LORD VOLTURE – Will To Power

Band: Lord Volture
Album: Will to Power
Spielzeit: 47:30 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Mausoleum Records
Veröffentlichung: 12.09.2014
Homepage: www.lordvolture.com

LORD VOLTURE die Power Metaller aus den Niederlande sind definitiv auf dem aufsteigenden Ast. Mit der letzten Scheibe „Never Cry Wolf“ konnte man viele Türen öffnen, unter anderem trat man auf vielen Festvials auf, teilte mit so Künstlern wie PRIMAL FEAR, BLAZE BAYLEY oder VICIOUS RUMORS die Bühne, und man gewann natürlich auch viele neue Fans hinzu.
Dieser Tage kehren die Jungs rund um Fronter David Marcelis mit ihrem neuen Album „Will to Power“ zurück auf die Bildfläche, dieses Mal mit ihrem neuen Label Mausoleum Records im Rücken. Geboten wird uns auf dem neuen Diskus das bisher stärkste Werk der Band auf dem man erneut den Geist von JUDAS PRIEST, IRON MAIDEN oder auch ICED EARTH atmet. Obwohl ich sagen muss das letztere Band den Vergleich am Besten stand hält.
Freunde des traditionellem, kraftvollen Power Metals können sich nun auf ein weiteres Sahnestück aus diesem Genre freuen, so viel sei schon mal vorab verraten!
Im Detail hört sich das so an. Der Opener „Where the Enemy sleep“ steigt auf jeden Fall schon mal recht kraftvoll ein und entwickelt sich nach einem langsameren Einstieg zu einem waschechten Midtempobanger bei dem man schön mitgehen kann. Als Opener absolut passend!
Nach diesem starken Beginn lässt man gleich den nächsten Volltreffer auf die Metalgemeinde los, denn mit „Taklamakan“ hat man einen ebenfalls bockstarken Track in der Hinterhand, der dieses Mal im Chorus aber nochmal eine Spur zwingender ist.
Das folgende „The Puglist“ ist zwar immer noch recht ordentlich fällt aber im Vergleich zu den beiden Vorgängersongs doch etwas ab. Wesentlich besser macht man es dann wieder mit dem Titeltrack „Will to Power“. Die messerscharfen Riffs und der eingängige Chorus fressen sich geradezu ihren Weg in die Gehörgänge und auch Fronter David muss man hier auch mal ein Kompliment machen, der Junge hat einfach ein schneidendes Organ, welches perfekt zum Sound der Band passt!
Auch in weiteren Verlauf lässt man keinen Zweifel daran das man mit „Will to Power“ das bisher beste und griffigste Album abliefern möchte.
Denn mit so Ohrwürmern wie „The Great Blinding“ oder dem Abschlusskracher „Line ‚em Up!“ hat man ganz klar die da für notwendigen Argumente auf der Habenseite.
Das dabei auch der ein oder andere schwächere Song zu verkraften ist, liegt ja dann meistens in der Natur der Sache.

Anspieltipps:

Mit “Where the Enemy sleep”, “Taklamakan”, “Will to Power”, “The Great Blinding” sowie “Line ‚em Up!” liegt ihr hier goldrichtig.

Fazit :

Ganz ehrlich, nach dem letzten Album “Never Cry Wolf” habe ich hier beim aktuellen Album keine großen Sprünge der Band erwartet. Zu gewöhnlich war der Sound damals. Aber LORD VOLTURE haben auf ihrem neuen Werk eine unglaubliche Weiterentwicklung durchgemacht und präsentieren sich so gut wie nie!
Die Riffs kommen messerscharf aus den Boxen, der Gesang passt perfekt zur Mucke und die Refrains sind schön melodisch und eingängig.
Ich bin mir auch sehr sicher, das man sich auf dem nächsten Album nochmal steigern wird, und das dann einer 9er Bewertung nichts mehr im Wege stehen wird!
Aufstrebender Power Metal aus den Niederlande, dafür stehen für mich nun ganz klar LORD VOLTURE, Fans des Genre kommen hier definitiv auf ihre Kosten!

WERTUNG:


Trackliste:

01. Where the Enemy sleep
02. Taklamakan
03. The Puglist
04. Will to Power
05. My Sworn Enemy
06. The Great Blinding
07. Omerta
08. Badajoz (1812)
09. Line ‚em Up!

Julian

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