THORNBRIDGE Interview

 

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Mit den Jungs von THORNBRIDGE kommt eine neue deutsche Power Metalband aus der Versenkung gekrochen um den guten Oldschool Power Metal zu frönen und dem Genre etwas frischen Wind einzuhauchen. Um die Band mal etwas näher kennenzulernen stellte ich Bassist Patrick Burghard mal ein paar Fragen.

J.P: Hallo Patrick, vielen Dank, dass du mir ein paar Fragen zu eurem Debütalbum und zu THORNBRIDGE selbst beantwortest.
Für die Leute, die euch noch nicht so kennen, stell dich und die Band vielleicht doch kurz mal vor, gib uns einen kurzen Rückblick auf die Bandhistory?

P.B: Hi Julian! Wir wollen mal nicht so förmlich sein, darfst mich Burghi nennen

*lacht* THORNBRIDGE ist eine Power Metal Band aus Südhessen, bei der ich seit ein paar Jahren am Bass für den Tiefgang zuständig sein darf. Außerdem dabei: Mo (Vocals/Guitars), Pat (Guitars) und Lucky (Drums). Seit 2012 spielen wir in dieser Besetzung zusammen und seitdem geht es auch wirklich vorwärts. Gerade haben wir unter der Leitung von Seeb Levermann, Frontmann von ORDEN OGAN unser erstes Studioalbum eingespielt, das am 19. Februar weltweit erscheinen wird.

J.P: So, das erstes Album wie fühlt man sich denn so? Wie lange habt ihr darauf hingearbeitet und wie stellt ihr euch die erste Zeit mit eurem „Baby“ vor?

P.B: Natürlich sind wir stolz wie Oskar. Was die erste Zeit bringen wird, das werden die ersten Rezensionen zeigen aber viel wichtiger ist, die Meinung unserer Fans. Daher können wir den 19.02. auch kaum noch erwarten. Die letzten Wochen waren wirklich anstrengend und ereignisreich, denn zu einem Album gehören ja nicht “nur“ die Studioaufnahmen, sondern auch alles was folgt, Artwork, Promotexte, Fotos, Videodreh und natürlich Interviews, das ist schon anstrengend, zumal man meistens dabei nüchtern sein muss. Nein, frag ruhig weiter : – )

J.P: Wann habt ihr denn mit denn Aufnahmen zu „What will Prevail“ begonnen und wie verliefen sie so? Bzw. wie geht ihr generell beim Songwriting vor?

P.B: Eigentlich hat alles ganz unverfänglich angefangen, wir haben 2014 ein paar Demos an Seeb geschickt, eigentlich in der Hoffnung, mal einen Gig mit ORDEN OGAN spielen zu können. Das konnte er uns zwar nicht versprechen, fand das Material aber so interessant, dass er uns eine Albumproduktion in seinem Greenman Studio Arnsberg vorgeschlagen hat. Kann man da nein sagen? Seeb ist echt n durfte Typ. Immer direkt frei raus und doch aufm Punkt. Das läuft, nur zu empfehlen! Das Songwriting der aktuellen Songs war bisher Sache der Gitarrenfraktion ­während die anderen ihre Zeit mit Freizeit verschwenden, sitzen die beiden daheim im stillen Keller und komponieren die Songs im Grunde komplett durch. Das war auch super für das Studio, denn die Songs waren komplett fertig im Sack, wir mussten nicht mehr am Großen und Ganzen, nur noch an Kleinigkeiten feilen.

J.P: Laut Labelinfo geht es auf eurem Debütalbum um viele mystische Sachen aus einem dunklen Zeitalter des Mittelalters. Klingt interessant, erzähl doch mal ein bisschen was darüber?

P.B: Man kann sich jeden Song vielleicht wie ein mystisches Gemälde vorstellen. Jeder Text beschreibt eine eigene Szene aus einer fernen, mystischen Welt oder nutzt Metaphern daraus. Der Titelsong “What Will Prevail“ z. B. ist eine kleine Würdigung all derer, die ihre eigene Meinung bis zum Ende durchgezogen haben…die müssen heute noch oft dafür bezahlen, vielleicht nicht mehr ganz so martialisch, wie auf unserem Cover. Zumindest hierzulande…

J.P: Gehen wir mal auf ein paar Songs von „What will Prevail“ ein. Für mich war es sehr schwierig einzelne Songs herauszusuchen, aber ich denke der Opener “Blow Up the Gates of Hell”, “The Dragon's Reborn”, „What will Prevail“, „Neverwinter Nights“ und “Under the Ice” sind die etwas hervorstechenden Songs. Willst du uns über diese ein bisschen was erzählen? Hast du eigentlich auch irgendwelche Favoriten auf dem Album?

