SOUL OF STEEL – Journey To Infinity

Band: Soul of Steel
Album: Journey to Infinity
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: Bakerteam Records
Veröffentlichung: 30.04.2013
Homepage: www.myspace.com/soulofsteelband

Und erneut habe ich es mit einer italienischen Power/Symphonic Metalband zu tun. Anscheinend gibt es von dieser Art in Italien wirklich mehr als genug, für den Genrefreund natürlich herrlich, Genrefremde dürften darüber nur den Kopf schütteln. Wie auch immer SOUL OF STEEL nennt sich die Truppe, die mit ihrem neuen Album „Journey to Infinity“ ihr zweites Album am Start haben.
Mit dem zweiten Album geht man weiter den Weg, den man schon beim ersten Album musikalisch begonnen hatte, nämlich Power/Symphonic Metal ganz im Stile solcher Bands wie VISION DEVINE oder LABYRINTH.
Als Gäste hat man zwei namenhafte Musiker mit an Bord, Roberto Tiranti (LABYRINTH) und Alessio Lucatti (VISION DIVINE) wirken hier mit.
Das Album ist ein Konzeptalbum und erzählt die Geschichte eines Mannes der seine Dämonen los werden will.
Soweit zu den Facts, mehr gibt das Promosheet leider nicht her, wer mehr erfahren möchte besuche einfach die oben angegebene Bandhomepage.
Wir widmen uns jetzt erst mal dem ersten Track „Aeternum Tormentun“ welches stiltypisch ein Intro geworden ist. Nichts aufregendes, dafür aber ziemlich lang wie ich finde.
Der erste richtige Track „Through the Gates of Heaven“ beginnt auf jeden Fall schon mal recht ordentlich mit Keyboards und feinen Riffs. Die Nummer steigert sich dann von Mal zu Mal und mündet dann in einen melodischen Chorus der gut ins Ohr geht.
Für einen Opener finde ich die Nummer ein wenig lang, aber ansonsten ist hier alles im grünen Bereich.
Das anschließende „Shadows of the Past“ führt den eingeschlagenen Weg ziemlich gut fort und überzeugt auch wieder mit seinem melodischen Chorus. Im Großen und Ganzen ist die Nummer kompakter als sein Vorgänger, was den Zugang deutlich erleichtert.
Bei „Neverland“ finde ich die Keyboards ganz cool, ansonsten ist die Nummer eher durchschnittlich und kommt nur schwer in Fahrt.
Der Mittelteil ist mit „Waiting for you“ und dem Titeltrack „Journey to Infinitiy“ ganz ordentlich besetzt, dazwischen und auch danach gibt es aber den ein oder anderen Durchhänger zu verkraften.
So besteht auch der letzte Abschnitt dann aus guten wie auch eher überdurchschnittlicheren Nummern, durch die man sich etwas durch quälen muss.
Das recht progressive „Secret Words“ und „Last Desire“ sind hier noch die besten Tracks.
Zusammenfassend also eine ausgewogene Mischung aus Licht und Schatten auf dem neuen Album von SOUL OF STEEL.

Anspieltipps:

Der Opener “Through the Gates of Heaven”, “Shadows of the Past”, “Waiting for you”, “Journey to Infinity” und „Last Desire“ sind hier auf jeden Fall die stärksten Tracks.

Fazit :

Ich habe mein Fazit ja schon etwas vorweg genommen. Es gibt gute wie auch weniger gute Songs auf der neuen Scheibe von SOUL OF STEEL. Für meinen Geschmack ist sie auch teilweise etwas zu lang geworden und somit ziehen sich die Songs auch ziemlich in die Länge. Gepaart mit den weniger guten Songs kommt da schnell etwas Langeweile auf. Symphonic Metalbands gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, mit dem neuen Album können sich SOUL OF STEEL auf jeden Fall nicht wirklich in die Vordergrund spielen, sondern schwimmen eher mit der großen Masse mit.

WERTUNG:

Trackliste:

01. Aeternum Tormentum
02. Through the Gates of Heaven
03. Shadows of the Past
04. Neverland
05. Waiting for you
06. The Fallen Angel
07. Journey to Infinity
08. Like a Memory
09. Secret Words
10. Portrait of my last Dream
11. Last Desire
12. Eternal Life
13. Last Desire (Acoustic)

Julian

Bookmark the permalink.

Kommentar verfassen