THE ORDER – 1986

Band: The Order
Album: 1986
Spielzeit: 44:06 min
Plattenfirma: Massacre Records
Veröffentlichung: 27.07.2012
Homepage: www.theorder.ch
Ach ja die 80iger! Nicht nur der Metal hatte dort eine richtige Hochzeit, nein auch so manches im Alltag war wesentlich leichter und stressfreier. Handy’s und Internet gab es nicht, man verabredete sich mit Freunden, hang einfach so rum, Twix hieß noch Raider und das Benzin kostete 1 Mark. Die Zeiten sind lange vorbei, aber die Schweizer THE ORDER wollten sich dieses Gefühl zumindestens für ein Album zurückholen. Demzufolge präsentieren sie uns auf ihrem neuen, vierten Album traditionellen Hard Rock/Metal der damaligen Zeit. Seit Ende der 80iger spielen die Bandmitglieder schon in unterschiedlichen Bandkonstellationen zusammen. Darunter sind so bekannte Schweizer Rock Größen wie SWAMP, GURD oder JERK.
Mit THE ORDER sind die Jungs seit ihrem ersten Album „Son of Armageddon“ 2006 richtig durchgestartet. Alle Folgealben konnte ordentliche Kritiken in der Presse einfahren und so ging man seinen Weg weiter, welcher dann in dem mir nun vorliegenden neuen Album gipfelte.
Das Line Up besteht nach wie vor aus Bruno Spring (Gitarre), Andrej Abplanalp (Bass), Mauro Casciero (Schlagzeug) sowie Ausnahmesänger Gianni Pontillo.
So, ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin neugierig geworden und möchte mich schnell zurück versetzen lassen in das Jahrzehnt meiner Kindheit!
Legen wir also gleich mal mit dem Opener „The Power of Love“ los. Ein geiles 80iger Jahre Gedächtnisriff erwartet uns gleich am Anfang und macht tierisch Laune. Das Teil hat einen mörderischen Groove und der Chorus ist einfach nur zum danieder knien. Geiler Opener!
Das folgende „Long live Rock N Roll“ geht ein wenig langsamer zu Werke,  ist aber absolut nicht weniger druckvoller. Die Riff sitzen, die Melodien und der Chorus sind griffig und die Stimme von Fronter Gianni ist einfach göttlich. Noch so ein Volltreffer wie der Opener, genial!
Und es geht knall auf Fall weiter, „Generaton White Line“, „Lonely Nights“ und „Fire it up“ fliegen uns nur so um die Ohren und jeder Song trifft einen absolut in Mark und Bein und man muss einfach mitgehen. Sorry Leute aber kritische Töne kann ich hier absolut nicht zum Besten geben, bislang ist alles im absolut grünen Bereich.
Ruhig und balladenmäßig wird es dann bei „A Kiss under the rain“. Hier kann Sänger Gianni zeigen was er so richtig drauf hat. Sehr gefühlvoll und harmonisch kommt die Nummer rüber.
Danach geht es wieder rockig weiter und „Damm hot chick“ leitet den letzten Teil der Scheibe ein, der mit „Heartbracking Rebel Blood“ und „Why dreaming Hollywood“ auch wieder hochkarätig besetzt ist.
Der letzte Ton ist verklungen und ich drücke gerne erneut den Play Knopf um mich noch einmal in die glorreichen 80iger zu katapultieren!
Anspieltipps:
THE ORDER liefern hier eine bärenstarke Leistung ab. Jeder Song hat seine Berechtigung auf dem Album, schlechte Tracks sucht man vergeblich. Alles geil!
Fazit :
Was für ein geiler Trip in die 80iger ist denn das neue Werk von THE ORDER geworden? Wow, ich bin immer noch geplättet von den Songs, den Melodien und dem geilen Feeling!
Die Schweizer schaffen es definitiv den Sound der 80iger in die Neuzeit zu bringen und haben hier ein absolut authentisches Mörderalbum eingespielt.
Was soll ich hier noch groß schreiben, Hard Rock/Metal Freaks mit einem Hang zum 80iger Sound müssen diese Scheibe besitzen!
Volle Punktzahl, setzen und weitermachen.
WERTUNG:
Trackliste:
01. The Power of Love
02. Long live Rock N Roll
03. Generation White Line
04. Lonely Nights
05. Fire it up
06. A Kiss under the rain
07. Damm hot chick
08. Hearbtracking Rebel Blood
09. Why dreaming Hollywood
10. Stop llying in the Name of love
Julian
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