AFFECTOR – Harmagedon

Band: Affector
Album: Harmagedon
Spielzeit: 64:33 min
Plattenfirma: Pirate Smile
Veröffentlichung: 18.05.2012
Homepage: www.affector.net

Zwei Freunde, die ein gemeinsames Musikprojekt verwirklichen – das sind Daniel Fries und Collin Leijenaar. Diese kennen sich seit 2006 und sind seitdem befreundet.  Line-up der Band ist Daniel Fries (Gitarre), Collin Leijenaar (Schlagzeug),  Mike LePond (Bass) und Ted Leonard (Gesang). „Harmagedon“ befasst sich mit dem 2012 angeblich stattfindenden Weltuntergang. Wie Leijenaar betont, ist das Album keines, das auf Kommerz ausgelegt ist, sondern eins, dass die Band für sich selbst aufgenommen hat, Musik, die sie selbst mögen.

Den Weltuntergang mit brennenden Häusern, die in Schutt und Asche liegen und zwei blutigen Händen im Vordergrund, hat auch das Cover bereits als Thema umgesetzt.

Die Musik ist sehr melodisch und es gibt viele kunstvolle Gitarrenparts. Gesang dagegen ist eher spärlich gesät auf der Scheibe. 

Die beiden Overtüren kommen komplett ohne Gesang aus, sie werden sehr kunstvoll gespielt. Warum aber gleich zwei Overtüren?, fragt man sich… Respekt natürlich vor dem Können der Musiker. Bei „The Salvation“ dann Gesang. Sehr ruhiger und melodischer. Dann wieder viel Musik – Schlagzeug- und Gitarrenparts. Alles gekonnt rübergebracht. Vom Sound her klingt „The Rapture“ auch in Ordnung, wieder mal gutes musikalisches Können und Fingerspiel bei der Gitarre. Der „Cry Song“… Dabei wird der Gesang noch einmal mit Background-Gesang unterlegt. Klingt ganz interessant. Etwas abwechslungsreicher. „Falling Away & Rise Of The Beast“: Die Instrumente werden wieder kunstvoll bedient. Ein rasend guter Gitarrenbeginn, dazu hämmernde Drums. Dann kommt guter Gesang dazu, völlig in Ordnung. Anschließend ein schön jammerndes Gitarrensolo. „New Jerusalem“ hat einen vielversprechenden Beginn. Sehr gute Gitarrensection. Insgesamt einwandfrei. Auch die Drums „sitzen“. Ein guter Abschluss.

Ehrlich gesagt, mir ist die Scheibe etwas zu langweilig und auch die vielen, vielen rein musikalischen Parts sowie ellenlangen Lieder zu langatmig. Es handelt sich auf jeden Fall um sehr gute Musiker, um Könner. Aber für mich ist das Album nicht besonders interessant.

Anspieltipps: “The Salvation”, “Cry Song”, “Falling Away & Rise Of The Beast”

Fazit :  Menschen, die sich von rein musikalischen Parts mitreißen lassen können, wissen die Scheibe sicherlich zu schätzen. Wer gern „in-die Fresse“-Rock hört, lässt besser die Finger davon.

WERTUNG:

Trackliste:

1. Overture pt.1: Introduction 1 :49
2. Overture pt.2: Prologue 5 :35
3. Salvation 8 :48
4. The Rapture 14:05
5. Cry Song 5:35
6. Falling Away & Rise Of The Beast 8:01
7. Harmagedon 13:00
8. New Jerusalem 7:35

Sandra

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