SKINFLINT – Dipoko

Band: Skinflint
Album: Dipoko
Spielzeit: 38:49
Stilrichtung: Epic Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 26.07.2013
Homepage: www.skinflintmetal.com

Da denkste du hast schon alles gesehen und dann kommt mal kurz ne Band aus Südafrika um die Ecke geschippert um uns ’ne Ladung Metal um die Ohren zu hauen. Tja, man lernt auch nie aus.

SKINFLINT kommen, wie gesagt, aus Südafrika um genau zu sein aus Botswana und wenn es den Exotenbonus irgendwo auf der Welt noch geben kann, dann für Bands aus Gegenden wie SKINFLINT.

SKINFLINT veröffentlichen Ihr drittes Album „Dipoko“ erneut, bereits im letzten Jahr wurde die Scheibe über Metal Records als CDRom rausgehauen, eine ordentliche Aufmachung hat der knochentrockene Epic/True Metal aber allemal verdient.

Apropos trocken, gäbe es den Begriff knochentrockene Produktion nicht bereits, müsste er spätestens jetzt für SKINFLINT erfunden werden. 3 Musiker (Gitarre, Schlagzeug, Bass) und Gesang mehr gibt’s nicht. Bis auf den Verzerrer alles pur, nagut, ein kleines bisschen Hall auf dem Schlagzeug, das wars. Für die Atmosphäre gibt es sogar ab und zu mal einen kleinen Keyboardstreicher, aber erwartet keine High End Produktion. Das Ding hier ist so basisch, mehr geht nicht. An allen Ecken rumpelt und scheppert es hin und wieder, aber gerade das macht die Mucke sehr sympathisch.

Musikalisch tief im frühen 80er US-Epic Metal  angesiedelt, wird die Band für jüngeres Publikum eher uninteressant sein. Außergewöhnlich macht SKINFLINT besonders der Gesang. Dieser hat einfach nur einen absolut krassen Akzent, aber genau das macht ihn so besonders und passt hervorragend zum, teilweise okkult angehauchten Material der Band.

Old Schooler über den Tellerrand guckende Jungspunde dürfen ein Ohr riskieren.

WERTUNG: 

Trackliste:

1. Dipoko (3:44)
2. Lord of the Night (4:28)
3. Blood Ox Ritual (5:25)
4. Dreams of Eternity (5:22)
5. The Mist of Madness (3:48)
6. Olitiau (4:07)
7. Iron Mamba (4:15)
8. Mask of the Dead (4:26)
9. Gboyo (3:14)

Frank

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