P.B: *lacht* Wenn gleich die Hälfte aller Songs hervorstechen, dann ist‘s ja schon mal super. Andere nennen “Tower of Lies“ das Highlight, andere den “Coachman’s Curse“. Ich denke, das zeigt ganz gut, dass hoffentlich jeder auf dem Album seine Songs für sich finden kann . Also haben wir alles richtig gemacht, oder? *lacht* Mein persönlicher Favorit war schon vor dem Studio “Eternal Life“ der macht mir am Bass live am meisten Spaß. Und ihn jetzt auf Album mit der fetten Gaststimme von Sly (Van Canto) zu hören, hat meine Zuneigung zu diesem Song nicht geschmälert. Ist sogar mein Weckton morgens zurzeit *lacht*

J.P: Beim Song „Tower of Lies“ gibt es tieferen Gesang, klingt irgendwie verdammt nach Chris Boltendahl von GRAVE DIGGER…vertue ich mich da oder ist er es wirklich? In der Promoinfo steht davon auf jeden Fall mal nix : – )

P.B: Das wird wohl ein ewiges Mysterium bleiben *lacht* Nein, tatsächlich war das unser Mo ganz ohne Hilfe. Sowas hat er durchaus auch im Repertoire. Kleiner Mann ganz tief. Darfst du dich gerne auch mal live davon überzeugen kommen ; – )

J.P: Euer Album wurde von ORDEN OGAN Mastermind Seeb produziert, ist es trotzdem eher Zufall das eure Songs teilweise stark an die Frühphase von ORDEN OGAN erinnern, oder ist das so gewollt bzw. ist dies die Mucke die ihr einfach machen wollt? Ich find's ja geil, schön oldschool wie es ja auch angekündigt wurde : – )

P.B: Die meisten Songs des Albums entstanden zu einer Zeit, als ORDEN OGAN noch nicht so bekannt waren, wie sie es heute sind. Von daher ist das sicher Zufall, dass es dich nun daran erinnert. Aber es ist natürlich kein Zufall, dass es sofort mit Seeb gepasst hat menschlich wie musikalisch. Es ist jetzt unser Debütalbum, in welche Richtung sich das Ganze in Zukunft entwickeln wird, kann ich dir selbst noch nicht sagen, wir sind dran. Aber auf jeden Fall bleibt der Power Metal unsere Welt ­ geht einfach ab wie Zäpfchen live.

J.P: Mit Massacre Records habt ihr ein sehr passendes Label am Start! Erzähl doch mal ein bisschen darüber? Wie kam denn der Kontakt zustanden und wie zufrieden seid ihr bisher mit der Zusammenarbeit?

P.B: Sobald das Album fertig war, der klassische Weg: Briefumschlag auf, Album rein, warten. Und dann hat das Telefon geklingelt. Eigentlich total unspektakulär aber der Anruf war uns trotzdem ein paar Kisten Bier wert. *lacht* Bislang läuft das alles total super unkompliziert mit Massacre, kurze Wege, lockere Leute. Wir sind da zuversichtlich, dass es ein Volltreffer ist ­ für beide Seiten.

J.P: Patrick wie geht es denn jetzt genau bei THORNBRIDGE weiter? Sind Konzerte oder eine Tour in Planung?

P.B: Wie gesagt, stecken wir gerade noch ziemlich in der Planung der Veröffentlichung des Albums, haben vor kurzem ein Video zu “The Dragon’s Reborn“ gedreht, das zeitgleich zum Album (19.02.) erscheinen wird, und auch ein paar neue Songs sind schon im Proberaum am Start. Die Gigplanung für dieses Jahr laufen ebenfalls, am besten einfach regelmäßig auf unserer Facebookseite vorbeischauen!

J.P: Vielen Dank Burghi​ für deine Zeit und die interessanten Antworten im Zuge dieses Interview! Ich wünsche euch alles Gute für die Zukunft, die letzten Worte gehören natürlich dir.

Burghi: Danke dir ebenso Julian, und hoffentlich bis bald! Prost

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Julian

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