IMPERA – Pieces Of Eden

Band: Impera
Album: Pieces Of Eden
Spielzeit: 42:05 min.
Stilrichtung: Hardrock
Plattenfirma: Escape Music
Veröffentlichung: 18.10.2013
Homepage: www.impera.org

Fast auf den Tag genau vor einem Jahr erblickte das Debüt von IMPERA das Licht der Welt. Mit „Legacy Of Life“ präsentierte sich erstmals die illustre Truppe um Schlagzeuger und Namensgeber J.K. Impera mit einem teilweise etwas hüftsteifen aber dennoch gutklassigem Album. Neben Impera gehören noch Tommy Denander (guitar), Mats Vassfjord (bass) und Matti Alfonzetti (vocals) zum Inventar, das liest sich doch nicht schlecht, oder?

Die Rezeptur auf „Pieces Of Eden“ hat sich nicht wesentlich geändert, aber irgendwas ist doch anders. Es wird amtlich gerockt, aber das ist bei diesem Line-Up ja auch keine Überraschung. WHITESNAKE treffen auf GIANT oder JOE LYNN TURNER lautet das Motto dieses neuen 10-Trackers. Der Sound ist sauber produziert und lässt keine Wünschen offen.

„Beast Within“ galoppiert noch in gewohnter Manier des Debüts dahin, aber die Gitarrenarbeit bei „These Chains“ erinnert mich etwas an den Erstling der Huff Brüder und ihrer Band GIANT. Auch Alfonzetti´s Gesang passt perfekt, die Harmonien sind wieder an die Amis angelehnt. Der Härtegrad wurde also schon etwas heruntergeschraubt, denn das letztjährige Debüt war etwas deftiger unterwegs. Aber das steht IMPERA sehr gut zu Gesicht. Speziell beim „Smalltown Blues“ oder bei „Easy Come“ merkt man den Jungs den Spaß an der Freude an, was mir auf dem Debüt ein bisschen gefehlt hat. Da klang alles etwas zu konstruiert und kalt.

Frisch aufgespielt wird auch bei Stücken wie „You And I“ oder „Goodbye“ und schön langsam beschleicht mich ein wohliges Gefühl, dass es mit der Liebe zu IMPERA doch noch etwas werden könnte. Die Jungs haben meineserachtens einen riesen Schritt gemacht und sind eine Band geworden, das hört man den neuen Songs an – sie sind leidenschaftlich und haben mich positiv überrascht.

Weniger Metal, mehr Hardrock lautet also die Devise auf „Pieces Of Eden“. Dass die Leistung der musizierenden Herren über jeden Zweifel erhaben ist, habe ich schon beim Debüt erwähnt, aber jetzt ist auch die Spielfreude viel besser spürbar, was mir gleich mal eineinhalb Pünktchen mehr entlockt. Well done!

WERTUNG: 


Trackliste:

1.Beast Within
2.These Chains
3.All Alone
4.Smalltown Blues
5.Since You´ve Been Gone
6.Goodbye
7.Easy Come
8.You And I
9.This Is War
10.Fire And The Flame

Stefan

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