SOULDRINKER – Semper Fidelis EP

Band: Souldrinker
Album: Semper Fidelis EP
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Eigenproduktion
Veröffentlichung: Februar 2013
Homepage: www.souldrinker.org

Beim surfen im Netz entdeckt man so manch spannende, neue Band. So erging es mir mit den Truppe von SOULDRINKER. Irgendwo las ich eine Ankündigung über die Band, schnell die Suchmaschine angeworfen und kurze Zeit später befand ich mich auf der Bandhomepage und checkte die ersten Höreindrücke. Und was ich da hörte blies mich fast aus dem Sessel! Kraftvoller, brutaler Groove und Deathmetal gepaart mit melodischen Anteilen schlug mir entgegen und irgendwie kam mir der Gesang sehr bekannt vor.
Oh ja hier röhrt niemand anderes als die neue THE MYSTERY Sängerin Iris Boanta, die mir schon mal viel Spaß beim Hören bereitet hat. Sie teilt sich den Gesang mit dem Shouter Alex Gindu der aber nur für die Death Metal Growls zuständig ist.
Die Gründerväter dieser Truppe sind aber ebenfalls altgediente Metalrecken, mit Markus Pohl (MYSTIC PROPHECY) und  Steffen Theurer (Ex SYMPHORCE) hat man ordentlich Erfahrung in der Band.
Ein gewagtes Experiment den Sound von PANTERA, LAMB OF GOD oder AMON AMARTH mit einer Sängerin wie Iris zu kreuzen, das dieses aber erfolgreich war, beweist uns die Truppe auf ihrer ersten EP „Semper Fidelis“ eindrucksvoll.
Mit einem stimmungsvollen Intro, „Dawn“ getauft, steigt man in die Platte ein und kurz danach geht es dann mit dem Videotrack „Sixteen men of Train“ weiter. Kraftvoll und rhythmisch startet der Track, bevor dann zum ersten Mal die Stimme von Fronterin Iris ertönt, die dann in den Refrains Unterstützung von Röhrer Alex erfährt. Eine kraftvolle und mitreißende Nummer, die ihre Stärken absolut im Chorus hat, der sich mit ganzer Macht in die Gehörgänge frisst!
Das folgende „To all this is lost“ wird von Alex begonnen und erst im späteren Verlauf stößt Iris hinzu. Wie eigentlich bei Vorgänger auch, ist das stärkste an der Nummer definitiv der Chorus, der wieder super eingängig geraten ist. Ansonsten fällt die Nummer ein wenig im Vergleich zum Vorgänger ab.
Das letzte Stück der Platte „Burn the pact“ geht aber wieder richtig schön in die Vollen und kommt richtig fett aus den Boxen!
Sängerin Iris und Shouter Alex liefern sich ein schönes Duett im Refrain, was wie ich finde perfekt zur Mucke und zum Song passt. So gegensätzlich sind die Stimme, das sie irgendwie dann doch miteinander funktionieren, sehr außergewöhnlich.
Nachdem verklingen des letzten Tons fühlt man sich erst mal ein wenig überfahren von der Heavyness, nach kurzem Sammeln drückt man aber wieder gerne erneut den Playknopf um sich nochmal weg pusten zu lassen!

Anspieltipps:

Bei nur drei Songs, ist das natürlich nicht möglich, die ganze EP ist sehr gut hörbar.

Fazit :

Also meine Erwartungshaltung wurde definitiv nicht enttäuscht! Kraftvoll aber auch melodisch spielt man sich durch die drei Songs und die Stimme von Iris und Alex funktionieren perfekt zusammen. Da hat man in der Promoinfo nicht zu viel versprochen.
Drei Songs sind natürlich noch kein Album und ich bin gespannt wie sich das alles auf einem kompletten Album anhört. Damit es über eine längere Zeit nicht langweilig wird, sollte man die Songs vielleicht nicht ganz so ähnlich klingen lassen, wie es jetzt teilweise noch der Fall ist.
Ansonsten ist hier aber alles gut und ich freue mich schon sehr auf das Debütalbum der Band!

WERTUNG:

Trackliste:

01. Sixteen men of Train
02. To all that is lost
03. Burn the pact

Julian

Bookmark the permalink.

Kommentar verfassen