere Leistungen abgeliefert, besonders auffällig wird das bei der Ballade „Ode to my angel“ die gerade bei den Vocals arg kraftlos daherkommt. Insgesamt eine solide Leistung, seinen Stempel kann er den Stücken nur gelegentlich aufdrücken.

Die meiste Zeit fühlt man sich an die ex-Bands der Musiker erinnert, deren Glanztaten erreicht man aber nur in seltenen Momenten. Die Songs sind abwechslungsreich gehalten, neben der bereits erwähnten Ballade finden sich einige Uptempo Nummern („Devout“, „Fight for the light“) aber auch genug Mid-Tempo Groover mit knackigen Riffs („2012“, „Across the seven seas“, „Heresy“). Aber eben ohne markante Momente, mit denen man sich von der Masse abheben kann.

Fazit:
Insgesamt ein absolut belangloses, wenn auch handwerklich ordentliches, Melodic Power Metal Album mit dem wohl nur absolute Genrefanatiker etwas anfangen können.

WERTUNG: 

Trackliste:

1. 2012
2. Devout
3. Across The Seven Seas
4. You`re Still Away
5. Ode To My Angel
6. Fight For The Light
7. Demon In My Mind
8. Return Of The Pharaoh, Pt. III
9. Heresy
10. Nightmare Life

Chris

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