HELL´S ISLAND – Black Painted Circle

Band: Hell’s Island
Album: Black Painted Circle
Spielzeit: 20:00 min.
Plattenfirma: Eigenvertrieb
Veröffentlichung: 18.05.2012
Homepage: www.hellsisland.bandcamp.com

Vorsicht AUDREY HORNE, mit HELL’S ISLAND könnte ernstzunehmende Konkurrenz aus dem Land des Stiefels daherkommen.

HELL’S ISLAND gründeten sich 2002 in Brescia, Italien und verschreiben sich ähnlich wie oben genannte Kollegen grob zugeordnet dem Alternative Metal. Nach 2 selbst produzierten EPs (2005 und 2009) erschien im letzten Jahr die dritte, wiederum selbst produzierte, EP „Black Painted Circle“.

Die vier darauf enthaltenen Songs überzeugen erfreulicherweise auf ganzer Linie. Manchmal ist weniger eben doch mehr. Das Spektrum der gebotenen Stilrichtungen ist vielseitig und erstreckt sich von 70s Rock über dezenten Grunge (SOUNDGARDEN), Modern Rock und Metal. Das ganze ist angenehm homogen, melodisch, melancholisch, teils progressiv, aber immer hoch emotional, wofür sich in erster Linie der sehr gute Gesang verantwortlich zeigt.
Die professionelle, transparente Produktion lässt allen Instrumenten die nötige Luft zum Atmen und kickt ordentlich.

Erwerben kann man den knapp 20-minütigen 4-Tracker für 4€ als digitalen Download in allen möglichen Formaten (mp3, flac etc.) über die Bandhomepage. Dort ist auch die komplette EP als Stream kostenlos hörbar.

Sollte sich eine interessierte Plattenfirma der Band annehmen könnte hier das nächste „Big Thing“ im anrollen sein.

Fazit: Freunde von Bands wie TOOL, AUDREY HORNE, SOUNDGARDEN und Konsorten dürfen hier bedenkenlos zugreifen. Wenn es die Band schafft in Zukunft noch etwas eigenständiger zu agieren, dürfte einer höheren Bewertung nichts im Wege stehen. Als bloße Kopie oben genannter Bands bezeichnet zu werden, wäre jedoch auch nicht der Realität entsprechend und so gibt es gute 7,5 Punkten mit deutlicher Tendenz nach oben und der Hoffnung auf einen Plattenvertrag.

WERTUNG: 

Trackliste:

1. G.O.D. (Guilty of Dying)
2. Black Painted Circle
3. Opaque Solo
4. Down Again

Frank

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