ROB MANCINI – Rock ‚N‘ Roll Circus

Band: Rob Mancini

Album: Rock ‚N‘ Roll Circus
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: GMG Records
Veröffentlichung: 11.11.2011
Rob wer? ROB MANCINI schallt es mir aus dem Promozettel entgegen. Nie gehört sag ich. Der Junge ist Ire und ist auf der Insel ein bekannter Rockstar und Produzent. Nachdem er in den letzten Jahren die irische Clubszene beackerte, dachte sich der gute Rob nun das er es mal wieder mit einem frischen Album versuchen könnte. Herausgekommen ist das mir nun vorliegende Werk „Rock ‚N‘ Roll Circus“, welches vom Stil her an eine Mischung aus BON JOVI und NICKELBACK erinnert. Man spricht also von guten alten 80iger und 90iger Melodic Rock gewürzt mit ein paar frischen Tönen aus der Neuzeit.
Klingt ja gar nicht mal so schlecht. Rob hat das Album zusammen mit Harry Hess produziert und aufgenommen. Auch ansonsten hat er sich nicht großartig reinreden lassen, ist er doch für alle Instrumente verantwortlich und singt auch noch selbst. Nur bei den zusätzlich Gesangsparts unterstütze ihn Aline Mancini, anscheinend ein weiteres Familienmitglied.
So, viel mehr Infos gibt es auch nicht zu vermelden. Besser für uns, tauchen wir also gleich in den „Rock ‚N‘ Roll Circus“ ein.
Mit dem atmosphärischen Intro „Carnival of Fools“ startet die Scheibe, bevor mit „Rock N‘ Roll Circus“ gleich der äußerst amtliche Titeltrack folgt. Und der ist wirklich ein absoluter Volltreffer geworden, bietet er doch krachende Riffs, einen mitreißenden Chorus und coole Melodien. Dies macht es einfach den Song im Kopf zu behalten und zu mögen.
Ein weiterer Volltreffer wartet im Anschluss mit dem etwas ruhigeren „Edge of a broken Heart“ auf uns. Auch hier sitzen die Melodien und der Chorus perfekt, zusammen mit der gekonnten Keyboarduntermalung und dem klasse Gesang entwickelt sich eine Nummer, die BON JOVI nicht hätten besser schreiben können!
Danach geht es leider ein bisschen auf und ab, bevor bei „Run up that hill“ wieder der Bogen gekonnt genommen wird und man wieder auf dem richtigen Weg ist.
Auch das folgende „Lay down the Law“, „Stranger in Paradise“ oder „The Reaper“ wissen mir ihren klasse Melodien und den packenden Chören zu begeistern. Die Abwechslung zwischen ruhigeren und schnelleren Tracks ist auf jeden Fall gut gelungen, allerdings schwingt ein wenig der Beigeschmack der ersten zwei Tracks mit, die einfach genial sind und gegen denen die folgenden Nummern nicht mehr wirklich ankommen.
Anspieltipps:
Auf jeden Fall muss man hier die genialen “Rock N Roll Circus”, “Edge of a broken Heart” und die starken “Runnig up that Hill” sowie“Lay down the Law” nennen.
Fazit :
Beim ersten Durchlauf war ich gar nicht so begeistert vom neuen Werk “Rock N Roll Circus” von ROB MANCINI. Aber dann kristallisierten sich die Hits ein wenig mehr heraus, so dass mich das Album dann doch überzeugte. Leider schafft es der gute Rob nicht, die Klasse durch alle Tracks durch zu ziehen, aber ein paar absolute Volltreffer hat er auf jeden Fall gelandet.
Natürlich ist das Ganze hier mehr Rock als Metal, aber für Leute, die dem Mainstream Rock mit Hang zu softeren Klängen nicht abgeneigt sind, denen kann ich hier auf jeden Fall eine ganz klare Kaufempfehlung aussprechen.
WERTUNG:
Trackliste:
01. Carnival of Fools
02. Rock’n’Roll Circus
03. Edge of a broken heart
04. Every time you cry
05. Running up that hill
06. Lay down the law
07. Weak as I am
08. Stranger in paradise
09. Too late to die
10. The Reaper
11. United we stand
12. Time stops for no one but you
13. Edge of a broken heart (Radio Edit) 
Julian
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