SUFFOCATION – Pinnacle Of Bedlam

Band: Suffocation
Album: Pinnacle Of Bedlam
Spielzeit: 38:17 min.    
Plattenfirma: Nuclear Blast
Veröffentlichung: 15.02.2013
Homepage: www.facebook.com/suffocation

Soll man sich, wenn man kein Fan von brutalem Death Metal ist, eine solche Scheibe zum Reviewen krallen?
Ausrede eins; es wollte sie sonst niemand…
Ausrede zwei; man soll nicht immer nur dasselbe reviewen…
Bewaffnet mit diesen beiden Ausreden habe ich mich auf den beschwerlichen Weg begeben, diese grauslige Scheibe nach Pros und Contras zu durchforsten. Und ich bin durchaus fündig geworden.
Nachdem ich mir vor einigen Jahren schon mal den „Überflieger“ der Band „Blood Oath“ angehört habe, kann ich aber bestimmt sagen; das kann „Pinnacle Of Bedlam“ nicht toppen. Das vorliegende Album scheint mir einerseits etwas „aufgewärmt“ – enthält also durchaus gewohnte Elemente und die übliche, hohe handwerkliche Qualität – andererseits gibt es einige Bereiche, von denen nicht alle Fans angetan sein werden. SUFFOCATION sind moderner geworden, „cleaner“ produziert und die Gitarren sind „reiner“ Thrash.
Klar, das Album geht ab wie Zäpfchen, die Geschwindigkeit ist atemberaubend und die Präzision lässt das Herz jedes qualitätsbewussten Death Metallers höher schlagen.
Was die Fans bestimmt erfreuen wird; der zurückgekehrte Schlagzeuger Dave Culross beherrscht sein Handwerk und kann den hammerharten Mike Smith ersetzen.
Da ich in Bezug auf Death Metal also eher ein Betrachter von aussen bin, mag ich gewisse Qualitäten des Albums nicht erkennen – mir stellt sich aber nach dem zehnten Anhören das Gefühl von Wiederholungen ein – das bekannte Gefühl, welches man vom Fernsehen kennt.
Andererseits zeigt sich klar, dass SUFFOCATION ihr brutales Handwerk beherrschen und sie sich ein Stück weit modernisiert haben, dem Wandel angepasst haben, welcher auch den Metal nicht verschont.
Und das mag ein Grund sein, warum mir das Album letztlich nicht so richtig gefällt; es wurde ein zu sicherer Weg zwischen Altbekanntem und Neuem gewählt; Alles ein wenig, Nichts richtig.
So wird das Album dem Fan gefallen und Einzug in seine Sammlung halten. Richtig von den Socken wird er aber nicht sein.

WERTUNG: 

Trackliste:

1. Cycles Of Suffering 3:56
2. Purgatorial Punishment 2:44
3. Eminent Wrath 3:40
4. As Grace Descends 3:04
5. Sullen Days 4:57
6. Pinnacle Of Bedlam 3:42
7. My Demise 4:03
8. Inversion 3:50
9. Rapture Of Revocation 3:49
10. Beginning Of Sorrow 4:32

Line-Up:

Frank Mullen – Vocals
Terrance Hobbs – Guitars
Guy Marchais – Guitars
Derek Boyer – Bass
Dave Culross – Drums

Danny

Bookmark the permalink.

Kommentar verfassen