INNER SIEGE – Kingdom of Shadows

Band: Inner Siege
Album: Kingdom of Shadows
Spielzeit: ?? min
Plattenfirma: 11.12.2012
Veröffentlichung: Roxx Records

INNER SIEGE bezeichnen sich selbst als die amerikanische Antwort auf den europäischen Power Metal. Ganz schön selbstbewusst die Herren. Aber, schenkt man den Vorschusslorbeeren glauben, ist dieses Selbstvertrauen wohl berechtigt.
Als Einflüsse geben die Jungs so Bands wie FIREWIND, DREAM EVIL oder auch KAMELOT an. Da denke ich ist es relativ klar wo die Reise hingehen wird. Standesgemäß ist das Debütalbum „Kingdom of Shadows“, was mir nun vorliegt, auch ein Konzeptalbum geworden und wurde von Fredrik Nordstrom (DREAM EVIL) final gemixt und gemastert.
Tja viel mehr Informationen über die Amis habe ich leider nicht gefunden, da hätte die Promotionfirma ruhig etwas mehr spendieren können.
Aber sei es drum, das schafft uns hier mehr Raum für die eigentlich Musik und demzufolge horchen wir gleich mal in den Opener „Warrior“ rein.
Mit ordentlich fetten Drums erwartet uns die Nummer direkt zum Einstieg. Schon kurz danach steigt der Sänger ein und dessen Organ ist wirklich nur als perfekt für diese Art von Musik zu beschreiben. Immer kontrolliert, aber mit allen Facetten ausgestattet. Der Song an sich ist ein Midtempostampfer erster Güte geworden, der durch seinen klasse Chorus nochmal ordentlich Punkte machen kann. Guter Einstieg!
In eine ähnliche Kerbe schlägt das anschließende „Fight On“, wieder dieser Stampfrythmus und wieder ist es der Chorus, der hier die Kohlen aus dem Feuer holt! Was hier aber auffällt ist, das man gerade zum Anfang des Songs etwas Durchhaltevermögen braucht, es dauert ein bisschen bis der Track in Schwung kommt.
Dieses Durchhaltevermögen scheint ein Markenzeichen der Band zu werden, denn auch bei den nächsten Nummern benötigt man dieses, langsam fängt der immer ähnliche Aufbau ein bisschen an zu nerven muss ich jetzt schon sagen. Und das obwohl so Songs wie das melodische „Dragon Rider“, das epische „Chilldren of Winter“ oder das kraftvolle „Excuse“ absolut ordentlich sind, irgendwie kommt einfach ein fader Beigeschmack auf.
Daran haben auch die beiden Filler „Control“ und „Abuser“ ihren Anteil. Erst mit „Excuser“ wird das Niveau wieder besser.
Richtig stark wird es dann wieder bei „Free“, wo die Jungs wieder an ihre Leistung der Anfangstracks anschließen können.
Der Abschlusstrack „Ultimate Sacrifice“ beschließt das Album so, wie dann auch der Gesamteindruck ist, ganz ok, aber irgendwie mit einem faden Beigeschmack, weil man hier eindeutig Punkte verschenkt hat.

Anspieltipps:

Ihr solltet auf jeden Fall mal den Opener “Warrior”, “Fight on”, “Children of Winter” und “Free” anchecken um euch ein genaues Bild des Bandsounds zu machen.

Fazit :

Beim ersten Mal hören war ich extrem begeistert vom Debütalbum der Jungs von INNER SIEGE. Nach ein paar Durchläufen fielen mir die immer wieder recht ähnliche Songstruktur und der hohe Anteil von langsamen Nummern als Kritikpunkte auf. Keine Frage man hat hier ein ordentliches Power Metalalbum geschaffen, was auch seine starken Momente hat und einem im ersten Moment durch die Decke gehen lässt, aber mit der Zeit nutzen sich die Songs, wie ich finde, zu schnell ab.
Trotzdem kann man den Jungs nur gratulieren, denn sie haben ein ordentliches Debütalbum eingespielt, mit dem man sicherlich bei den Fans da draußen punkten kann, Luft nach oben ist aber sicherlich noch vorhanden.

WERTUNG:



Trackliste:

01. Warrior
02. Fight On
03. Dragon Rider
04. Children of Winter
05. Control
06. Abuser
07. Excuses
08. Free
09. What Kind of Love
10. Ultimate Sacrifice

Julian
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