Konzertbericht: DESERT FORCES OF ROCK TOUR 2012

DESERT FORCES OF ROCK TOUR 2012 mit ASTRAL DOORS & RIOTGOD

Endlich mal wieder ein gescheites Bandpaket dachte ich mir, als ich die Konzertankündigung der Desert Forces of Rock Tour 2012 bekam. Die US Amerikaner RIOTGOD und meine Lieblinge ASTRAL DOORS gaben sich an einem Samstag Abend die Ehre.
Kurzentschlossen Gästeliste und Fotopass gesichert, die Freundin als Fotografin mitgeschleppt und ab ging es in den überaus kultigen Musikkeller nach Frankfurt Höchst. Zusätzlich zum hier nun folgenden Konzertbericht werdet ihr bald ein umfassendes Interview mit dem ASTRAL DOORS Frontmann und Sänger Patrik Johannson lesen, welches ich nach der Show mit ihm, in relaxter Atmosphäre, führen durfte. Aber nun ab zum Bericht.

Samstag Abend 18:30 der Rock Garage Tross bestehend aus Christina (zuständig für die Fotos und die weibliche Note) und Julian (Interview/Konzertbericht) erreicht nach einer einstündigen Fahrtzeit den Musikkeller Frankfurt wo eine halbe Stunde vor Einlass noch nicht viel los ist. Nur ein paar versprengte Fans, unter anderem aus Frankreich!, sind schon vor Ort.
Nachdem wir uns einen Weg durch die Gaststätte des Musikkellers geschlagen haben, erreichen wir den Vorraum der Showörtlichkeit, wo es dann nach kurzem warten direkt in den Keller geht.
Kurz mit der Besitzerin ein paar Worte gewechselt, den reservierten Stehtisch bezogen und mit dem Tourmanager den Interviewpart abgesprochen.
Kurz ein Wort zur Location. Der Musikkeller Frankfurt ist wirklich eine Reise wert. Schön urig, Clubfeeling und ein super freundliches Personal. So stellt man sich eine Metal und Rocklocation vor. Beide Daumen hoch für den Musikkeller Frankfurt und sein Team!
Zurück zum Abend, nachdem der angekündigte regionale Supportact nicht auftritt, gibt es eine etwas längere Pause bevor dann der erste Act RIOTGOD um circa 21:00 Uhr die Bühne entert.
Die Band gehört mit ihrem Stoner Rock nicht wirklich zu meinem bevorzugten Genre, aber ich geh unvoreingenommen an die ganze Sache ran. Die Mannen rund um die beiden MONSTER MAGNET Mitglieder Jim Baglino (Bass) und Bob Pantella (Schlagzeug), sowie Garrett Sweeney (Gitarre) und Mark Sunshine (Gesang), legen auch ohne großes Drumrumreden gleich los. Leider hat sich der Tonmann wohl ein wenig beim einstellen vertan, denn der gesamte Auftritt wird durch die schlechte Abstimmung von Instrumenten und Gesang überschattet. Der Gesang ist viel zu weit im Hintergrund, so das die Instrumente ihn gekonnt überstimmen. Das und die Tatsache das Mr. Sunshine rüberkommt also ob er vorher noch ordentlich was eingeschmissen hat, schmälern ein bisschen die gesamte Leistung der Band. Nicht falsch verstehen, Stoner Rock ist ja ein wenig abgedreht, aber der gute Mark übertreibt es heute ein wenig.
Schade denn, die Songs gehen rockig nach vorne und locken auch einige der circa 100 Anwesenden direkt vor die Bühne zum mitbangen.
Ratz, Fatz ist die Stunde Spielzeit rum, in der sich die Jungs durch ihre zwei Alben gespielt haben und es beginnt das warten auf den Hauptact.

Nach einer relativ lange Umbau und Wartezeit erklangen dann gegen 22:45 die ersten Klänge des Intro’s und ASTRAL DOORS betraten unter großem Applaus der nun circa 150 Gästen die kleine Bühne.
Die Eröffnung des aktuellen Albums, ist auch die Eröffnung des Gigs, mit „Seventh Crusade“ legen die Jungs mächtig los, bevor sie uns dann mit durch ein bunte Reise durch ihre bisherige Discography nehmen. Natürlich legt man viel Wert auf die letzte Scheibe und hat ganze sechs Stücke („Seventh Crusade“, „Child of Rock N Roll“, „With a stranger's Eye“, „Pearl Harbor“, „Babylon Rise“ und „The Battle of Jacob's Ford“) davon im Gepäck. Dazu würzt man das Ganze mit ein paar Alltime Favorit's vom Schlage „Of the Son and the Father“, „Evil is forever“, „Time to Rock“, „Black Rain“ und „Cloudbreaker“. Als Überraschung hat man heute mit „London Cave“ einen weiteren Song vom, wie ich finde, unterbewertetsten Album der Bandgeschichte „Astralism“ im Gepäck.
Gewohnt souverän zockt man sich durch die Songs und man merkt, dass die Jungs den Abgang des zweite Gitarristen Martin Haglund gut verkraftet haben und dadurch irgendwie kompakter wirken. Auch der „neue“ Bassist Ulf Lagerström ist eine absolute Bereicherung für die Band. Dazu natürlich noch den super Rückhalt durch Übersänger Patrik Johansson, da kann man nur einen absolut gelungenen Gig abliefern.
Was der Junge aus seiner Stimme rausholt, ist wirklich aller Ehren wert. Einer der besten Sänger im Metal/Rock Zirkus!!
Gegen 0 Uhr, mit halbstündiger Verspätung, feuern ASTRAL DOORS dann die letzte ihrer drei Zugaben ins Publikum und werden mit ordentlich Applaus entlassen.
Natürlich geben sich die Musiker keine Blöße und mischen sich danach unters Volk um mit den Fans ein paar Worte zu wechseln, Autogramme zu geben oder einfach nur ein Bier zu trinken.
Nur Sänger Patrik zieht sich zurück und macht sich frisch, da er uns ja später noch Rede und Antwort stehen möchte, aber das ist eine andere Geschichte und wird an anderer Stelle fortgeführt.
Danke an beide Bands und dem Musikkeller Frankfurt Team für einen gelungenen Konzertabend, wir kommen sehr gerne wieder!

Setliste RIOTGOD            Setliste ASTRAL DOORS

– Breed                               – Seventh Crusade
– Fool                                 – Child of Rock N Roll
– Time is now                      – Of the Son and the Father
– Crusader                          – With a stranger's Eye
– Crossfade                        – Evil is forever
– Tomorrow's Today             – New Revelation
– 9th Life                            – Pearl Harbor
– Slow Death                      – Power and the Glory
– Rebirth                             – Babylon Rise
– Collapsing Stars               – The Battle of Jacob's Ford
– Scaring it up                     – Time to Rock
– Hollow Mirror                    – Slay the Dragon
– High Time                         – Black Rain
– Evil                                   – London Caves
                                           – Cloudbreaker

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht Julian; Fotos Christina
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