HELLISH WAR – Keep It Hellish

Band: Hellish War
Album: Keep it Hellish
Spielzeit: 67:56 min
Stilrichtung: Power Metal
Plattenfirma: Pure Steel Records
Veröffentlichung: 28.06.2013
Homepage: www.hellishwar.com.br

Seit über 15 Jahren sind die brasilianischen Power Metaller schon unterwegs. Bislang hat man es erst auf zwei Alben gebracht, aber wie sagt man so schön gut Ding will Weile haben!
Auf jeden Fall sind die Jungs nun, 5 Jahre nach ihrem letzten Album „Heroes of Tomorrow“, mit einem neuen Album zurück. Der Diskus hat den gehaltvollen Namen „Keep it Hellish“ und ist das erste Album mit dem neuen Sänger Bil Martins. Geboten werden soll uns auf dem neuen Diskus erneut True bzw. Power Metal der feinsten Sorte, der unverfälscht und kraftvoll daher kommen soll. Verglichen wurden die Jungs schön öfters mit der Metallegende RUNNING WILD, was denke ich zeigt wo die Reise musikalisch hingeht. Wo die Reise punkte mäßig hingeht, werden wir jetzt nun zusammen heraus finden, indem wir uns den ersten Track, den Titeltrack, „Keep it Hellish“ zu Gemüte führen. Es erwartet uns ein druckvoller, melodischer Midtempotrack der gut nach vorne geht und einen packenden, einfachen Chorus besitzt.
Das Organ von Neusänger Bil ist ebenfalls sehr angenehm, von daher kann ich den Openersong auf jeden Fall schon mal als Volltreffer verbuchen. Sehr schöner Anfang!
Auch das folgende „The Challenge“ ist eher im Midtempobereich gehalten. Wobei man ab und mal in den True Metalbereich abdriftet, MANOWAR lässt hier eindeutig grüßen. Ansonsten ist über die Nummer nicht so viel zu sagen, ähnlich wie beim Vorgänger spielt man sich routiniert durch die Nummer und kann auf ganzer Linie überzeugen.
„Reflects on the Blade“, „Fire and Kiling“ und auch das schnelle„Master of Wreckage“, alle nachfolgenden Songs kommen ganz ordentlich aus den Boxen und wissen jeder mit ihrem eigenen Charme zu überzeugen. Wirklich innovativ ist das aber nicht was wir hier hören, bzw. so ein bisschen beschleicht mich aktuell die Langeweile, weil die Songs alle recht ähnlich gestrickt sind und nach dem gleichen Muster durchgezogen werden. Mal schauen ob das jetzt im Mittelteil etwas besser wird?
Nun ja beim Instrumental „Battle at Sea“ gibt es ordentliches RUNNING WILD Feeling, ansonsten kann mich der Track aber nicht wirklich begeistern. Wesentlich besser macht man es dann beim überlangen, epischen „Phantom Ship“, welches definitiv aus dem Einheitsgrau heraussticht und mich wieder begeistern kann.
Leider fallen die nächsten Songs „Scars“ und „Darkness Ride“ im Vergleich dazu wieder etwas ab,
Erst beim Abschlussepos „The Quest“ bekommt wieder mehr die Kurve und somit kann das Album doch noch ganz versöhnlich beschlossen werden.

Anspieltipps:

Mit “Keep it Hellish”, “The Challenge”, “Master of Wreckage”, “Phantom Ship” und  “The Quest”  macht ihr definitiv nichts falsch!

Fazit :

Die Jungs von HELLISH WAR waren bis zu dieser Rezi absolut kein Begriff. Nachdem hören des Albums muss ich sagen, schön das sich das jetzt geändert hat! Auch wenn das Album nicht komplett über die ganze Länge überzeugen kann, zeigen die Jungs doch mit den starken Songs das sie es drauf haben und wenn sie ein bisschen mehr Kontinuität in das Songwriting bekommen, dann wir das nächste Album bestimmt auch mit einer besseren Benotung versehen!
Alle Power Metal Freaks können hier auf jeden Fall ohne zu zögern zu schlagen, wenn sie noch eine weitere Band im Regal brauchen. Sie bekommen hier definitiv was sie erwarten!

WERTUNG:

Trackliste:

01. Keep it Hellish
02. The Challenge
03. Reflects on the Blade
04. Fire and Killing
05. Master of Wreckage
06. Battle at Sea
07. Phantom Ship
08. Scars (Underneath your Sky)
09. Darkness Ride
10. The Quest

Julian

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