AIRBOURNE – Black Dog Barking

Band: Airbourne
Album: Black Dog Barking
Spielzeit: 34:54 min
Plattenfirma: Roadrunner Records
Veröffentlichung: 17.05.2013
Homepage: www.airbournerock.com

AIRBOURNE sind zurück – mit ihrem neu veröffentlichten Album „Black Dog Barking“ zeigen die Australier aus Warrnambool mal wieder, wo der Hammer hängt. Die Gebrüder O’Keeffe, Ryan und Joel, zeigten schon in recht zarten Jahren musikalisches Talent und spielten damals ihre Vorbilder nach. 2003 wurde aus dem Duo eine Band (David Roads, Gitarre und Justin Street, Bass, stießen dazu) und bereits 2004 erschien die erste EP der Band. Seitdem – Erfolgsgeschichte. Plattenvertrag, Konzerte, Festivals… „Black Dog Barking“ ist bereits das dritte Studioalbum des Truppes von dem sonnenverwöhnten Kontinent.
Das Cover ist eine einzige Ansage – schwarzer Hintergrund und darauf Raubtierzähne! Das allein lässt schon die Erwartungen steigen – zum Rock gehört eine gewisse Aggressivität.

Natürlich hört man sofort heraus, wer AIRBOURNE beeinflusst hat, was ein schönes Kompliment für eine Band (oder mehrere Bands, in dem Fall) ist. Starke Riffs, eingängige Chorus’, ein Sound, der einfach festhängt, wenn man ihn einmal gehört hat.

„Ready To Rock“ ist richtungsweisend für die Scheibe. Jaaa – wer das hört, ist ready to rock! Also, double horns in die Höhe gereckt und los geht’s! „No One Fits Me Better Than You“, „Back In The Game“ und „Firepower” sind kurze, knackige Party-Songs. „Animalize“ hat einen kleinen Blues-Einschlag, der für Abwechslung sorgt. Ein starkes und episches Intro stimmt „Live It Up“ an. Hier sind Sirenen zu hören, die Instrumente unterstreichen. Dann “bamm” und “Let’s go!” und es wird losgerockt. „Hungry“ ist auch wieder mal so phänomenal eingängig und doch mit einfachen Zutaten gestrickt. Bei „Cradle To The Grave“ hält den Hörer nichts mehr auf dem Stuhl – oder man hat Wasser statt Blut in den Adern. Bass und Schlagzeug kommen phantastisch zur Geltung. Ein hervorragender Schluss-Song, der einen das Album wieder und wieder abspielen lässt, ist „Black Dog Barking“.

Wer sich die Special Edition des Albums gekauft hat, der kann sich auf drei weitere starke Songs freuen („Jack Attack“, „You Got The Skills (To Pay The Bills)“ und „Party In The Penthouse“) und auf eine komplette zweite Bonus-CD, bei der ein Liedermix live in Wacken aufgenommen wurde, der ein kleiner Showdown durch die Vorgänger ist.

Dieses Album kann man jederzeit auflegen – bei Sommer-Parties, Grill-Abenden und live ist es sicher auch ein Knaller. Achtung, Warnung: Die Musik könnte süchtig machen! Ein echt scharfes Messer in der Schublade!

Anspieltipps: Wo soll man beginnen, wo aufhören?! „Ready To Rock“, „No One Fits Me“, “Hungry”, “Cradle To The Grave”, “Black Dog Barking”

Fazit :  Ein Sound, der an die 80er und 90er erinnert, in denen man ganze Fußballstadien mit  Rock-Fans in Grund und Boden spielte. Eine absolute Kaufempfehlung!

WERTUNG:

Trackliste:

1. Ready To Rock 5:24
2. Animalize  3:03
3. No One Fits Me [Better Than You] 3:06
4. Back In The Game 3:25
5. Firepower 2:59
6. Live It Up 4:26
7. Woman Like That 3:14
8. Hungry 2:56
9. Cradle To The Grave 3:22
10. Black Dog Barking 2:59

Sandra

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