THE SUMMIT – Higher Ground

Band: The Summit
Album: Higher Ground
Spielzeit: 39:36 min.
Stilrichtung: Classic Rock
Plattenfirma: Pride & Joy Music
Veröffentlichung: 04.09.2015
Homepage: www.jointhesummit.com

Mit dem neuen Album von MICHAEL BORMANN (Rezi HIER) begann die Arbeit von Pride & Joy Music, einem neuen Label aus Deutschland. Das war bereits im Mai. Für Juli und August standen erstmal einige Single-Releases an und ab September holt die neue Company zum Rundumschlag aus. Neue Platten von FREE FROM SIN, BLACK MAJESTY oder SEBASTIEN (Reviews folgen) stehen ebenso an wie ein Album der schwedischen Band THE SUMMIT. Bei diesem Namen werden erst einmal alle mit den Schultern zucken, wenn allerdings Musiker wie Mats Karlsson oder Björn Höglund ins Spiel kommen, sieht die Sache vielleicht wieder anders aus. Karlsson, seines Zeichens Gitarrist von 220 VOLT, deren Frühwerk zu den Highlights der Scandi-Szene gehört, hat jüngst den dritten Anlauf mit dem Album „Walking On Starlight“ (Rezi HIER) hinter sich – da es aber besser ist, nebenbei das ein oder andere Süppchen extra auf dem Herd zu haben, gründete er mit Höglund, dem Ex-Schlagzeuger von EASY ACTION, diese Combo. Zusammen mit Michael Klemmé (vocals, guitars) und Lars Ericsson (bass) sind sie THE SUMMIT.

Die Gründung liegt nun schon vier Jahre zurück. Für Ihr Erstlingswerk „Higher Ground“ hat sich das Quartett also Zeit gelassen. Aber irgendwie auch doch nicht, denn eigentlich liegen die Aufnahmen schon seit 2012 „herum“. Im Januar gleichen Jahres begann das Songwriting und bereits im April standen die Aufnahmen für „Higher Ground“ an. Heraus gekommen sind 11 moderne Classic-Rock Songs, von denen 10 auf dem Album gelandet sind. In Schweden wurde die Platte bereits im letzten Jahr veröffentlicht, jetzt kommt auch der Rest Europa´s in den Genuss. Ebenfalls seit letztes Jahr ist ein zweites Album in der Mache, konzentrieren wir uns aber vorerst auf das Debüt:

Mit „Turn It Off“ starten die Schweden mit einer explosiven Mischung. Der beschriebene Bastard aus Moderne und 70´s Spirit trifft den Nagel wohl voll auf den Kopf. Das folgende „W.O.W. („Walking On Water“) fällt da schon melodiöser aus, nicht ohne die kräftige Würze des Openers zu unterstreichen. In feinster SUPERTRAMP-Manier lassen die Schweden mit „One Way Highway“ einen richtig guten Boogie-Rocker von der Leine. Entspannte Songs wie „Circle The Sun“ oder „Only Human unterstreichen die Radiotauglichkeit des Schweden-Vierers. Wer es gerne etwas rockiger hat, wird neben dem Einstiegs-Duo Gefallen an „Water To Wine“ oder dem Titeltrack finden. Das Anfangsriff von „The Calling“ erinnert ein wenig an „Children Of The Revolution“ von T-REX, dieser Querverweis kommt wohl nicht von ungefähr.

Das Schöne an „Higher Ground“ ist, dass THE SUMMIT nicht versuchen auf den Retro-Zug aufzuspringen. Sie spielen eine moderne Version dessen, was unzählige neue Bands heute aus den Siebzigern transferieren und ihr Eigen nennen. Spielerisch natürlich auf erstklassigem Niveau mit blitzsauberer Produktion versehen. Bei der Fülle an neuen Produkten alleine aus Schweden hoffe ich natürlich, dass sich THE SUMMIT damit durchsetzen können. Der Anfang ist gemacht…

WERTUNG: 


Trackliste:

1. Turn It Off
2. W.O.W.
3. One Way Highway
4. Circle The Sun
5. The Calling
6. Only Human
7. Water To Wine
8. Not My Country
9. The Higher Ground
10. All Die Young

Stefan

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